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Seit September 2007 ist bei der Ford-Werkfeuerwehr in Saarlouis (Saarland) ein neuer RTW im Einsatz. Gemeinsam mit einem baugleichen Fahrzeug am Standort Köln ist dieser Wagen der erste in modularer crash-getesteter Kofferbauweise auf dem neuen Ford-Transit-Fahrgestell.

Den Ausbau hatte die Wietmarscher Ambulanz und Sonderfahrzeug GmbH übernommen. Mittels 37mm starken

voll isolierenden Aluminiumelementen ist der Aufbau in selbsttragender Sandwichbauweise errichtet worden.Dadurch kann höchste Festigkeit garantiert werden die auch schon in Crashtests unter Beweis gestellt wurde.
Sollte es einmal zu einem Unfall des Fahrzeuges kommen liefert der sich an Bord befindliche Unfalldatenschreiber alle notwendigen Informationen über Geschwindigkeit eingesetzte Sondersignale usw.

Der neue RTW wurde in signalgelb (RAL 1016) lackiert und mit Kompressor-Fanfaren mit 2 x 200 Watt sowie einem elektronischen Martinshorn für Fahrten in der Halle ausgestattet. Ein TOP AS 155 Balkenblaulicht und Frontblitzer komplettieren die Sondersignalanlage.
Um die Sicherheit beim Einparken zu erhöhen wurde eine Rückfahrkamera installiert.

Aber nicht nur die verbesserte Sicherheit stellt einen großen Vorteil gegenüber dem vorherigen RTW dar sondern auch der Komfort und ergonomische Aspekte wurden in die Planung des neuen Fahrzeuges mit einbezogen.
So kann das Rettungsdienstpersonal erstmal bei der Patientenversorgung im Fahrzeug aufrecht stehen und muss nicht mehr in gebückter Haltung arbeiten.

In das Fahrzeug wurde eine Patiententrage von Stollenwerk eingebaut. Diese bietet die Möglichkeit der Kopf- und Fußhochstellung und auch eine Bauchdeckenentlastung mit integriertem Kinderrückhaltesystem.
Im Gegensatz zum alten RTW befindet sich nun auf beiden Seiten der Trage genügend Freiraum um den Patienten zu versorgen.
Verbesserte Arbeitsmöglichkeiten bieten auch die große durchgängige Arbeitsfläche sowie die Apothekerschränke in denen das mitgeführte Material sauber und übersichtlich geordnet werden kann.
Der klimatisierte Patientenraum ermöglicht zu allen Jahreszeiten eine konstante Temperatur im Innenraum des Rettungswagens.
m Fahrzeug befinden sich auch eine Medikamentenkühlbox und eine Thermobox für Infusionen.

Zusätzlich zur medizinischen Standardausstattung eines Rettungswagens wurden eine Beatmungsplatte Life Base 3 von Weinmann eine Absaugpumpe von Weinmann Modell Accuvac Rescue und ein Defibrillator der Marke Corpuls 08/16 beschafft.
Im Führerhaus des Rettungswagens wird zusätzlich ein automatisierter externer Defibrillator (AED) mitgeführt. Bei diesen analysiert eine Software den Herzrhythmus und entscheidet danach ob eine Defibrillation notwendig ist. Nur bei einem positiven Ergebnis wird die Funktion freigeschaltet und kann durch den Anwender ausgelöst werden. AEDs sind durch ihre Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet.

Sehr vorteilhaft sind auch die drei außen befindlichen Geräteräume. Die stationäre Sauerstoffeinheit ein Feuerlöscher sowie diverse Werkzeuge zur Befreiung von Verletzten lagern im hinteren linken Fach. Direkt hinter der Fahrertür befindet sich ein kleineres Fach in dem der RTW – Fahrer seine Einsatzausrüstung sprich Helm und Jacke unterbringen kann.

Im Geräteraum auf der rechten Seite werden die Schaufeltrage die Vakuummatratze das K.E.D. System (Ferno) und der Tragestuhl Stryker "Stair Pro Modell 6251" mitgeführt. Dieser Stuhl hat die Besonderheit einer integrierten Raupe zum sicheren Transport des Patienten die Treppe herab.
Ein 4m BOS-Funkgerät sowie ein 2m Gerät für den Betriebsfunk sind im Führerhaus eingebaut.
Die Rundumbeleuchtung mit Suchscheinwerfern komplettiert die Ausstattung des neuen Rettungswagens der einen fast 18 Jahre alten Vorgänger ablöste.

 

   

Fahrgestell:

Ford Transit EK FT430EL

Motorleistung:

24 L TDCI 140 PS

Länge:

6.333mm

 

Breite:

2.162mm

 

Höhe:

2.807mm

 

Aufbau

WAS

 

 

   
 

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Neuer RTW der Werkfeuerwehr Ford Saarlouis” (davon )

  1. rakeman am 31. Dezember 2007 15:31

    Super. solche Artikel bräuchte es mehr!

  2. t0bias am 1. Januar 2008 13:44

    Super Artikel. Saarländer(in)! Es kann nur einen geben. :-D

  3. Firegirl am 3. Januar 2008 02:36

    Danke! :-)

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