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Bei einem Feuer in einem Karlsbader Bahndepot an Heiligabend wurden mehrere Straßenbahnen zerstört oder schwer beschädigt. Bei Eintreffen der Feuerwehr gegen zwei Uhr drang bereits dichter Rauch aus der Halle. Nachdem die Oberleitungen rund um die Halle abgeschaltet und geerdet waren gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in den Innenangriff vor. Zeitgleich wurde ein Außenangriff vorbereitet. Aufgrund der verarbeiteten Teile der Straßenbahnen und der enormen Rauchentwicklung herrschte für die Trupps innerhalb der Halle "Nullsicht". Über zwei Seiten wurde das Feuer in der Halle bekämpft. Zeitweise kamen fünf Trupps mit mehreren C-Rohren gleichzeitig zum Einsatz. Nach einer Stunde hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. "Feuer aus" konnte nach weiteren 30 Minuten an die Einsatzleitung gegeben werden. Aufgrund der verarbeiteten Materialien waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig. Während der Löscharbeiten stürzten Teile der Deckenkonstruktion ein. Aufgrund der weiteren Einsturzgefahr wurden daraufhin alle Einsatzkräfte aus dem Innenangriff abgezogen.
Die extrem kalte Witterung stellte die Einsatzkräfte vor ein weiteres Problem. Strahlrohre Verteiler sowie Schläuche gefroren und das auslaufende Löschwasser wurde sofort zu Eis. Daher wurde der Winterdienst der Stadt mit einem Streuwagen an die Einsatzstelle beordert. [Feuerwehr Karlsbad mit Bildern]
 
(maps: Karlsbad

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