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Kreis Schleswig-Flensburg (SH). Kontrovers diskutiert wird derzeit im Kreis Schleswig-Flensburg eine Energiesparmaßnahme welche die Kreisverwaltung angeordnet hatte. Um Heizkosten zu sparen sind die Feuerwehren angewiesen worden die Fahrzeughallen nicht mehr zu heizen. Kreiswehrführer Walter Behrens sprach anlässlich der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Gefahrgut von bedingter Einsatzfähigkeit der Gefahrgutfahrzeuge durch diese Maßnahme. Der Kreis weißt die Bedenken zurück.

Behrens verwies auf die hochsensiblen Mess- und IT-Technik des ABC-ErkKW die durch die niedrigen Temperatur Schaden nehme. Diese Technik müsse in Räumen mit einer Temperatur von mindestens zehn Grad aufbewahrt werden. Neben zu geringer Temperatur mache auch die Feuchtigkeit die Geräte für mehrere Stunden unbrauchbar. Inzwischen sei wegen technischer und Ersatzteilproblemen bereits das Dekontaminationsfahrzeug ausgefallen und auch der ABC-Erkunder sei ausgefalen. Dadurch sei so Behrens die Leistungsfähigkeit des Löschzuges nicht mehr gewährleistet. Der Sachgebietsleiter für den Brand- und Katastrophenschutz Gerd Reimer sieht das gelassen. Seiner Ansicht nach könne das ABC-Erkundungsfahrzeug mit seiner sensiblen Technik Temperaturschwankungen zwischen 0 und 40 Grad vertragen. Immerhin gelte auch für normale Feuerwehrgerätehäuser eine Temperaturvorgabe von sieben Grad. [shz.de]

Nicht nur die Technik ist durch kalte Gerätehäuser betroffen. Auch müssen sich viele Feuerwehrleute in kalten Fahrzeughallen umziehen. Mit Socken auf kaltem Boden oder mit verschwitzen T-Shirts in eiskalten Hallen sind der Gesundheit nicht gerade zuträglich. Abhilfe schafft hier nur die Trennung von Umkleide und Fahrzeughalle. Ob die Gemeinden diese Maßnahme finanzieren ist fraglich wenn schon um die Finanzierung eines jeden Feuerwehrhandschuhs mit dem Kämmerer gestritten werden muss.

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