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Baden-Baden (BW). Schwere Schäden an einem Wohn- und Geschäftshaus richtete ein Brand in der Nacht auf Montag am Leopoldspaltz in Baden-Baden an. Drei Wohnungen wurden zerstört und die Filiale einer Schnellimbisskette durch Löschwasser beschädigt. Die Wohnungseigentümerin wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Um 2.52 ging bei der Leitstelle der Feuerwehr Baden-Baden ein Notruf über einen Wohnungsbrand in der Baden-Badener Innenstadt ein. Beim Eintreffen der hauptamtlichen Wache schlugen bereits Flammen aus zwei Fensteröffnungen im zweiten Obergeschoss des Hauses. Im Treppenhaus griffen die Feuerwehrleute die Wohnungseigentümerin auf. Sie wurde mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Unter Atemschutz bekämpfte die Feuerwehr den Brand im Gebäudeinneren. Eine Drehleiter unterstützte diese Maßnahme. Weitere Trupps suchten die anderen Wohnungen nach Personen ab. Insgesamt wurden drei Personen gerettet darunter eine mit Hilfe einer Drehleiter und eine mit Fluchthaube. Einige Haustiere wurden ins Tierheim gebracht. Für zwei Katzen kam jede Hilfe zu spät.

Die Wohnungsdecke brannte durch die enorme Intensität des Feuers durch so dass in der Etage über der Brandwohnung ebenfalls Schaden entstand. Zur Abstützung der beschädigten Deckenkonstruktion wurde noch in der Nacht das Technische Hilfswerk gerufen. Die Decke der unter der Brandwohnung liegenden Etage stürzte am Sonntagnachmittag teilweise ein. Alle angrenzenden Wohnungen erlitten erhebliche Ruß- und Rauchschaden. Schäden gab es auch durch Löschwasser und auslaufendes Wasser aus der beschädigten Heizungsanlage des Hauses. Noch während des Löscheinsatzes wurde mit Wassersaugern Löschwasser im Gebäude aufgenommen. Das konnte aber nicht mehr verhindern dass es im Erdgeschoss des Hauses erhebliche Wasserschäden in der Filiale eines Schnellrestaurants gab.

Im Einsatz waren 14 Feuerwehrfahrzeuge mit 39 Einsatzkräften der hauptamtlichen Wache und der Abteilungen Sandweier Balg Oos Lichtental und Varnhalt. Außerdem waren der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen die Schnelleinsatzgruppe des DRK Baden-Baden das Technische Hilfswerk mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften Polizeikräfte sowie Mitarbeiter der Stadtwerke vor Ort. Den gesamten Sonntag über war die Straße an der Unglücksstelle gesperrt da für die Aufräumarbeiten vor dem Gebäude ein Kran aufgestellt werden musste. Bei der Platzierung des Krans musste jedoch der unter der Fahrbahn verlaufende Rotenbach beachtet werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehrere hunderttausend Euro. Die Brandursache ist noch unklar. [Badisches Tagblatt THW Baden-Baden]

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