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Der Kreis Viersen zieht aus der Panne bei einem Feuerwehreinsatz am Sonntagabend in Tönisvorst Konsequenzen. Die Rettungskräfte waren in die falsche Stadt geeilt. Eine 65 Jahre alte Frau war bei dem Feuer ums Leben gekommen.

«Wir prüfen ob die Computersoftware in der Einsatzleitstelle verbessert werden kann» kündigte Kreissprecher Kaspar Müller- Bringmann an. Die Rettungskräfte waren nach Eingang des Notrufs zu einer namensgleichen Straße in Viersen gefahren und erreichten erst nach Rücksprache mit dem Anrufer den Brandort in Tönisvorst.

Wie der Kreissprecher weiter berichtete war der Notruf per Handy abgesetzt worden. Der Anruf landete in der Leitstelle in Viersen wo ein erfahrener Feuerwehrmann Dienst hatte. Der Computer habe den Anruf über das Mobilfunknetz automatisch Viersen zugeordnet sagte der Sprecher weiter. Die Süchtelner Straße zu der die Rettungskräfte gerufen worden waren gebe es im Kreis Viersen fünf Mal. In einem Kreisgebiet seien namensgleiche Straßen auch kein Einzelfall. Eine verbesserte Computersoftware müsse deutliche Warnhinweise geben.

Wie die Ermittlungen der Polizei mittlerweile ergaben sei die Frau krank gewesen und vor Ausbruch des Brandes eines natürlichen Todes gestorben. Brandursache war vermutlich eine Kerze.

 

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(maps: Tönisvorst)

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