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Ich befürchte irgendwann wird es völlig unübersichtlich. Derzeit ist es schon schwer genug bei einem VU die Airbags bzw. deren Gasgeneratoren zu finden von der Batterie mal ganz abgesehen. Schon mal unterm Beifahrersitz geguckt? Und wo ist die andere?


 

Abgesehen vom Toyota Prius gibt es noch keine Fahrzeuge mit Alternativantrieb in nennenswerten Zahlen aber der Trend scheint dahinzugehen. Auf den Wasserstoff- oder Druckluftantrieb möchte ich gar nicht eingehen sondern auf elektrische Autos mit Lithium-Ionen-Batterie wie den Tesla-Roadster der gerade durch die Zulassung läuft. Mit $100.000 Dollar ist der Preis noch recht hoch doch auch bei uns gibt es nicht wenige €60.000-Autos auf den Strassen. 

Was ich sagen will: es werden in absehbarer Zukunft wesentlich mehr elektrische Autos auf unseren Strassen fahren. Ich habe da so eine Vermutung dass die Zahl der Unfälle mit Fussgängern zunehmen werden (man hört die Autos nicht) und mit Sicherheit werden wir uns THL-Mässig darauf einstellen müssen.

Die aus Feuerwehrsicht ultimative Höllenmaschine ist dieses Konzeptfahrzeug das die Wärmeenergie des Katalysators wieder in Antriebsenergie umwandelt – mit Heissdampf. Das dürfte wirklich interessante Szenarien mit sich bringen. Mit Sicherheit.   

[Wired Foto Tesla Roadster auf Flickr ]

(iw) 

 

Kommentare

8 Kommentare zu “Trends im Fahrzeugbau” (davon )

  1. rakeman am 20. Februar 2008 12:27

    Was sind Deiner Meinung nach „relevante Informationen“? :)

  2. Henning am 20. Februar 2008 12:40

    Also z.B. Moditech mit einem Scanner und eine Datenbank zur Aufschlüsselung Barcode->Fahrzeugtyp erweitern?

  3. Firefighter_junior am 20. Februar 2008 13:02

    In Düsseldorf wird doch dieses Tablet-PC-System auf den neuen HLF verladen…da stehen doch alle relevanten Dinge über PKW drin….keine Ahnung, ob die damit schon praktische Erfahrungen gesammelt haben^^

  4. darthvader am 20. Februar 2008 13:56

    @rakeman: z.B. Lage der Airbags, Batterien, Typ der Verglasung, besondere Gefahrenpunkte, …
    Der Barcode soll nicht das Fahrzeug identifizieren, sondern den Fahrzeugtyp.

    @Henning, @Firefighter_junior: Ich kenne Moditech nicht en detail. Der Nachteil ist IMHO die lokale Datenhaltung. Und damit verbunden, die Kosten. Im Prinzip bräuchte irgendwann jede Feuerwehr mit Schere/Spreizer so ein Ding. Weiteres (grundsätzliches) Problem sind die Updates: sobald ein Fahrzeug-Hersteller auch nur eine Kleinigkeit am Fahrzeug ändert, müssen alle Tablets aktualisiert werden.

    Die von mir gesponnene Idee geht nicht von einem lokalen Datenbestand aus. Die per Handy gescannte ID wird per Internet (GPRS/UMTS) an einen zentralen Dienst geschickt, der antwortet dann entweder per Fax, oder liefert die Daten direkt aus. Als Hardware bräuchte man ein barcodefähiges Handy und ein Faxgerät bzw. Drucker.
    Schwachstelle ist natürlich die Internetverfügbarkeit an der Einsatzstelle.
    Vorteil: geringe Kosten für die Feuerwehren.

  5. Der Lars am 20. Februar 2008 15:58

    Wir haben sämtliche Rettungsleitfäden ausgedruckt auf dem Erstangreifer – Da sitzt dann der Melder drauf.

  6. Meister_Martin am 20. Februar 2008 16:27

    wie wärs mit einer vorgeschriebenen einheitlichen Kennzeichnung von allen vorhandenen Airbags, von der Batterie und von Scheibentypen etc.?
    Z.B. ein roter punkt, da wo ein airbag ist?
    würde meiner Meinung nach die Arbeit deutlich einfacher machen.

    Denkbar wäre z.B. auch eine Kleine Plakette irgendwo an einem günstigen Punkt am Auto, wo die Position von Airbags etc abgebildet ist und spezielle Sicherheitshinweise gegeben werden.

  7. joergheck am 14. März 2008 20:55

    Dazu ggf. noch ein paar Infos zu der vorhandenen Lösung „Crash Recovery System“ von Moditech. Ich hoffe es ist nicht zuviel Werbung.

    Die Idee mit dem Barcode ist gut und funktioniert auch schon, allerdings z.Zt. nur in den USA weil dort die eindeutige Fahrgestellnummer (VIN) immer im Windschutzscheibenrahmen steht. Bei vielen Herstellern gibt es dort, ggf. aber auch im Türrahmen oder auf der Tür einen Barcode, welcher einfach gescannt werden kann. Diese Fahrgestellnummer kann dann ausgewertet werden und man bekommt das richtige Fahrzeug angezeigt.

    Erforderlich ist dafür z.Zt. eine Standalone-Version der Software, z.B. auf einem Tablet-PC. Diese kann über eine Internetverbindung regelmässig auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Die Idee das über eine mobile Verbindung zu machen ist gut, scheitert aber hier daran, dass die Fahrgestellnummer in .de nicht frei zugänglich ist bzw. auch an der verfügbaren Bandbreite für Daten (wenn die Fahrzeuggrafik gleich zurückgeschickt werden soll).

    In diesem Zusammenhang ist übrigens die Einführung des automatischen Notrufsystems eCall recht interessant, weil man bei eCall Fahrzeugen schon mit dem Notruf weiss, um weches Fabrikat und um welchen Typ es sich handelt.

    Im Hinblick auf die geringen Kosten die Darth… beschreibt stellt sich natürlich auch die Frage, wer eine solche Lösung finanziert.

  8. Elektrautos: Unfall mit Tesla : FWnetz - Feuerwehr im Netz am 29. Juli 2008 12:20

    […] kann der Feuerwehrler anderes tun, als einen alternativen Blick darauf werfen? Die Dinger sind superleise, ergo hört man sie nicht heranschleichen. Und wo muss ich bei einem […]

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