Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Wahlen bei einer Feuerwehr als "Demokratisch" zu bezeichnen wäre in fast 100% der Fälle zuviel des Guten. Meistens überwiegt das Harmoniebedürfnis es wird also nur ein Kandidat aufgestellt. Wahlzettel – insofern überhaupt geheim abgestimmt wird – enthalten nur einen Namen und ein "ja"-Feld.

Groß dürfte die Überraschung in Bad Dürrheim (BW) gewesen sein als ein weiterer Mitbewerber um den Posten des stellvertretenden Kommandanten aufgestellt wurde:

Der stellvertretende Abteilungskommandant Jan
C. Rolli sah sich bei seiner Wiederwahl überraschend einem Wettbewerber
gegenüber gestellt. In einem anonymen Schreiben war Stefan Hübner als
Gegenkandidat vorgeschlagen worden. Bei zehn Enthaltungen erhielt Rolli
14 Ja-Stimmen und Hübner deren acht. Karrer und Rolli akzeptierten das
eher an Bundestag denn Verein erinnernde Wahlresultat äußerlich
ziemlich gefasst und nahmen die Wahl trotz der offensichtlichen
Opposition an.

Einerseits also einmal eine halbwegs demokratische Wahl allerdings dürfte es dort mit der Harmonie erstmal Optimierungspotenzial geben.

(Südwest Presse)

(maps: Bad Dürrheim

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Auch Gegenstimmen gibt’s” (davon )

  1. vectisfire am 5. Februar 2008 16:53

    Die Art und Weise, wie über diese Wahl berichtet wird und die Kommentierung hier auf der website finde ich befremdlich.
    Das erweckt den Eindruck, als ob es normal wäre, dass es nur einen Kandidaten gibt und die Stimmzettel immer vorgefertigt wären. Oder entspricht das etwa der Realität?

Bottom