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Morgen solllte es nach Ludwigshafen gehen um eine Art Vorbericht der Katastrophe zu erstellen. Ich denke es gibt Verständnis dafür wenn wir dieses Vorhaben erstmal verschieben. Zwar sollte es sachlich und rein aus feuerwehrtaktischer Sicht geschehen doch scheint dies derzeit kaum möglich. 

Die Frage ist auch ob man sich nun an der Diskussion beteiligt und in welcher Form. Es ist nicht zielführend zu polemisieren und zu generalisieren. Ich unterstütze voll und ganz Thomas' Brief an den Botschafter der Türkei und wünsche mir nur dass sachlich mit dem Thema umgegangen wird und dass Feuerwehrleute nicht Angst um ihre Gesundheit haben müssen.

Egal wohin diese Diskussion geht auch oder gerade die womöglich verunsicherten "Mitbürger mit Migrationshinergrund" – ich bin übrigens auch einer – sollten wissen dass wir selbstverständlich da sind wenn wir gebraucht werden und zwar vorbehaltlos. Das sollte man auch kommunizieren finde ich.

(iw) 

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Ludwigshafen: keine Reportage” (davon )

  1. Toemmel am 7. Februar 2008 20:09

    BTW: Migrationshintergrund habe ich auch – wenn auch nicht im allgemein genutzten Sinne. Aber der eine Teil meiner Familie stammt aus der Schweiz … und das ist eben auch Ausland.

  2. t0bias am 7. Februar 2008 20:16

    Schweiz!! Die gehören ja nicht mal zur EU ;-) ;-)

  3. saiki am 7. Februar 2008 21:40

    ich finde es schade, dass die reportage nicht kommt. mich würden die taktischen hintergründe enorm interessieren. ich habe auch verständnis dafür. in der momentan aufgeheizten situation sollte man ruhig blut bewahren.

  4. p_k am 7. Februar 2008 22:05

    und vor allem: aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

    das man da jetzt erst einmal die finger von lässt ist in meinen augen eine absolut korrekte entscheidung.

  5. JohnnyKnoxville am 8. Februar 2008 10:19

    Schade! Nur weil ein paar Irre meinen prügeln zu müssen und türkische Zeitungen Hetzüberschriften verbreiten darf keine Analyse so eines Einsatzes erfolgen? Lassen wir (als Gesellschaft) uns so leicht einschüchtern?

    Ich finde schon, dass eine Reportage stattfinden sollte. Nur leider wird es wohl sehr schwierig sein Auskunft zu bekommen, weil eben jeder Angst vor einem falschen Wort hat. Traurig!

  6. rakeman am 8. Februar 2008 14:31

    @johnnyknoxville kommt diese Entscheidung tatsächlich so rüber? Schade!.Hat nichts, rein gar nichts mit Einschüchterung zu tun, sondern um „common sense“, also reiner Vernunft. Erst gestern war hoher Besuch dort, kannst Dir ja ausrechnen wieviel Lust die örtlichen Behörden (inkl. Feuerwehr) haben, zu diesem Zeitpunkt externer Presse den Einsatz durchanalysieren zu lassen.

    Wir wollten uns hier nicht aufdrängen, denn, wie beschrieben, „verloren“ ist nichts. Wartet man ein wenig, haben sich die Wogen etwas geglättet und wir können da mit etwas mehr Ruhe ran. Nicht mehr, nicht weniger.

  7. Niklas am 11. Februar 2008 19:15

    Mittlerweile ist das Thema ja schon nicht mehr soo aktuell, wobei ich auch in der Anfangsphase nichts gegen eine Reportage gehabt hätte, die Feuerwehr Ludwigshafen hat großartige Arbeit geleistet, 47 Menschen gerettet und sich nichts vor zuwerfen. Mich würde die Reportage sehr interessieren und und ich bin mir sicher, sie würde die Wogen der Diskussion eher glätten denn neu anheizen.

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