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Es ist immer wieder faszinierend was Menschen erfinden und mit was man offensichtlich Geld verdienen kann. Eine der Grundregeln für schnellen Reichtum lautet offenbar "Verkaufe etwas für das Menschen bereit sind gerne und viel Geld auszugeben" (der Trick ist nur herauszufinden für was Menschen gerne und viel Geld ausgeben).

Zum Beispiel Haustiere: Was macht man

eigentlich wenn es in der eigenen Wohnung brennt man aber – im Gegensatz zu Muschi Mietze Bello oder Hasso – gerade nicht zu Hause ist? Man muß die Feuerwehr über die (mögliche) Anwesenheit des gliebten Haustieres informieren! Eine Möglichkeit hierfür wäre das Pet Safety Alert Pet Alert Window Decal (auf Deutsch: Fensteraufkleber) für supergünstige $ 149 (Superschnäppchen bei Amazon – runtergesetzt von unverschämten $ 798).

So dank Pet Safety Alert Pet Alert Window Decal für $ 149 weiß die anrückende Feuerwehr jetzt dass Muschi Mietze Bello oder Hasso eventuell noch im Haus sind. Die Kunst ist es jetzt herauszufinden

a) ob und

b) wo sie im Haus sind.

Hier hilft moderne Technik weiter: ein Pet Fire Safety Collar (S. 4 rechts) koppelt sich mit dem Heimrauchmelder. Sollte dieser losgehen so fängt das Pet Fire Safety Collar nicht nur an zu blinken nein es sendet auch noch laute Tonsignale aus um eine schnelle Ortung des Haustiers zu ermöglichen (nur für den Fall dass einem nach Öffnen der Wohnungstür das Vieh nicht ohnehin schon – angesichts des Lärms – entnervt entgegengesprungen kommt). Eine total supi Lösung für nur $ 69 die mich langsam wirklich glauben läßt dass Deutschland wo man mancherorts ernsthaft noch für die Einführung von PASS-Notsignalgebern für den vorrückenden Angriffstrupp kämpft wohl endgültig nur noch zweite Liga ist. Natürlich kann so eine großartige Erfindung nur von Leuten vom Fach kommen: Gail Eicken aus New Jersey eine ehemalige Rettungssanitäterin und ihr Mann Gary (der schon seit 25 Jahren Haustiere aus brennenden Häusern rettet) haben das System entwickelt.

Rein taktisch wäre es natürlich klüger wenn die Hausbestien bereits vor Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude verlassen würden. Brenda Cole aus Glyndon hat ihren Erfindergeist dieser Problematik gewidmet und den Home-Alone Pet Fire Escape entwickelt. Hier entriegelt der Heimrauchmelder ganz drahtlos die Hunde- oder Katzenklappe und die Töle (besser geschützt als so manch deutscher Grundschüler) kann den eintreffenden Angriffstrupp schon draussen ins Bein beissen.

Wem das immer noch nicht reicht der findet bei petsafe.net der Online-Shoppingoase für alle Hunde- und Katzenliebhaber noch viele weitere Gimmicks. Zum Beispiel den PetSafe GPS Locator mit dessen Hilfe sich die Route des vierbeinigen Tretminenlegers durch die Nachbarschaft verfolgen läßt (next step wäre dann das ganze – quasi in Echtzeit – via GoopleMaps im Internet zu publizieren. Inklusiver metergenauer Anzeige der Hundekacke als Special Point of Interest – SPI).

Großartig! Hund und Katze gerettet Feuerwehr das Leben erleichtert ein Vermögen gescheffelt alle happy.

Ich mach dann noch mal Werbung für Notsignalgeber….

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Was es nicht alles gibt…” (davon )

  1. Skippy am 14. Januar 2008 04:03

    Fehlt nur noch das man als Feuerwehrler beim Einsatz nicht nur ne Fluchthaube für Personen mitführen muss sondern noch ein zwei zusätzlich fürs geliebte Vieh

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