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Die Essener "Zeche Zollverein" Teil des Weltkulturerbes ist bei einem Brand am frühen Samstagmorgen beschädigt worden. Einschränkungen für Besucher und Führungen sind jedoch nach Angaben der Einrichtung nicht zu erwarten. Nach Polizeiangaben dauerten die Löscharbeiten zwei Stunden. Die Feuerwehr war mit 45 Männern im Einsatz. "Der Schaden selbst ist nicht zu hoch" sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr. Genauere Angaben konnten vorerst weder Polizei noch Feuerwehr machen.

Der Brandherd lag in einem mehr als 30 Meter hoher Wiegeturm. Dieses Feuer wurde zunächst über eine Drehleiter erfolgreich bekämpft. Schwierig gestaltete sich für die Feuerwehr der Zugang zum Inneren des Turmes das nur über ein Kohlenförderband in einer Höhe von ca. 15 m erreicht werden konnte. So wurde über zwei weitere Drehleitern ein Innenangriff über das Förderband durchgeführt. Über diesen Weg wurden Brandnester im Bereich des Förderbandes sowie im obersten Geschoss des Wiegeturmes gelöscht und das Feuer unter Kontrolle gebracht. Nach Feuerwehrangaben wurde die komplette Dachkonstruktion in dem betroffenen Bereich beschädigt. Wertvolle Gegenstände seien jedoch nicht Opfer der Flammen geworden. "Es ist nur ein kleiner Teil des gesamten Gebäudes" sagte der Sprecher der "Zeche Zollverein" die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Die Polizei ermittelt auch wegen möglicher Brandstiftung. Die "Zeche Zollverein" ist ein 1986 stillgelegtes Steinkohle-Bergwerk im Essener Norden. [WDR Feuerwehr Essen]

(maps: Essen

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