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Queis (Sachsen). Ein Gutachten zum Einsturz eines Papierlagerregals bei Queis (Saalekreis) bei dem zwei Menschen getötet wurden wirft die Frage der Kausalität der Ereignisse erneut auf. Nach Aussagen soll das Regal nicht an der Stelle zusammengebrochen sein an der es wenige Stunden zuvor die Kollision zweier Gabelstabler gegeben hatte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist außerdem fraglich ob die zehn Meter hohe und 100 Meter lange Konstruktion überhaupt für die Lagerung tausender Tonnen Papier geeignet war. „Wir wollen genauen Aufschluss über die Unglücksursache“ so Staatsanwalt Hendrik Weber. Ein Materialgütegutachten soll Aufschluss bringen. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet weiterhin dass bei der Anschaffung des Lagerregals ein billiges Modell erworben worden sei. Der Papiergroßhändler wies diese Darstellung zurück denn die Bestückung der Regale erfolge durch den Computer. [Mitteldeutsche Zeitung]

Am 16. Januar waren beim Einsturz eines Hochregals im Lager eines Papierhandels im Landsberger Ortsteil Queis bei Halle (Saalekreis) zwei Menschen ums Leben gekommen darunter ein Helfer des THW. Fünf weitere wurden verletzt. Das Technischen Hilfswerks (THW) war gerufen worden um ein mit mit 4.000 Tonnen Papier beladenes Regalsystem auf seine Stabilität hin zu kontrollieren nachdem es am Tag zuvor durch den Zusammenstoß zweier Gabelstapler beschädigt und die Tragfähigkeit dadurch beeinträchtigt worden war. Während der Begutachtung durch die THW-Angehörigen sei das Regal ohne Fremdeinwirkung in Bewegung geraten und eingestürzt. Dabei kam es zu einem Dominoeffekt der alle 16 Regale in denen über 5.000 Tonnen Papier lagerten zum Einsturz brachte. Über 200 Einsatzkräfte von Polizei Feuerwehr THW DLRG und ASB aus mehreren Bundesländern waren im Einsatz um die Vermissten zu suchen. [fwnetz]

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