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Ebern (BY). Als Museumsreif bezeichnete die Feuerwehr Ebern (Lkr. Haßberge) in ihrer Hauptversammlung den Fuhrpark mit dem sie den 7.300-Ort schützen soll.

Wie auch in anderen Orten ist der Betrieb des 30 Jahre alten Löschfahrzeugs LF 16 nur mehr mit teuren und aufwendigen Reparaturen möglich. Das Auto sei so alt dass Ersatzteile in der Industrie zum Teil von Hand angefertigt werden müssen erklärte der Kommandant. Durch die hohen Ausfallzeiten habe die Wehr außerdem keinen schlagkräftigen Erstangreifer mehr. Ähnlich schlecht sehe es für ein 18 Jahre altes Mehrzweckfahrzeug aus.

Für die Gemeinde komme diese Situation aber nicht überraschend gleichwohl wurden keine Rücklagen im Haushalt gebildet. Der Feuerwehrkommandant sprach von einem seit 20 Jahren gleich bleibenden Budget und das bei steigenden Herausforderungen und neuen Vorschriften.

Ebenfalls forderte die Feuerwehr eine Drehleiter und einen Versorgungs-Lkw. Beides dringend benötigte Fahrzeuge. Insgesamt hatte der Kommandant einen Investitionsbedarf von rund 366 000 Euro errechnet die der Bürgermeister zur Kenntnis kam. Was die Drehleiter betrifft wolle sich die Stadt nach einem gebrauchten Fahrzeug für etwa 20.000 Euro umsehen. [Neue Presse ]

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Feuerwehr als Werkstatt-Stammkunde (2)” (davon )

  1. ro0f am 22. Januar 2008 00:45

    Wie bitte? Also tut mir ja leid, aber wir arbeiten auch mit einem 24 Jahre alten LF16. Bis vor kurzem gar mit einer Drehleiter mit 30 Jahren auf dem Rücken und einem KEF das auch schon 23 Jahre auf dem Rücken hat. Den Fahrzeugen fehlt nichts, hier und da mal kleine Wehwehchen die selbst Repariert werden können…
    Eine Durchschnittsfeuerwehr, wie jede andere auch eben…

    Achja: Herzlichen Glückwunsch zur kommenden Drehleiter für 20.000

  2. freeskier am 22. Januar 2008 07:37

    Unser TLF 16/25, Bj. 1978 steht seit letztem September still, nachdem der Technische Dienst es sich genauer angesehen hat. Ladungssicherung (noch Originalzustand), Reifen, Pumpe, Ölverlust am Getriebe sind nur einige Gründe der Stilllegung. Im Moment wird es repariert – mal schauen, wie lange noch. Lt. KBI muß es demnächst was neues geben. Die Gemeinde hat sich bis jetzt aber noch nicht bewegt. Das nächste TLF steht nun min. 15 Minuten reine Fahrtzeit entfernt. Sonst gibt es in der Gemeinde noch ein LF8/6 mit 600l Wasser und ein TLF8/8 auf Unimog, dass auch schon über 30 Jahre auf dem Buckel hat und unsere Berge mit 20 km/h erklimmt.
    Schau mer mal.

  3. Cimolino am 22. Januar 2008 08:52

    Hallo,

    20.000 Euro für eine gebrauchte DL(K?) halte ich für ziemlich mutig. Das geht allenfalls per direktem Erwerb von abgebenden Feuerwehren, aber nicht über den Gebrauchtmarkt der Industrie (da kann man dann überholt locker noch eine „0“ dran hängen).

  4. galaxyquest am 22. Januar 2008 09:00

    20.000 sind bestimmt ne Wunschvorstellung. Angesichts des Alters einer gebrauchten DL für 20.000, kann sich das Fahrzeug in der Werkstatt neben das TLF stellen ;-)

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