Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Berkenthin (SH). Die Feuerwehren im Amt* Berkenthin (Herzogtum Lauenburg) wollen zukünftiger enger zusammenarbeiten. Die Kooperation soll nicht nur die Effizienz steigern sondern auch Kosten sparen. Der Bestand soll dabei jedoch erhalten bleiben und keine Feuerwehren geschlossen werden.

Um die Finanzierung von Wiederbeschaffungen zu gewährleisten und Tagesalarmproblematik zu konterkarieren werden im Amt zukünftig Einsatzschwerpunkte und Ausrüstungsschwerpunkte gebildet. Außerdem werden die Wehren in „Pärchen“ aufgeteilt die jeweils einen Schwerpunkt haben. „Bei einer Wehr des Paares soll der Schwerpunkt bei der Ausrüstung in der Brandbekämpfung liegen bei dem Partner im Regelfall die Nachbarwehr soll es die technische Hilfeleistung sein“ schreiben die Kieler Nachrichten. Sondergeräte wie Gerätschaften zur Eis- und Wasserrettung Gerät zur Türöffnung oder Hochdruckbelüfter sollen nur noch bei bestimmten Wehren vorgehalten werden. Insgesamt wird dadurch offenbar nicht nur ein sechsstelliger Betrag sondern obendrein auch drei Löschfahrzeuge eingespart. Durch die Schwerpunkbildung soll die Schlagkraft aber erhalten bleiben. [Kieler Nachrichten]

Ein Gremium bestehend aus Bürgermeistern und Wehrführungen Amtsverwaltung und Amtswehrführung arbeiteten 12 Monate an dem neuen Konzept. Dem 8.100 Einwohner großen Amt Berkenthin (Herzogtum Lauenburg) gehören die 10 Gemeinden Behlendorf Berkenthin Bliestorf Düchelsdorf Göldenitz Kastorf Klempau Krummesse Niendorf bei Berkenthin Rondeshagen und Sierksrade an.

Das Beispiel aus dem Amt Berkenthin zeigt dass es Alternativen zu Schließungen und Auflösungen von Feuerwehren gibt indem Wehren enger kooperieren und ihre Ausbildung und Technik aufeinander abstimmen. Möglich scheint dies aber nur dann wenn die entsprechenden Feuerwehren (und Gemeinden) verwaltungstechnisch sehr eng verbunden sind. Dadurch wird dem örtlichen Lokalpatriotismus ein Stück weit der Wind aus den Segeln genommen da politisch durch die gemeinsame Verwaltung keine Einbußen an Kompetenzen verbunden sind. Schwieriger stelle ich mir jedoch die Kooperation von zwei eigenständigen Gemeinden vor. (sc)

* = Verwaltungsgemeinschaft

Kommentare

Kommentare geschlossen.

Bottom