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Am späten Samstagabend wurde die Feuerwehr im niedersächsischen Northeim während einer eigenen Großübung mit 200 Kameraden zu einem realen Brandeinsatz in einem Mehrfamilienhaus alarmiert.

In Minutenschnelle waren die ohnehin einsatzbereiten Feuerwehrkräfte auf ihren Fahrzeugen und auf dem Weg zur nur wenige Kilometer entfernten Einsatzstelle. Die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus brannte aber schon lichterloh und konnte auch von den zuerst eintreffenden Polizeikräften nicht mehr betreten werden. Die Beamten konnten nur noch die Nachbarn aus ihren Wohnungen klingeln und sicher ins Freie bringen. Der Wohnungsbrand konnte dann aber schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen verhindert werden. Aus den Trümmern der ausgebrannten Wohnung konnte die Feuerwehr aber nur noch den verkohlten Leichnam des 50-jährigen Bewohners bergen. Das Haus ist durch die starke Verrauchung unbewohnbar geworden. Die anderen neun Bewohner des Hauses konnten privat und in einer Jugendherberge untergebracht werden.
Die Kriminalpolizei hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen zur genauen Ursache vor Ort aufgenommen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 100.000 Euro. [Polizei Northeim Feuerwehr Northeim mit Bildern NonstopNews mit Bildern]
 
(maps: Northeim

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Von der Übung zum Realeinsatz: Toter bei Wohnungsbrand” (davon )

  1. firebuff am 15. Januar 2008 14:15

    Laut Zeitungsmeldung vom 15.01.2008 hat die Obduktion ergeben, dass der Tote nicht dem Feuer zum Opfer gefallen ist, sondern bereits zuvor verstorben war. Ob nun umgekehrt der eingetretene Tod des Bewohners zu dem Feuer in der Wohnung führte, wird weiter untersucht.

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