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Einige Feuerwehren (sic!) finanzieren ihren Webspace und ihre Website mit Werbung. Sieht man davon ab dass eigentlich nur Träger der Feuerwehr eine Feuerwehr XY-Homepage betreiben darf. Gut das ist so nicht zulässig (das darf streng genommen nur der Träger der Feuerwehr). Aber bleiben wir bei der Privatperson die die Webseite betreibt. Bei Bannerwerbung zur Finanzierung des Webspace hatte ich persönlich immer schon ein wenig Bauchweh wehalb ich diese Form der Werbung bisher abgelehnt habe. Denn bisher war ich mir selbst auch nicht im Klaren inwiefern mir Bannerwerbung oder das Setzen von Links auf kommerzielle Portale als geschäftsmässige Tätigkeit ausgelegt werden kann. Das LG München I hat nun aber in diesem Bereich etwas Klarheit ins Dickicht des Rechts-und-Finanz-Jungels gebracht. Für private (Feuerwehr)-Webseite-Betreiber ist dieses Urteil also nicht ohne Belang:

Das Landgericht München I entschied in einem Urteil vom 28. November 2007 (Az. 1HK O 22408/06) dass nicht jede Werbeeinblendung oder Verlinkung zu kommerziellen Veranstaltungen auf einer privaten Homepage ein Handeln “im geschäftlichen Verkehr” begründet. […] Im Ergebnis führt nach dieser Entscheidung Bannerwerbung auf einer privaten Website dann noch nicht zu einem Handeln im geschäftlichen Verkehr wenn hierdurch lediglich sonst anfallende Kosten reduziert werden und die Verlinkung selbst mit einer geschützten Marke in keinem Zusammenhang steht. Auch der Hinweis oder die Verlinkung auf kommerzielle Veranstaltungen begründet noch keine Handlung im geschäftlichen Verkehr sofern die Hinweise in einer nüchternen und redaktionell gestalteten Art und Weise erfolgen. [heise.de]

(sc) 

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Bannerwerbung?” (davon )

  1. t0bias am 18. Februar 2008 14:03

    Hallo SC,

    im Bezug auf deine Aussage „Einige Feuerwehren (sic!) finanzieren ihren Webspace und ihre Website mit Werbung. Gut, das ist so nicht zulässig (das darf streng genommen nur der Träger der Feuerwehr).“ beziehe ich mich (mal wieder) auf die Diskussion in der Gruppe „Feuerwehr Webmaster“ (http://www.fwnetz.de/index.php?option=com_fireboard&Itemid=92&func=view&id=1441&catid=24).

    Dort geht es genau um dieses Thema. Kannst du belegen, das die Feuerwehr als Betreiber der Homepage keine Werbung machen darf? Will deinen Artikel nicht kritisieren, suche nur immer noch nach einer Quelle die diese Frage eindeutig klärt.

    Vielleicht schreib ich mal was in den Blog.

    Gruß t0bias

  2. p_k am 18. Februar 2008 14:18

    „die Verlinkung selbst mit einer geschützten Marke in keinem Zusammenhang steht“

    wie soll man das verstehen? das ist doch der sinn solch eines banners. wenn man also einen banner laufen lässt, der wild blinkend zum „klick für das vergnügen des jahrhunderts“ auffordert, ist das kein geschäftsmässiges handeln – wenn jedoch die fwnetz mitgliedschaft für 20 euros / jahr proklamiert wird schon??

  3. galaxyquest am 18. Februar 2008 14:59

    Unabhängig von Deinem Einwand, sehe ich gerade einen Redigierfehler von mir Statt „Einige Feuerwehren (sic!) finanzieren ihren Webspace und ihre Website mit Werbung. Gut, das ist so nicht zulässig (das darf streng genommen nur der Träger der Feuerwehr).“ sollte dort stehen „Einige Feuerwehren (sic!) finanzieren ihren Webspace und ihre Website mit Werbung. Sieht man davon ab, dass eigentlich nur Träger der Feuerwehr eine Feuerwehr XY-Homepage betreiben darf.“

    Der FEHLER ist mir beim Kürzen der Meldung unterlaufen!!!!

  4. cfranz am 18. Februar 2008 16:31

    Man sollte aber auch den Kontext des Urteils beachten. Soweit ich das bei heise.de gelesen habe, bezieht sich das nur auf die Werbung, die in einer kostenlosen Wetterbox eingeblendet war und mit der diese Wetterbox finanziert wird.

    ———————————
    Tatsächlich war auf der Website des Beklagten am linken Rand ein Werbebanner von wetter.de, welches wiederum auf die Seite http://rtlhandyfun.rtl.de verlinkte. Der Beklagte erhielt an den durch die Verlinkung erzielten Werbeeinnahmen keinen Anteil. Die Klägerin war der Ansicht, dass durch dieses Banner sowie durch Hinweise auf kommerzielle Veranstaltungen Dritter mit der Domain fremde Geschäftsinteressen gefördert würden und daher ein Handeln im geschäftlichen Verkehr vorliege.

  5. galaxyquest am 18. Februar 2008 19:14

    @cfranz: Im letzten Absatz des heise.de-Artikels steht aber:

    „Im Ergebnis führt nach dieser Entscheidung Bannerwerbung auf einer privaten Website dann noch nicht zu einem Handeln im geschäftlichen Verkehr, wenn hierdurch lediglich sonst anfallende Kosten reduziert werden und die Verlinkung selbst mit einer geschützten Marke in keinem Zusammenhang steht.“

    Für mich klingt das nun wieder nach einer Verallgemeinerung

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