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Hatte ich vor einiger Zeit den Vorschlag unterbreitet die christliche Fastenzeit für die eigene Fitness nutzbar zu machen (FFFF – Fasten for fire fighting). Erweitere ich diese Idee um ein paar Gedanken die ich teilweise der medizinischen Fachpresse entnommen habe.

Dass Quarzen – oder die freiwillige Intoxikation u.a. mit Blausäure Benzol und Benzpyren – alles andere als gesund ist sollte zum Gemeingut eines fitnessbewussten Feuerwehrangehörigen gehören. Auch Passivrauchen ist alles andere als der Gesundheit zuträglich. Umso interessanter ist eine Studie über die die Ärzte Zeitung diese Woche berichtete. Darin wurde feststellt dass das seit 2005 geltende generelle Rauchverbot an öffentlichen Orten (öffentliche Gebäuden Gaststätten Bars Cafés und Kneipen) in Italien schon im ersten Jahr zu einem signifikanten Rückgang der akuten koronaren Erkrankungen geführt hat. Sprich: Rauchverbot gleich weniger HI. Die Luft ist in den italienischen Gaststätten frischer geworden und auch der Feinstaubgehalt ist um zwei Drittel gesunken schreibt die Ärzte Zeitung. Eigentlich nichts neues. Aber das Istituto Superiore di Sanità in Rom konnte anhand der Gesundheitsstatistiken der Hauptstadt nachweisen dass im gleichen Zeitraum ein Rückgang an akuten koronaren Ereignissen stattfand. In der Altersgruppe der 35- bis 64-Jährigen war dies mit 112 Prozent am auffälligsten. Klar zu einem HI führen noch andere Symptome wie Adipositas Diabetes mellitus Hypertension oder Lipidstoffwechselstörungen aber die zeitliche Koinzidenz scheint mir deutlich zu sein. Ergo das Rauchverbot ist unserer Fitness ebenso zuträglich – egal ob ich nun nicht mehr Passivrauchen muss oder ich gezwungen bin mir Gedanken über die Zukunft als Raucher zu machen. [Ärzte Zeitung Ärzteblatt]

Aber noch eine zweite Meldung ließ mich diese Woche aufmerksam werden. Auch sie betrifft die Vermeidung eines HI. Der britische National Health Service (NHS) empfiehlt den Briten ein besonderes Fitnessprogramm: Täglicher Sex beuge einem Herzinfarkt vor schreibt der NHS laut der BBC vor. Diese „Sexercise“ wirke präventiv gegen Herzerkrankungen sowie Krebs und verlängere das Leben so der NHS. Die Endorphine die beim Orgasmus freigesetzt werden stimulierten das Immunsystem und ließen die Sorgenfalten nicht noch tiefer werden. „Sex aktiviert jede Muskelgruppe lässt Herz und Lungen hart arbeiten und verbrennt etwa 300 Kalorien pro Stunde“ heißt es wörtlich. Allerdings musste ich etwa irritiert weiterlesen dass Sexercice dem Joggen vorzuziehen sei. Fehlt jetzt nur noch dass Feuerwehrleute für ihr FFFF Rabatte in speziellen Etablissements bekommen. Sex sells! [Ärzte Zeitung]

Und wenn ich gerade ein wenig am moralisieren und motivieren bin sei auch auf eine „Super Size me“-Studie der Linköping-Universität hingewiesen die in einer Untersuchung nachwies dass Fast Food und Bewegungsmangel schon nach vier Wochen zur Bildung des Enzyms Alanin-Aminotransferase führte. Das Enzym zeigt Schäden der Leber an und ist in der festgestellten Menge normalerweise nur bei Menschen zu beobachten die regelmäßig große Mengen an Alkohol zu sich nehmen. Außerdem nahmen die Probanden durchschnittlich 65 Kilogramm zu. Unterm Strich steigt damit die Wahrscheinlichkeit Diabetes oder Herzkrankheiten zu bekommen. Stat FF (=Fast Food) also besser FFFF oder? [wissenschaft.de]

Also für uns FFFF-motivierte Fwnetzler bedeutet dies

  • Rauchverbot verteidigen (oder selbst nicht mehr zu rauchen)
  • mehr Sex (oder alternativ mehr Sport)
  • weniger Fast Food

Vielleicht lassen sich die Gutscheine für eine Schnellrestaurant-Kette ja auch in Rabatte in einem anderen heißen Gewerbe umtauschen? In diesem Sinne: Viel Spaß beim Sport. (Ich habe übrigens meine allmorgendlichen knapp 5 Kilometer bereits hinter mir). (sc)

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