Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Weil der Leiter der Stendaler Notrufleitstelle einen Notarzt erst nach sechs Stunden zu einem Epilepsie-Patienten schickte und dieser daraufhin verstarb verurteilte ihn das Stendaler Amstgericht zu 10 Monaten Haft auf Bewährung (Az. 21 Ls 301 Js 982/07). Hintergrund der Entscheidung des Disponenten war ein Eintrag im Computersystem das den Patienten als Alkoholiker und missbräuchlichen Notrufnutzer kennzeichnete. In der Vergangenheit hatt sich der Mann mehrfach von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus fahren lassen um dort seinen Rausch auszuschlafen. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit dass bei einem Notruf bei dem aber Zweifel am wirklichen Zustand des Patienten bestehen dennoch ein Rettungswagen zur Klärung der Lebensbedrohlichkeit geschickt wertden müsse. [Marl aktuell]

Kommentare

Kommentare geschlossen.

Bottom