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Port Vue (Pennsylvania/USA). Als die Port Vue Vigilante Fire Company vergangenen Mai einen Brand löschte konnte Chief Gary Kulka nicht helfen aber er hatte das Gefühl dass er etwas anderes tun könne.

Das abgebrannte Haus gehörte einer arbeitsunfähigen alleinerziehenden Frau mit zwei Söhnen die keine Versicherung und keine Familie hatte die ihr helfen konnten. Nicht nur der Chief sondern auch andere Feuerwehrleute hatten den gleichen Gedanken. Wenige Tage später begannen eine Handvoll Feuerwehrleute das Haus von Kerrie Hawkins und ihren Söhnen Cristopher (15) und Nicholas (11) wiederaufzubauen. Hawkins selbst leidet unter Multipler Sklerose.

Die Feuerwehrmänner sammelten nach dem Brand 3.000 Dollar um so das Material zu finanzieren. Ein Elektriker bot seine Dienste freiwillig an. Außerdem spendeten lokale Unternehmen und Einwohner Waren sowie Dienstleistungen. Das alles geschah in der Freizeit. Die notleidende Familie unterstütze die Helfer wo sie nur konnten.

Als die Wohltäter fast fertig waren fehlte in dem Hilfsfond Geld für einen neuen Ofen. Sie kontaktierten das Büro des Landratsvorsitzenden Bob Macey und baten um Hilfe. Unter seiner Vermittlung spendete eine Gasfirma Geld.

Ende August 2007 noch bevor die Schule wieder begann war das Haus dass Hawkins von ihren Großeltern geerbt hatte wieder bezugsfertig.

Vergangene Woche wurden die Feuerwehrleute für ihre Arbeit von Bob Macey geehrt. Bob Macey sagte „Was diese Jungs getan haben steigert die Moral der Menschen und setzt Vertrauen in unsere Mitmenschen“. Frau Hawkins war überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Feuerwehrleute und der anderen Helfer beim Wiederaufbau ihres Heims. „Sie sind wie mein Schutzengel Engel. Ich will gar nicht daran denken wo ich jetzt gerade wäre wenn es sie nicht gäbe“ sagte sie. [Firerescue1.com ]

Anmerkung: Das ist eine freie und gekürzte Übersetzung des Artikels von firerescue1.com

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “„Sie sind wie mein Schutzengel“” (davon )

  1. diggler am 21. Januar 2008 18:53

    So macht man sich Freunde und bekommt gute Publicity. Mal ein anderer Weg die Feuerwehr als Helfer in der Not darzustellen.
    Auf alle Faelle ist Nachahmen empfehlenswert.
    Hut ab.

  2. galaxyquest am 21. Januar 2008 19:05

    In den USA hat „Nachbarschaftshilfe“ oder die Community im kommunitaristischen Sinne einen ungleich höheren Stellenwert, als in Deutschland. Die USA wurden mehr oder weniger aus einer kleinen Gemeinschaft aufgebaut. Die Mitglieder dieser Gemeinschaft mussten sich wegen der Widrigkeiten auch gegenseitig helfen. Diese Tradition setzt sich bis heute fort. In den USA gilt vereinfacht ausgedrückt die Maxime „Die Geminschaft hilft allen“, während es in der ex-Wohlfahrsstaaten Europas „der Staat hilft Dir“ lautet. In den USA hat sich aufgrund des Resentiments gegenüber einer allzu starken Zentralmacht, der Wohlfahrtsstaat nicht durchsetzen können. Soweit meine aus den grauen Gehirnzellen zusammengekratzen Erinnerungen aus der Kommunitarismus-Debatte. ;-)

    Dennoch ist derartige Nachbarschaftshilfe auch ein Beispiel für gute PR in Dtsl!!!

  3. Stoepf am 21. Januar 2008 20:00

    Was ist den mit der Nachbarschaftshilfe passiert?
    Ich sehe da in der Mitte des Wortes drei Sternchen.

  4. galaxyquest am 22. Januar 2008 08:48

    @Stopef: Das ist wohl irgend ein Filter, der die Buchstabenkombi r s c nicht mag rsc rsc rsc, vermutlich sollte damit das berühmte a-wort zensiert werden ;-)

  5. Stoepf am 22. Januar 2008 11:09

    Lustig das man es im RSS-Feed komplett lesen kann.

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