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Bei einem Chemie-Unfall beim Matratzenhersteller Dunlop in Hanau sind am Freitag sieben Arbeiter verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ursache war der Austritt eines chemischen Stoffes der zur Herstellung von Schaumstoffmatratzen verwendet wird.

Aus einer offenbar defekten Rohrleitung waren kleine Mengen einer Chemikalie ausgelaufen die sich an der Luft zu einem ätzenden Dampf entwickelte wie der Technische Direktor der Firma Dunlopillo Thomas Brüggerhoff mitteilte. Die sieben Mitarbeiter die an der Anlage tätig waren wurden unter ärztliche Aufsicht gestellt. Bei sechs von ihnen gaben die Ärzte wenig später Entwarnung ein Arbeiter musste zur Beobachtung in ein Krankenhaus. 35 Feuerwehrleute waren teils mit Atemschutzmasken zwei Stunden lang im Einsatz.

Auslöser war ein Defekt an einer Filteranlage. Dadurch liefen etwa 170 Liter Isocyanat aus das zur Herstellung von Kaltschaummatratzen verwendet wird. In Verbindung mit Luft führt der Stoff zu Reizungen der Schleimhäute. Der Defekt sei zügig bemerkt worden sagte Brüggerhoff. Der entstandene Sachschaden sei gering. Es war laut Firmenleitung der erste Zwischenfall dieser Art. Bei dem Matratzenhersteller in Hanau sind 275 Mitarbeiter beschäftigt. [Osthessen-News]

(maps: Hanau

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