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Mazar-e Sharif (Afghanistan). In der Nacht auf Dienstag brach in einem Kaufhaus in Mazar-e Sharif ein Feuer aus. Obwohl die afghanische Feuerwehr vor Ort war reichten die verfügbaren Einsatzmittel nicht aus. Am Dienstagmorgen wurde deshalb die Bundeswehr-Feuerwehr vom deutschen Luftwaffenstützpunkt Mazar-e Sharif zu Hilfe gerufen.

 

Die eintreffenden Löschfahrzeuge können das brennende Gebäude jedoch nicht mehr retten. Das Feuer war in der Zwischenzeit auf ein siebenstöckiges Nachbargebäude übergesprungen. Die Feuerwehrmänner der Bundeswehr konzentrieren ihre Löscharbeiten deshalb auf den Schutz der Nachbargebäude. Insbesondere in einem sich anschließenden Geschäfts- und Lagerkomplex. Mit Schaum und dem 13.000 Liter Wasser fassenden Tank eines Tanklöschfahrzeuges sowie weiteren 23.000 Litern durch das  logistische Unterstützungsbataillon herbeigeschaffte Wasser ist der Brand am Dienstagvormittag scheinbar unter Kontrolle. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch die Afghan National Police (ANP) und der Afghan National Armee (ANA)

Nachdem die Bundeswehr-Feuerwehr zurückt ins Camp der Deutschen Armee gekehrt war werden die Feuerwehrleute erneut angefordert. Durch die Schwelbrände nahm die Rauchentwicklung zu. Oberleutnant Roland D. der Leiter des Brandschutzes erklärte "Als wir ankamen stachen bereits wieder erste Flammen aus den oberen Etagen sowie dem Keller des größeren Gebäudes". Die afghanische Feuerwehr hatte die Löscharbeiten wieder einstellen müssen da diesen der Kraftstoff ausgegangen war und das feuerwehrtechnische Gerät in der Kälte eingefroren war.

Erst in der Nacht auf Mittwoch ist der Brand endgültig unter Kontrolle. Nach Angaben der Bundeswehr wurden dabei etwa 100.000 Liter Löschwasser viele Atemschutzflaschen und Löschschaum verbraucht. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden auch wenn viele Afghanen während des Feuers in das gebäude rannten um ihren Besitz zu retten. Die Bundeswehrfeuerwehr betonte dass dieser Einsatz aufgrund Bedrohnungslage nicht ohne Risko für die deutschen Einsatzkräfte war. [Bundeswehr.de

Die Feuerwehr des Einsatzgeschwaders Mazar-e Sharif der deutschen Luftwaffe ist für Feuerwehraufgaben während des militärischen und zivilen Flugbetriebes und für den Brandschutz in den Liegenschaften im Camp Marmal zuständig. Die Wache besteht seit 2006. "Auf Anforderung sind sie mit ihren Feuerwehrfahrzeugen auch zur schnellen Unterstützung bei Löscharbeiten und technischer Hilfeleistung im Stadtgebiet von Mazar-e Sharif befähigt" schreibt die Bundeswehr. Hilfeleistung kann jedoch nur unter Schutz der ISAF-Truppen erfolgen. Stationiert sind dort ein FLF 8000 ein FLF 3500 ein FLF 1000

Seit wenigen Jahren haben die Bundeswehrfeuerwehrleute militärische Kollegen denn im Zuge der Auslandseinsätze spielt auch der Brandschutz und die Hilfeleistung in den Feldlagern und deren Schutz im Ausland eine wichtige Rolle.

 

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Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Bundeswehr-Feuerwehr im Einsatz” (davon )

  1. Toemmel am 20. Januar 2008 00:05

    Ergänzung: Ich dachte gar nicht, dass DIE (http://www.einsatz.bundeswehr.de/C1256F200023713E/CurrentBaseLink/W27AWH5N626INFODE?open&lang=DE) Atemschutzgeräte überhaupt noch jemand im Einsatz hat. Die lagen schon in dem Magirus Merkur, mich dem ich vor 25 Jahren als JF-Mann zur Übung tuckerte. ;o)
    ;o)
    T.

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