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Dass Feuerwehren bei größeren Ereignissen auch Verpflegung auffahren können ob selbst in Zusammenarbeit mit anderen HiOrg (Malteser kochen recht gut imho) oder mit privaten anbietern ist immer noch selbstredend hoffe ich.

Doch es gibt mehr Bedürfnisse als zu essen. Oft liegen der Zeitpunkt der Alarmierung und des letztmaligen Aufsuchen des stillen Örtchens ziemlich weit auseinander und so muss man halt mal… Bei kleinen Ereignissen oder einzelnen Lagen kein Problem es wird sich ein freundlicher Anwohner finden.

Doch wie ist es wenn einige dutzend oder gar hunderte Feuerwehrler für ziemlich lange zusammenkommen?  Das einzige mir bisher bekannte "Feuerwehrklo" ist in diesem Verpflegungsanhänger der Feuerwehr Québec untergebracht.

Gibt es dazu Konzepte? Gibt es Wehren oder Kreis-EL die unter Umständen rund um die Uhr auf private Anbieter zugreifen können? Würde mich interessieren.

Foto: Loop_oh CC Lizenz

Noch nebenbei zum Thema "Nachtalarmierung": wir haben auch Kaugummis verlastet erhöht die Qualität der kollektiven Atemluft ungemein. 

(iw) 

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Großschadenlage: Klo?” (davon )

  1. max am 5. März 2008 14:30

    so spontan habe ich diese hier gefunden:
    Dixi-Anhänger Bremen:
    http://galerie.bos-fahrzeuge.info/details.php?image_id=22960&mode=search

    und AB Versorgung/Hygiene FFM
    http://galerie.bos-fahrzeuge.info/details.php?image_id=37404&mode=search

  2. Gempi112 am 5. März 2008 18:18

    …die Feuerwehr Hagen hat meines Wissens auf dem Versorgungsanhänger für den AB-TEL auch zwei ROTE Dixi-Klos….

  3. Basti112 am 5. März 2008 19:48

    Also ich weiss das hier in Stuttgart die Sache mit dem dixi gerade in der Planung ist So ist auch die Verpflegung von Einsatzkräften ganz neu. Am Sonntag kamen wir daher als erste in den Genuss dieser neuen Verpflegung, Grund war dieser Einsatz:

    http://www.feuerwehr-stuttgart.de/index.php?article_id=359&FORM%5BOBJEKT_DETAILS%5D=20080302215354

  4. Sugus am 5. März 2008 23:30

    In Mannheim gibt nen AB-Aufenthalt – der Besprechungsraum der Einsatzleitung. Da sind auch Toiletten integriert – mit Extra-Zugang. Spitzname AB-Kack.

  5. jfb am 6. März 2008 00:58

    In der Tat durchaus wichtig, an alle Grundbedürfnisse zu denken. Die BF Bonn hat seit einigen Jahren schon den AB Verpflegung (100 Kräfte schnell verpflegbar) mit optionalem WC-Anhänger (Dixiklo). Steht nach meinem Kenntnisstand auf der Wache 2 (Beuel). Mache mal bei Gelegenheit Fotos. Auch wenn vor Ort in der Stadt meist die Nachbarschaftshilfe greift (wie steht es da eigentlich mit Hygienekonzept und Schwarz-Weiß-Bereich?), so ist dies doch eine ganz clevere Variante für Bereitstellungsräume, langandauernde Großeinsätze sowie Einsätze etwas abseits der Zivilisation.

  6. basti am 6. März 2008 01:11

    die feuerwehr münchen hat 2 mobile toiletten auf nem AbSETZkipper.
    http://www.feuerwehr-forstenried.de/dalbum/showimg.php?file=/Hochhaussprengung/IMG_5586.JPG
    mehr sag ich nicht ;)

  7. basti am 6. März 2008 01:12
  8. basti am 6. März 2008 01:15

    http://www.feuerwehr-forstenried.de/dalbum/showimg.php?file=/Hochhaussprengung/IMG_5557.JPG und das ist rakeman/irakli wie er mich in meinem dönerhänger fotografiert

  9. Basi am 6. März 2008 16:19

    was gibt es bei euch dann auf den „Verpflegern“ zu essen? auch vegetarisch?

    ich hab bis jetzt nur 2mal erlebt dass es bei uns was zu essen gab.
    großeinsatz – brk hat dann semmeln, würstchen, gurken (soweit ich noch weis) dabei gehabt. mir wurde von der brk-dame zugesichert dass es das nächste mal auch was für mich (nicht-fleisch-esser) geben würde.. naja semmel mit gurke.. besser als nix ;-)
    und auch besser als bei unsrer bf: sturm (letztes jahr), wienerle und semmeln – trockene semmeln für mich also
    und das dann auch erst nach ETLICHEN stunden einsatz. zum glück hatten wir an dem abend ein grillfest bei der feuerwehr.

    im allgemeinen ist die selbst-verpflegung unserer wehr angesagt, wenigstens zu trinken haben wir meistens dabei :-)

    zum thema toiletten: klein -> busch, groß -> hab ich bis jetzt noch nicht erlebt dass jemand das bedürfnis hatte
    würde es soweit kommen, dann müsste wohl der nächste anwohner herhalten, bei uns in der stadt is das ja meistens möglich :D

  10. basti am 6. März 2008 20:03

    bei uns gabs salat und käsespätzle

    wir versuchen zwar das essensangebot für alle möglichs attraktiv zu halten, aber wenn halt veganer oder andere militante essenverweigerer dabei sind haben die pech gehabt *g*

    wir kommen auch nur bei großschadenslage und einsätzen die sehr lang dauern

  11. JohnnyKnoxville am 10. März 2008 10:18

    Ich denke, da liegt noch ein viel weiteres Feld hinter dieser Problematik. Die Feuerwehren sind nun mal keine autarken Einheiten. Selbst mit einem Versorgungsabsetzkipper usw. werden sie das nicht. „Uns“ fehlt ja eine komplette Logistikstruktur, das geht von Klopapier über Kommunikationsinfrastruktur bis hin zu profanem Spritnachschub.

    Man hat dies schön bei Katastrophenlagen z.B. Elbehochwasser gesehen. Da kommen hochmotivierte Landkreiszüge nach Sachsen gerauscht, und haben sich teilweise keine Gedanken gemacht, wo Sie den Sprit für die Rückfahrt bzw. für die Arbeit an sich herbekommen sollen.

    Mir stellt sich die Frage, ob wir überhaupt autark sein müssen. Ich sage nein. Ich weiß nicht ob das THW autarke Einheiten aufbieten kann (ich glaube schon). In jedem Fall müssen die Feuerwehr die alternativen (zivilen) Infrastrukturen nutzen, was wieder weitere Fragen aufwirft („wer zahlt die Rechnung im Supermarkt“). Vielleicht sollte das mal disktuiert werden?

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