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Zwischen Dramatik und Wahnsinn bewegt sich meine Nachrichtenzusammenstellung mit der ich mich ins Wochenende verabschiede: Feuerwehr vs. Yahoo – Fehlalarm selbst bei Bericht über Fehlalarme – Feuerwehr musste „Einbrecher“ retten – Alarmcode: Notstrom-Beatmung – Unfall auf Einsatzfahrt – Feuerwehr als Seenotretter – Keine Wasserrettung ohne Eigengefährdung möglich – Brandschutz und Immobilien

Feuerwehr vs. Yahoo

Was haben Yahoo und die Feuerwehr gemeinsam? Eigentlich nichts außer dass Yahoo und zwei städtische Pensions-Fonds aus Detroit u.a. für Feuerwehrleute die Hauptakteure eines drohenden Gerichtsverfahrens sind. Hintergrund ist das Kaufangebot des Redmonder Softwarekonzerns Microsoft dass Yahoo ausgeschlagen hatte. „Statt das Kaufangebot im Interesse der Aktionäre wohlwollend zu prüfen hat der Yahoo-Vorstand sich in eine teure Abwehrschlacht gestürzt. Und das nur weil die Firmenführung den Käufer nicht mag. Dabei vergaßen sie ihren Grundauftrag für maximale Gewinne des Aktionärs zu sorgen” Zitiert der Inquirer die Anwälte der Fonds. [theinquirer.de thestreet.com]

Fehlalarm selbst bei Bericht über Fehlalarme

Das passte wie die Faust aufs Auge: Nur drei Stunden nachdem Hagenows Gemeindewehrführer in seinem Jahresbericht von 15 Fehlalarmmeldungen berichtete löste der Melder im Feuerwehr-Service-Zentrum aus dem Gebäude wo die Feuerwehr ihre Versammlung abhielt. Die Leitstelle in Schwerin wo der Alarm auflief musste dann aber keine Feuerwehrkräfte alarmieren den diese waren durch den Hausalarm bereits auf der Suche nach er Ursache. Es war ein Fehlalarm im Heizungsraum. [Schweriner Volkszeitung]

Feuerwehr musste „Einbrecher“ retten

Nach durchzechter Nacht wollte ein 42-Jähriger aus Schiefbahn in den frühen Morgenstunden des 6. März zurück in heimische Gefilde. Zu Hause angekommen vermisste er seinen Schlüssel. Um doch noch in seine Hochparterrewohnung zu kommen kletterte er auf den Balkon und wollte durch die auf Kippe stehende Balkontür ins Haus gelangen indem er die Tür eintreten wollte. Dabei geriet er mit einem Bein in den Spalt zwischen Tür und Rahmen. Dabei fiel er um und blieb mit dem Bein in dem Spalt hängen. Aus dieser hilflosen Lage konnte sich er Mann nicht mehr selbstständig befreien. Gegen 07:00 Uhr hörte eine Nachbarin seine Hilferufe und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Feuerwehr musste die Angeln der Balkontür durchtrennen um den Mieter aus seiner hilflosen Lage zu befreien. Wie lange der Zwangsaufenthalt auf dem Balkon gedauert hat ist nicht bekannt. Aufgrund seiner Verletzungen wurde der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert. [Kreispolizeibehörde Viersen]

Alarmcode: Notstrom-Beatmung

Weil der Sturm „Emma“ im oberösterreichischen St. Agatha die Stromleitung beschädigt hatte fiel das Beatmungsgerät eines ehemaligen Feuerwehrmannes aus der unter einer Muskelschwäche-Krankheit leidet. Glück im Unglück: Die Feuerwehr St. Agatha konnte mit einem Notstromaggregat die Heimbeatmungsstation ihres Alterskameraden wieder in Gang setzen. [Rundschau online]

Unfall auf Einsatzfahrt

Polizei und Feuerwehr wurden im bayrischen Hemau auf ungewöhnliche Weise auf einer Ensatzfahrt gebremst. Die Feuerwehr war auf dem Weg zu einem Brand als das heranrückende Feuerwehrfahrzeug der Feuerwehr Klingen am Stadtplatz in einen Unfall verwickelt wurde. Ein 76-Jähriger Mercedes-Fahrer der mit seinem PKW am rechten Fahrbahnrand stand fuhr unmittelbar vor dem Feuerwehrfahrzeug vom Fahrbahnrand an und wollte offenbar wenden. Die feuerwehr krachte frontal in die Fahrerseite des Mercedes. Der Mercedes fuhr aber noch ca. 50 Meter weiter und stieß dort mit einem entgegenkommenden Polizeifahrzeug frontal zusammen. Erst die Hausmauer der Sparkasse konnte den Mercedes stoppen. Bei dem Unfall wurden der Fahrer des Mercedes leicht und dessen mitfahrende Ehefrau schwer verletzt. Das Feuerwehrfahrzeug und der Polizei-Pkw waren nach dem Unfall nicht mehr einsatzfähig. Am Mercedes entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden liegt bei rund 25000 €. [Neumarkt TV]

Feuerwehr als Seenotretter

Aus Seenot musste die Feuerwehr Grünendeich einen 50-Jährigen Fahrer eines Wohnmobils retten der durch das Hochwasser der Elbe auf einem Parkplatz für Wohnmobile überrascht wurde. Der Mann wurde am Morgen durch die gegen das Fahrzeug schlagenden Wellen geweckt. Das Wasser hatte außerdem die Elektrik des Wohnmobils außer Gefecht gesetzt sodass der Mann sein Fahrzeug nicht fortfahren konnte. Die herbeigerufene Polizei konnte trotz der wieder ablaufenden Flut nicht helfen und rief die Feuerwehr. Die Feuerwehr Grünendeich rückte mit zehn Kräften an. Sie fuhr mit ihrem Tanklöschfahrzeug bis zu dem „havarierten“ Wohnmobil nahm es an den Abschlepphaken und zog das Fahrzeug ins Trockene. [112 Web]

Keine Wasserrettung ohne Eigengefährdung möglich

Gut dass der Wohnwagenfahrer von der Feuerwehr gerettet werden konnte denn glaubt man einer Emnid-Umfrage zum 125-jährigen Jubiläum der Wasserrettung in Deutschland dann könnte jeder zweite Bundesbürger einem Ertrinkenden nicht zur Hilfe eilen ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Im Auftrag des DRK hatte Emnid 1000 Bundesbürgern zwischen 14 und 70 Jahren die Frage gestellt: „Könnten Sie eine leblos im Wasser treibende Person an ein 50 Meter entferntes Ufer retten?“ 55 Prozent antworteten darauf mit Nein. [Ärzte Zeitung]

Brandschutz und Immobilien

Mangelhaft ist wohl nicht nur die Wasserrettung sondern auch der Brandschutz in so mancher Büroimmobilie wie eine Analyse Berliner Beratungsunternehmen THProjektmanagement behauptet. In der Studie wurden 68 Mio. Quadratmeter Bürofläche untersucht. Das Ergebnis der Studie ergab dass bei 10 % der untersuchten Objekte sofortiger Handlungsbedarf besteht da wesentliche Mängel im Bereich Brandschutz festgestellt wurden. Bei 12 % der untersuchten Büroimmobilien seien darüber hinaus Wartungsarbeiten nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden. Bei 20 % der Bürohäuser fehlten sogar die für eine Bewertung notwendigen baurechtlichen Unterlagen. [REITs] (sc)

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