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Die Hanseatische Feuerwehr-Unfalkasse warnt im aktuellen Newsletter des LFV Schleswig-Holstein vor irreführender Kennzeichnung von Feuerwehrstiefeln.

Im Newsletter wird ein Hinweis zum Schutz von Feuerwehrangehörigen gegeben der sich auf eine Anzeigenkampagne in diversen Feuerwehr- und Rettungsdienstzeitschriften bezieht. In diesen Anzeigen werden "sehr kostengünstige Feuerwehrstiefel mit Schnürung und Reißverschluss" beworben. "Es wird durch die Darstellung in den Anzeigen der Eindruck erweckt dass es sich um genormte Stiefel für die Zwecke der Feuerwehr handelt" so heisst es in dem Newsletter.

 

Den ganzen Text gibt es auf Seite 3 des Newsletters

(jou)

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Bei Vententerseach gibt's eine Fülle von praktischen Informationen rund ums "firefighting" darunter auch um die Vermählung von Halligan und Vorschlaghammer.
Wer schon mal ein Halligan in der Hand hatte weiss dass da ganz schön
viel Gewicht geschleppt werden muss. Überhaupt kann man das Halligan
ketzerisch mit einem großen Fragezeichen versehen: so wie vieles andere
Werkzeug macht es nur dann Sinn wenn der Umgang damit gelernt wird und
die Taktik angepasst. 

Dies wiederum bringt mich zu einem
anderem nicht minder wichtigen Punkt: wer weiss schon was man
standardmässig verlastet hat um gewaltsam einzudringen? Wer hat sich
schon so viele Gedanken gemacht dass das erforderliche Werkzeug
gebündelt vorgetragen werden kann und nicht erst mühsam
zusammengesucht werden muss? Haben Eure Trennschleifer Stahl- oder Betonscheiben drauf?

Auf diesem Bild sind einige
Beispiele von dem zu sehen was auf unserem LF16 verlastet ist – mit
Ausnahme des Motortrennschleifers der gehört zum Gerätesatz Unwetter .


 

Damit
lässt sich schon viel erreichen. Ich denke hier an das "primäre"
Eindringen also den Zugang zum und ins Objekt – was der Trupp im
Innenangriff mitschleppt ist eine andere Geschichte.

Es muss
bereits dem Einsatzleiter bewusst sein was er überhaupt mit den ihm
zur Verfügung stehenden Werkzeugen anstellen kann. Das fängt
beispielsweise schon bei der Erkundung an: kommt er nicht weiter muss
halt der Melder zum Fahrzeug sprinten oder man lässt sich das passende
Gerät bringen. Es müssen auch frühzeitig Zugangs- aber auch des
Rettungs- bzw. Fluchtwege bedacht werden.

Wie ist das bei Euch? Gehört das mit zur Ausbildung? Ausstattung?

Weitere Bilder:

 
(iw)

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Wer genau hinguckt mag entdeckt haben dass auf der Startseite in der mittleren Spalte unter "Foto Stream" nun auch die Fotos der Flickr-FWnetzler eingebunden sind.

 

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Beim Stöbern auf der Festplatte bin ich über dieses Bild gestolpert:


 

Aufgenommen 2003 an der Brudermühlbrücke / Isar. Es zeigt eine Pumpenlaufprobe die bis vor gar nicht so Langem zweimal im Jahr auf dem Programm stand. Der komplette Bereich rückte an mit den Tragkraftspritzen waren das gut 10 Pumpen und man ließ die Dinger ansaugen und für gut eine Stunde fördern. 

Parallel gab's Maschinistenausbildung sowie Brotzeit. Aus PR-Sicht absolut fantastisch gab es doch an einer stark befahrenen Brücke wirklich was für die Augen.

Im Zuge der Renaturierung des Isarufers wurden die zugegebenermassen hässlichen Betonplatten entfernt – nun such sich jede Abteilung selbst einen Platz und Ort zum pumpen. Eigentlich schade!

Im Bild noch die alte LF8-Generation mit ihrer hochkomplexen zweihebel-Pumpe (Gas und Kupplung) und sagenhaften 90PS. Soweit mir bekannt ist unser Fahrzeug (ehemals M-2055) nun in Heppenheim in Dienst da hätte ich letztes Jahr gerne nachgeschaut als ich dort ein Treffen hatte.  

Wär übrigens auch was für Euch FWnetzBlogger: packt doch mal ein altes Bild rein und erzählt die Geschichte dazu! 

(iw) 

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Bernd ist permanentes Teil der TLF-Besatzung. Manche würden ihn sogar als Maskottchen bezeichnen.

 

Habt ihr auch einen Bernd*? Stellt doch mal über NetzBlogger ein oder schickt es per Mail an bernd@fwnetz.de (geht an Flickr / FWpix) und ich stelle sie gesammelt online.

Nur mal so aus Interesse :)

*mit "Bernd" ist ein beliebiges Maskottchen gemeint nur zur Klarstellung 

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Der letzte Teil der Reihe "zweiter Abmarsch" ist nun online . Hier werden das LF16KatS aus Hamburg sowie das LF10/6 der FF Wedel vorgestellt.

 

Die Kurzfassung: die wenigsten Koommunen und Feuerwehren machen sich Gedanken darüber wie sie im Katastrophenschutz aufgestellt sein wollen. Ob große überörtliche Schadenlagen oder bei sich (Unwetter Waldbrand usw..) der Bestand an geeigneten Fahrzeugen und Konzepten ist stark rückläufig.

Doch es gibt auch positive Beispiele Feuerwehren die auf eigene Faust eine Infrastruktur schaffen um mit diesen Lagen umzugehen.

Übrigens: Sachdienliche Hinweise auf KatS-LF o.ä. werden gerne angenommen: wer hat sowas bei sich stehen? 

(iw)

 

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Heute soll das Gutachten zur Entstehungsursache des verheerenden Brandes in Ludwigshafen veröffentlicht werden. Laut Spiegel Online soll ein Schwelbrand an oder unter der Treppe Auslöser gewesen sein.

Ich hoffe es sind auch Informationen zum Brandverlauf einbegriffen insbesondere würde mich interessieren warum das komplette Haus bei der Ankunft der Rettungskräfte so stark verraucht war. Stammte der Rauch der aus den oberen Stockwerken austrat auch "von unten" oder war auch bereits dort oben Brandlast vorhanden?

Wie auch immer das Gutachten wird wohl auch von den türkischen Ermittlern mitgetragen was aus politischer Sicht – insofern es sich hier nicht um einen Brandanschlage handelt – hoffentlich zur Beruhigung der Gemüter beitragen wird.

Weitere Infos folgen.

Update: die o.g. Infos kommen wohl von der Bild. Die Rede ist von der Kellertreppe unter der das Feuer bis zu 3 Stunden gelodert haben könnte.

[via Twitter

(iw) 

 

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Am Samstag habe ich geplant einige Videos auf Englisch zu drehen die das deutsche Feuerwehrwesen vorstellen und auf YouTube eingestellt werden.

Soll eine kleine Einführung sein. Das Ganze bei der Feuerwehr in Ismaning die ja auch einen üppigen bzw geeigneten Fahrzeugpark verfügbar hat. Ich hatte mir folgende Themen überlegt:

  • Standardfahrzeuge (HLF DK23/12 ELW RW)
  • Der Löschzug (HLF DLK TLF)
  • Fahrzeuge alt und neu (LF8 -> HLF)
  • PSA
  • Ausbildung / Vorgehen bei Brand

Wie gesagt ein extrem-basic-Einstieg.

Weitere Vorschläge werden gerne angenommen! 

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Im letzten Teil der Kurzreihe "Zweiter Abmarsch" in dem Nachfolgefahrzeuge der Bund-LF16TS vorgestellt werden schauen wir uns die drei unterschiedlichen Typen und Konzepte im Vergleich an: LF16 KatS Hamburg LF20/6-TS Düsseldorf und LF10/6 Wedel.

Vom Prinzip sind sie recht ähnlich: eine Kombination aus LF8 (10/6) und LF16-TS  (LF16). Die Fahrzeuge sind insbesondere für den Wassereinsatz gedacht führen entsprechend viele Schläuche und eine Tragkraftspritze mit. Zudem sollten sie als Erstangreifer dienen können falls die Erstfahrzeuge gerade außer Dienst oder nicht greifbar sind: hier zählen insbesondere PA im Innenraum sowie ein Löschwassertank. Dafür verzichtet man im Vergleich zu einem typischen HLF auf die Ausrüstung für technische Hilfe: hydraulische Rettungssätze sucht man vergebens es sind wirklich nur sehr begrenzte Einsätze möglich.

Das Stadtfahrzeug: Hamburg
Der Prototyp des Hamburger KatS-LF  wurde bereits auf der Interschutz 2000 vorgestellt die Auslieferung erfolgte bis ins Jahr 2006. Insgesamt wurden 52 Stück zusätzlich zum Prototypen ausgeliefert.

 

Das Hamburger KatS-LF ist mit Allrad versehen allerdings mit Zwillingsbereifung und ist deshalb eher geländefähig als "-tauglich.  Das Gesamtgewicht beträgt 13.500kg der Inhalt des Löschwassertanks 1.600 Liter. Die B-Schläuche werden gerollt mitgeführt wie auf den alten LF16-TS in einer doppelten Tiefe. Aus diesem Grund lässt sich der Geräteraumverschluss GR (Heck) nur teilweise öffnen – schließlich wird hier nur die Pumpe benötigt. Insgesamt werden für die Wasserförderung 30 B-Schläuche mitgeführt.


 

Interessant ist in Hamburg insbesondere der "Sinneswandel" weicht die Serie doch erheblich vom Prototypen ab. Eigentlich kann man fast von zwei unterschiedlichen Konzepten sprechen: der Prototyp verfügt über Heck-Einschübe für bis zu 20 vorgekuppelten B-Längen auslegbar während der Fahrt. Der Inhalt des Wassertanks beträgt 800 Liter. Da man jedoch von einem Fortbestehen des Bund-SW2000 ausging verzichtete man auf diese Lösung und vergrößerte den Tank auf 1.600 Liter.


 

Weitere Informationen zum Prototypen sind hier und hier erhältlich. Eine Bilderstrecke des bei der FF Groß-Borstel stationierten LF16-KatS ist hier bei Flickr einzusehen. 

 LF10/6 FF Wedel 

Sehr stark an das Düsseldorfer LF20/6-TS angelehnt ist das LF10/6 der FF Wedel (SH) das mit seinen 14 Tonnen und einer Förderleistung von 2.000l/min (eingebaute FP) in dieser Fahrzeugkategorie schon zur "Oberkante" gezählt werden kann.

Im Gegensatz zu den Fahrzeugen aus Hamburg und Düsseldorf ist das Wedeler LF10/6 jedoch nicht als Katastrophenschutzfahrzeug gedacht beispielsweise gibt es keine übergreifende bzw. kombinierte Einplanung im Rahmen eines klassischen Bund-Löschzug "Wasser". Jedoch ist es für überörtliche Hilfe gedacht außerdem beschafft eine Nachbargemeinde derzeit ein baugleiches Fahrzeug.

Vielmehr kommen hier die örtlichen Gegebenheiten zum tragen: Ein Teil des Gemeindegebiets von Wedel besteht aus (Elb-)Marschland. So will man hier auch die ansonsten schlecht erreichbaren Einödhöfe überhaupt erreichen um effektive Brandbekämpfung durchführen zu können. Zudem dient es auch als Zugfahrzeug für das Boot. 


 

Insgesamt sind 30 B-Längen verlastet davon 18 in Buchten im Heck – wie in Düsseldorf können diese während der Fahrt ausgelegt werden. Zusätzlich werden noch einiege Schläuche "Abwasser" mitgeführt.


 


 

Findet man in Hamburg und Düsseldorf zumindest ansatzweise Ausrüstung zur technischen Hilfe ist das Wedeler 10/6 viel stärker auf "Wasser" ausgelegt. Beispielsweise hat man in G1 noch eine "Chiemsee"-Schmutzwasserpumpe untergebracht. Wer diese schon mal in Aktion gesehen hat wird den Einsatzwert des Geräts zu schätzen wissen. Ferner sind in G1 noch drei Tauchpumpen verlastet. Das Volumen des Wassertanks beträgt 600 Liter.


 

Fazit

Beide Konzepte – das LF Wedel wird hier Düsseldorf zugeordnet – sind eine geeignete und notwendige Antwort auf den Wegfall der Bund-LF. Sie zeigen auf dass jede Kommune (und damit ihre Feuerwehr) Gedanken zum Thema Katastrophenschutz anstellen sollte idealerweise abgestimmt auf einer höheren Ebene (Kreis Bezirk Land).

Das Mindeste sollte eine qualifizierte Antwort auf die Frage sein wie man hier aufgestellt sein möchte. Dabei geht es nicht nur um ein Gefährdungspotenzial im eigenen Gebiet sondern auch überörtlich. Die Katastrophen der neueren Zeit beispielsweise das Elbhochwasser die Schneekatastrophe aber auch lokale Ereignisse wie Stürme Überflutungen oder Waldbrände sollten Beweis genug dafür sein dass die Feuerwehren sich dafür rüsten müssen. Auch deswegen weil die Kollegen vom THW immer stärker in dieses Thema einbezogen werden; hier gilt es die zukünftige Form der Kooperation mit zu gestalten und nicht ausgeklammert zu werden. 

Keine Kapazitäten aufzustellen halte ich für leichtfertig allerdings sollte das dann wenigstens begründet sein. Es reicht auch schlicht nicht ein LF16-TS mit einem (H)LF zu ersetzen.

Die nahe Zukunft wird recht spannend werden was die Bund-LF betrifft. Insbesondere auch weil dieser dann bei Einsätzen bzw. der Verfügbarkeit ein Mitspracherecht fordert. Die Gemeinden werden wohl davon abrücken müssen wie früher ein "Geschenk" in rot zur freien Verfügung zu bekommen.

Weitere Artikel in der Reihe: 

Danke! 

Ausdrücklich bedanken möchte ich mich für die freundliche Unterstützung bei Jan Ole Unger (drehleiter.info) Sven Kohlrusch (FF HH Groß Borstel) Sven Koopmann (FF HH Altona) Dennis Renk (FF Wedel) Ulrich Cimolino und Arvid Graeger (BF Düsseldorf). 

 

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Auf Flickr diese Serie von Röntgenbildern entdeckt die eine unglaubliche Faszination ausüben auch wegen der medizinisch-sachlichen Kommentare des Einstellers. 

Definitely a very personal thing no matter who you are and many would
be too mortified to tell the truth to strangers. It's just that every
now and then someone comes in and says "I love these things in my ass
I got one stuck and I can't get it out will you help me?" I respect
that kind of honesty.

Bilder eigentich NSFW (Not Safe For Work) und nix für schwache Nerven auch wenn sie abstrakt sind. 

(iw) 

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