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Bei den Berufsfeuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern ist Feuer unterm Dach. Der Grund: Die Abschaffung der 24-Stunden-Dienste in Folge der EU-Arbeitszeitrichtlinie. Die Feuerwehren aus Schwerin Rostock und Wismar testen das neue 12-Stunden-Modell ein Jahr. Das Innenminsterium erhofft sich durch die gesammelten Erfahrungen eine Entscheidungshilfe für die im 24-Stunden-System verbleibenden Wehren aus Greifswald Neubrandenburg und Stralsund. Bereits jetzt klagen die Berufsfeuerwehrleute die im 12-Stunden-Schichtbetrieb arbeiten über gesundheitliche Probleme und familäre Einschränkungen. Sie werfen Innenminister Lorenz Caffier eine starre Übernahme des neuen Dienstplanmodells ohne Ausnahmepassus vor der weiter die traditionellen 24-Stunden-Dienste mit zwei Erholungstagen gesichert hätte. Feuerwehrleute berichten bereits jetzt von erhöhtem Krankenstand Überlastung und Burn-Out-Syndromen infolge der neuen Arbeitszeiten. Der Innenminister erklärte am Mittwoch vor 300 in Schwerin demonstrierenden Feuerwehrleuten dass er die Richtlinie umsetzen müsse sofern keine Anhaltspunkte für eine Gefährdung des öffentlichen Brandschutzes vorliegen. Dies soll auch die einjährige Testpahse in den drei Städten zeigen.
[Mehr dazu in der Schweriner Volkszeitung MVREgio]

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