Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Weiter geht es mit der Vorstellung von Fachblogs aus dem Bereich Rettungsdienst. Heute stellt sich Sascha aus Berlin meinen Fragen rund um seinen Blog „Der Rettungsdackel“. „Der Rettungsdackel“ erblickte im Februar 2008 das Licht der Welt und hat etwa 100 Besucher am Tag bzw. zuletzt 1.100 im Monat März.

Betreiber Sascha ist 27 Jahre alt und macht zur Zeit in Berlin einen Aufbaulehrgang zum Rettungsassistent. Geboren wurde er in einer der schönsten Städte im Herzen von Deutschland. Seinen Rettungssanitäter hat er Anfang 2001 in Hessen absolviert. Seitdem hat er schon in verschiedenen großen Städten wie Frankfurt oder Hamburg gearbeitet. Ob er in der Zukunft noch studiert weiß er noch nicht. Möglich wäre für ihn ein Studiengang rund um den Rettungsdienst oder eine Lehrtätigkeit als Dozent im Rettungsdient.

Die Themen im Rettungsdackel bewegen sich zwischen der Wiedergabe von täglichen Erlebnissen Kommentaren zu politischen Entwicklungen im Rettungsdienstwesen bis hin zu fachfremden Themen mit denen der Rettungsdackel nicht-RD-Leser anspricht. Der Rettungsdackel bezieht dabei klar Stellung und hält seine Meinung selten zurück.

Wie bist Du auf die Idee gekommen einen Blog über deine RA-Ausbildung zu führen?
Ich habe viele Menschen getroffen die einfach nicht wissen was die Ausbildung zum Rettungsassistenten beinhaltet wie sie abläuft und wie schwierig sie sein kann. Diesen Menschen versuche ich das alles etwas näher zu bringen. Ich möchte ihnen zeigen das wir mehr sind als die Menschen mit der Bahre.

Es gab noch keinen Blog der den Weg der Ausbildung beschreibt. Auf der anderen Seite empfinde ich diesen Blog ein wenig als Therapie. Hier kann ich niederschreiben was mich den Tag über beschäftigt.

Was passiert mit dem Blog wenn Deine Ausbildung vorbei ist?
Das dauert ja noch locker 15 Jahre. Und wenn es die Leute interessiert werde ich dann von meiner Arbeit und allem drumherum berichten. Wie schwierig es sein wird ne Stelle zu bekommen meine Umzüge die 100% kommen werden meine Job als Fotograf den ich bald antrete und eben viel aus meinem Privatleben.

Was ist an Deinem Blog anders als bei anderen RD-Blogs?
Ich schreibe auch viel über Dinge die nichts mit dem Rettungsdienst zu tun haben. Deswegen habe ich auch viele Stammleser die nicht aus dem RD-Milieu kommen. Was ich auch gut finde. Ich habe über diesen Blog schon private Kontakte geknüpft was ich sehr toll finde. Ich erzähle von den kleinen Fauxpas die mir jeden Tag passieren und wie ich da wieder raus komme

Wie kam Dein Blog bei Kollegen und Vorgesetzten an?
Im Moment arbeite ich nicht deswegen hab ich damit kein Problem. Aber sie werden in Zukunft damit leben müssen. Obwohl ich es nicht an die große Glocke hängen werde. Leider wird man wegen so was schnell angefeindet. Einer meiner Stammleser aus Bayern hat einen sehr tolles Blog betrieben der auch inhaltlich und fachlich richtig gut war. Er hatte es weitgehend anonymisiert und musste es trotzdem schließen. Das fand ich sehr schade. Aber ab Mitte März werde ich wieder unregelmäßig auf dem Rettungswagen fahren. Mal sehen was passiert

Hast Du keine Bedenken dass zukünftige Arbeitgeber mitlesen?
Nein. Und wenn schon dann werden die vielleicht merken das ich nicht einer der Profilneurotiker bin sondern ich mich auch mit dem beschäftige was da draußen abgeht. Man kann auch gern mit mir reden wenn etwas im blog nicht in Ordnung ist.

Wie sind Deine Kontakte zu anderen RD-Blogs?
Sehr gut. Ich habe viele gute Rettungsdienst-Blogs in meinem Feed-Reader und lese begeistert mit und viele lesen hier mit. Ich kann mich mit ihnen identifizieren weil vieles von dem was sie erleben auch mir schon zugestoßen ist. Das beinhaltet auch den normalen Alltag auf der Wache.

Links:

(sc)

Kommentare

Kommentare geschlossen.

Bottom