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Viersen (NRW). Die Kreisleitstelle der Feuerwehr Viersen hat drei Wochen nach einer tragischen Einsatzpanne – die Leitstelle hatte den Löschzug zu einer namensgleichen Straße in Viersen anstatt zum eigentlichen Einsatzort in Vorst geschickt – eine geänderte Software als zusätzliche Sicherung erhalten. „Sobald in der Leitstelle ein Notruf per Handy eintrifft warnt das neue Programm den Disponenten“ teilte Kaspar Müller-Bringmann Pressesprecher des Kreises Viersen mit. Auf dem Bildschirm erscheint eine Maske mit dem Hinweis „Notruf aus Mobilfunknetz! Ort erfragen!“ Diese Meldung muss der Disponent per Mausklick bestätigen vorher kann der Einsatz nicht weiter bearbeiten. Ein Vorfall wie in Vorst soll so in Zukunft vermieden werden. Hintergrund der Panne war die automatisch Zuordnung von Notrufen aus dem Mobilfunknetz zum Ortsnetz der Stadt Viersen. Anfang Januar waren die Rettungskräfte aufgrund dieser Zuordnung nach einem Mobilfunknotruf in die falsche Stadt geeilt. Die Süchtelner Straße in Tönisvorst zu der die Rettungskräfte gerufen worden waren gibt es im Kreis Viersen fünf Mal. Die Feuerwehr rückte aber in die Süchtelner Straße in Viersen aus. Als das Versehen bemerkt wurde traf die Feuerwehr mit Verspätung am Unglücksort ein. Eine 65 Jahre alte Frau war bei dem Feuer ums Leben gekommen. [RP Online]

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Nach Notrufpanne neue Software” (davon )

  1. Toemmel am 31. Januar 2008 21:30

    Kleine – aber wichtige – Ergänzung noch: Die Obduktion der Leiche der in der Brandwohnung verstorbenen Frau ergab:
    [Die] 65 Jahre alte Frau [starb] nicht durch die Verzögerung, ergab die Obduktion. Sie starb eines natürlichen Todes und war schon bei Ausbruch des Feuers nicht mehr am Leben.

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