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Breitnau (Sachsen). Ein leckgeschlagener Chemielaster löste am Donnerstagmittag Gefahrgutalarm für die Feuerwehr Chemnitz aus. Die Polizei zog bei einer Kontrolle auf der A17 einen niederländischen Tanklaster aus dem Verkehr. Bei der Fahrzeugkontrolle wurden fünf Beamte und die beiden serbischen Lastwageninsassen durch giftige Dämpfe verletzt.

Den kontrollierenden Beamten fiel ein ätzender Geruch und eine gelbe Chemikalie auf. Während der Kontrolle klagten die Beamten und die beiden Fahrer des LKW plötzlich über Atemnot. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Tanklaster hatte flüssiges Dimethyldisulfid geladen. Die Chemikalie wird unter anderem zur Herstellung von Pflanzenschutzmitteln verwendet. Der Stoff ist hochgiftig und ätzend.

Auf einem Parkplatz wurde eine Sperrzone von 50 Metern gezogen und der Umweltschutzzug der Feuerwehr und der Havariekommissar rückten an. Unter umluftunabhängigem Atemschutz untersuchten sie den Laster. Dabei wurde festgestellt dass der Tankauflieger an einem Einfüllstutzen leckgeschlagen war. Notdürftige wurde das Leck abgedichtet und der Tanklaster in eine Werkstatt geschleppt. Das brisante an dem Fall war dass bereits vor einem Jahr ein ähnlicher Vorfall mit einem Tankwagen der gleichen Spedition vorfiel. [sz-online]

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