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Beim Surfen bin ich vor einiger Zeit über einige Weblogs aus dem Bereich Rettungsdienst gestoßen. Einige davon überfliege ich. Für mich Grund genug diese Blogs vorzustellen zumal einige Fwnetzler selbst im Rettungsdienst tätig sind aber auch weil Feuerwehr und Rettungsdienst nahe beieinander liegen.

Los geht es mit dem „Zivildienst-Blog“ von Torben Stein*. Torben bloggt wie der Name „Geschichten eines Zivis im Rettungsdinest“ schon andeutet über seine Zeit als Zivi beim Rettungsdienst. Mal schreibt er über witzige Erlebnisse mal über ernste Vorkommnisse aber er gibt auch seine Gedanken zu bestimmten Entwicklungen im Krankenwesen wieder. Das alles geschieht in sagen wir mal sehr „authentischer“ Sprache dennoch meist nicht ohne kritischen Unterton. Gelesen wird der Blog von rund 200 Lesern täglich.

Die Idee über den Rettungsdienst zu bloggen kam Torben beim googlen. Sein Suchlauf erbrachte keine Ergebnisse also beschloss er selbst über den Rettungsdienst zu bloggen erzählt er. Für ihn selbst war die Blogosphäre kein Neuland hatte der doch währen seiner Schulzeit schon ausreichend Gelegenheit sich die Zeit mit dem bloggen zu vertreiben. Außerdem so erzählt er erzielt er durch das Bloggen auch einen Lerneffekt denn Einsätze kann er so noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Inzwischen gibt es aber weitere Rettungsdienst-Blogs die nicht uninteressante Themen besprechen

Da Torben aber nicht ewig Zivi sein wird stellt sich berechtigterweise die Frage was mit dem Blog passieren wird wenn der Zivildienst vorbei ist. Er plant die Ausbildung zum Rettungssanitäter zu machen und erst mal weiter auf dem Krankenwagen mitzufahren. Die Theamtik seines blogs wird also erhalten bleiben – nur der Name ändert sich.

Angesprochen auf das Feedback von Kollegen reagiert er etwas vorsichtig. Nur wenige wissen davon und er hängt es auch nicht an die große Glocke. Ganz pragmatisch will er Streit und Missverständnisse vermeiden – deshalb will er auch in diesem kurzen Interview anonym bleiben. Auch was das Preisgeben von persönlichen Informationen angeht ist er auch im Hinblick auf mögliche Arbeitgeber vorsichtig. „Wenn man bloggt muss einem klar sein dass man ein Stück in Richtung ‚gläserner Bürger‘ rückt. Dem Risiko bin ich mir bewusst“ kommentiert er die Problematik. (sc)

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* Name geändert. Der richtige Name ist dem Autor bekannt.

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “RD-Blogs (1): Der Zivi-Blogger” (davon )

  1. Der Lars am 10. März 2008 14:06

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