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Nachtfotografie ist eine Sache für sich um so mehr im Feuerwehrbereich. Abhilfe schafft einerseits ein Stativ doch gilt es wegen der "Action" eine möglichst kurze Belichtungszeit zu bekommen um nicht lauter Bilder von huschenden Geistern zu bekommen. Zu Kamera-"Basics" siehe den Bericht im Magazin .

Um eine schnellere Belichtungszeit zu bekommen muss die ISO-Zahl hochgeschraubt werden. Das geht leider zu Lasten der Qualität des Bildes denn je empfindlicher desto grobkörniger das Bild. Bei Digicams mit kleinen Chips ist da meistens bei ISO400 Schluß die wenigsten liefern darüber annehmbare Qualität. Wenn möglich sollte also eine Spiegelreflex herhalten. Die modernsten gehen mit guter Qualität bis sage und schreibe ISO6400.

Ich benutze eine Canon 350d (einige FWnetzler auch bzw. eine 400d) und habe mir vor einiger Zeit ein schnelleres Objektiv gekauft ein 50mm-Objektiv mit Blende 1.8. Für unter €100 konnte man nichts Großes erwarten das war klar. Weiteres Problem: weil der Chip der 350 etwas kleiner ist als "Vollbild" entspricht das Objektiv einem 75mm-Tele man muss als etwas weiter weg vom Motiv.

Bei der Übung gestern konnte ich das Objektiv testen und zwar bei den maximalwerten (ISO 1600 Blende 1.8 Öffnungszeit um die 1/80). Das verfügbare Licht – 2×1000 Watt vom Fahrzeug sowie 2x500W von einem Stativ sowie die ausgeleuchtete Fahrzeughalle waren völlig ausreichend: das mal die guten Nachrichten wenn man an eine Einsatzstelle mit dem verfügbaren Licht arbeiten muss.

Negativ:der Autofocus hat fast nie funktioniert und so ist Handarbeit angesagt. Erwartungsgemäß ist die Schärfentiefe ausgesprochen gering so dass ca die Hälfte der Bilder falsch fokussiert waren.

Andererseits ermöglicht eine geringe Schärfentiefe auch die selektive und gewollte Hervorhebung von Bildelementen:

Auch wenn das Objektiv eher seinem Preis entsprechend ist kann ich es als Anschaffung für die Einsatz-Fototasche empfehlen. Die meisten Zoom-Objektive gehen nur bis 2.8 oder 4 und so eröffnet man sich immerhin die Möglichkeit Bilder ohne Stativ oder schlimmer noch mit Blitz – und der damit verbundenen Reflexstreifenproblematik – schießen zu müssen.

(iw) 

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