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Drei Tage nach dem verheerenden Feuer in einem Ludwigshafener Mehrfamilienhaus mit neun Toten gibt die Polizei auf Bitten der Feuerwehr einzelnen Feuerwehrleuten Personenschutz. Das teilte der Ludwigshafener Polizeichef Wolfgang Fromm am Mittwoch mit. In einer Gaststätte war am Dienstag ein am Einsatz beteiligter Feuerwehrmann von einem Mann türkischer Herkunft angegriffen worden. Auch Feuerwehrfahrzeuge wurden bespuckt. Der Ludwigshafener Bürgermeister Zeiser wehrte sich gegen Vorwürfe unter anderem aus der türkischen Presse die Feuerwehr sei zu spät am Einsatzort angekommen. Die ersten Feuerwehrleute seien nach zwei Minuten eingetroffen. [FAZ]

Nicht weniger interessant und deutlich:
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) reagierte irritiert auf kritische Äußerungen aus der Türkei an den deutschen Ermittlungsbehörden. „Es gibt für niemanden den geringsten Anlass der deutschen Polizei zu misstrauen“ erklärte der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg. Die nach Deutschland entsandten türkischen Beamten seien Beobachter und könnten sich von der professionellen Arbeit der Polizei überzeugen.  [FAZ]
Wo leben wir eigentlich? Ich verkneife mir dazu jeden Kommentar. (galaxyquest)

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Ludwigshafen: FA bedroht?” (davon )

  1. freies_radikal am 6. Februar 2008 19:12

    Vielleicht wäre es besser gewesen nicht in den Einsatz zu gehen? Das werden sicher jetzt viele Beteiligte denken und die Motivation wird gegen Null sinken. Danke dafür.

  2. AKirchmeyer am 6. Februar 2008 19:45

    Jeder der „Motzt“ soll sich erstmal an der eigenen Nase fassen! Ich denke jeder kann sich denken um was für geistige Tiefflieger es sich hier handelt…

  3. vectisfire am 6. Februar 2008 21:11

    Vor einigen Wochen habe ich mir eine CD vom Deutschen Feuerwehrverband schicken lassen;
    Titel: Förderung der Vielfalt in den Feuerwehren (Leonardo da Vinci Projekt der EU).
    Eigentlich ist der Inhalt perfekt auf die Verhältnisse in Großbritannien zugeschnitten, wo man sich bemüht mehr „Einwanderer“ in die Feuerwehren (genauso wie in die Polizei) zu „locken“.
    Nach den neuesten Vorfällen in Ludwigshafen frage ich mich, ob es türkischstämmige Feuerwehrmitglieder in Ludwigshafen gibt bzw. ob solche Kameraden, sofern vorhanden, beruhigend und erklärend auf ihre „Landsleute“ einwirken könnten (sowohl während als auch nach dem Einsatz).
    Ungeachtet dieser Frage müssen Angriffe auf Feuerwehrmitglieder strengstens geahndet werden. Das Polizeischutz für Feuerwehrleute angefordert werden muss, ist ein Armutszeugnis für die Angreifer bzw. potentiellen Angreifer. Aber wenn es nicht anders geht, dann muss die Gemeinschaft für den Schutz unserer Feuerwehrkameraden sorgen, ohne wenn und aber.

  4. Meister_Martin am 6. Februar 2008 22:59

    ist schon traurig wenn man diejenigen bedroht, die eigens dafür da sind, bei solchen Situationen zu helfen.
    Außerdem war die Feuerwehr angeblich eh schnell da. Stellt euch vor, wenn sie ausnahmsweise länger gebraucht hätte, wegen Stau, o.ä. sagen wir 8 minuten (und damit immer noch innerhalb der Hilfsfristin Rheinland-Pfalz).

  5. Toemmel am 6. Februar 2008 23:52

    Heute habe ich folgendes Schreiben an den türkischen Botschafter in Berlin, Herrn

  6. Andy112 am 7. Februar 2008 00:24

    Guter Brief, obgleich ich wenig Hoffnung habe daß der Brief bzw. der Botschafter etwas an dem Verhalten der Leute ändert die Feuerwehrfahrzeuge anspucken oder FA angreifen. Das muss man sich mal vorstellen, man rettet 47 Pers. aus einem brennenden Haus, dabei werden 12 Polizeibeamte und 1 FA verletzt (Pressekonferenz; Mittwoch 16.30 UHR, n-TV) und dann wird man im nachhinein behandelt wie der letzte Dreck. Auf der o.g. Pressekonferenz wurde von dem Vertreter der Polizei geäußert, daß man Feuerangehörige als Mörder beschimpft hätte.

  7. spudan am 7. Februar 2008 11:24

    Ich habe gestern und heute aufmerksam die Berichterstattung zu dem Thema verfolgt und bin unglaublich enttäucht und geschockt von dem Verhalten einzelner türkischer Mitbürger und Medien. Selbst wenn es einen fremdenfeindlichen Hintergund des Brandes gab, ist das kein Grund gegen die Rettungskräfte vorzugehen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein einiger der Rettungskräfte auf die Nationalität der Opfer geachtet hat. Die Leute dort haben ihr Leben riskiert und jetzt müssen sie von der Polizei beschützt werden – das kann und darf einfach nicht wahr sein.

  8. Creaser am 7. Februar 2008 16:32

    Ich finde es eine Frechheit, wie sich manche gegenüber Personen benehmen, die zum größten Teil freiwillig ihre Zeit opfern um anderen zu helfen. Werden bespuckt und verprügelt, zur Bestrafung bin da sehr der Meinung meines Landesvaters.
    Wenn es einen fremdenfeindlichen Hintergrund gibt, wird dieser auch ermittelt, so viel ist sicher, denn bei uns gibt es ein richtig strukturiertes Polizeiwesen (nicht wie in manchen Nachfolgestaaten des Osmanischen Reiches). Das einzige was ich bis jetzt erkenne, ist die absichtliche falsche Berichterstattung der türkischen Medien, für die diese nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

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