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Jahreswechsel und Frühjahr sind Jahresberichtssaison und ich gehe wieder mal vorsorglich in Deckung. Denn da kommen sie wieder angeflogen die Excel-Stunden. Wie so vieles im Leben werden sie bzw. ihr Sinn nicht hinterfragt sondern aufgrund natürlich-historischer Beweisführung als gegeben hingenommen.

Die Rede ist von Excel-Balkendiagrammen Torten Kuchen und wie sie alle heissen mögen. Idealerweise noch in 3D und irgendwie von schräg oben zu betrachten. Feine Sache der Normalbürger also der gewollte Empfänger der Botschaft – wird sich allerdings mehr über die Excel-Kenntnisse des Erstellers staunen als sich inhaltlich mit der gewollten Aussage des Diagramms auseinandersetzen. Was diese Funktion gibt's auch? Toll!

Erfreulicherweise ist der Balkenhype zumindest im beriflichen Bereich längst passé man besinnt sich wieder mehr auf Inhalte. Mit viel Glück baut Microsoft noch eine 100-Buchstaben-Sperre pro Power-Point-Folie ein aber das ist eine andere Geschichte. 

Sein nicht schein.  Das mal als kleiner Tipp: man kann Leute auch auf andere Art und Weise beeindrucken. Weg mit dem Diagramm baut ein schönes Foto ein oder so!

Und wenn wir schon dabei sind: ich habe letztes Jahr sicher 3.310 Stunden vor dem PC verbracht. Aha. Wie ist das zu bewerten? Mit der Feuerwehr war ich 257 Stunden im Einsatz. Oder 45. Nein es war drei Birnen lang. Klingt alles schön nur schwer einzuordnen. Wenn man mit der Menge an geleisteter Arbeit posen will dann braucht es auch einen Rahmen eine Koordinate. Knapp 10 Stunden pro Tag am Computer das ganze Jahr lang das ist eher was oder?

Auch hier gilt: was will ich erreichen?

Schimpftirade feddisch :) 

(iw) 

 

 

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