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Amerikanische Forscher haben einen neuen Wirkstoff gegen eine Vergiftung mit Zyankali entwickelt. Allerdings hat das Mittel einen Nachteil: Die Wirkung der Pille setzt erst nach zwei bis drei Minuten ein – das Zyankali wirkt im Körper jedoch schneller. Potenziellen Mordopfern hilft das Medikament also weniger. Gedacht ist die Wirkstoffkombination die im Körper in den Stoff 3-Mercaptopyruvat umgewandelt wird zum Beispiel für Feuerwehrleute die bei Schwelbränden oft mit Blausäuredämpfen konfrontiert werden. Auch präventiv kann das Mittel eingesetzt werden da seine Wirkung etwa eine Stunde anhält. Das Molekül regt die körpereigene Entgiftungsmaschinerie an  mit welcher der Organismus natürliche Zyanide wie sie etwa in Bittermandeln Süßkartoffeln oder Leinsamen vorkommen unschädlich macht. Das bisherige Gegengift eine Kombination aus 4-Dimethylaminophenol (4-DMAP) und Natriumthiosulfat hat demgegenüber gravierende Nachteile da es die Sauerstoff-Aufnahmekapazität des Blutes beeinträchtigt und zudem noch injiziert werden muss. Tierversuche zeigten dass das neue Mittel effektiv ist. Die Forscher der University of Minnesota in Minneapolis wollen deshalb so schnell wie möglich mit klinischen Studien beginnen. [Spiegel online wissenschaft.de

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