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Zum Thema Erdreich

30. April 2008 von · Kommentieren 

Weil ich auch am nächsten Artikel in der Reihe "Trench Rescue" – "Tiefbauunfälle / Grubenunfälle" sitze ein Ratespiel und eine Aufgabe:

  • Wieviel wiegt ein Kubikmeter trockene sandige Erde wieviel ein Kubikmeter Lehm? Wieviel wiegt ein Kubikmeter "Durchschnittserde"? 
  • Könnt ihr das Erdreich bei Euch beschreiben? Konsistenz? Schichten?

Hier in München gibt's eine recht dünne Schicht Humus ab ca. 30-50cm Tiefe haben wir dann viel Schotter als Überbleibsel der Gletscher. Das Gegenteil dürfte der sandige Boden in der Lüneburger Heide oder in Mecklenburg-Vorpommern sein. 

Vielleicht könnt ihr mal an einer Baustelle bei Euch vorbeifahren und ein Bild von ausgehobenem Erdreich machen? Bild gerne per Mail an fwpix@fwnetz.de. Bin gespannt!

(iw) 

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VU2008 Video: Tipps und Tricks

29. April 2008 von 0815andi · 7 Kommentare 

Wie bereits an verschiedenen Stellen erwähnt ist die VU eine der lehrreichsten Veranstaltungen die man überhaupt besuchen (und auch teilnehmen!) kann. Unter den vielen Dingen die man mitnehmen kann möchte ich hier ein Paar vorstellen:

Unfallstellenabsicherung mit LED-Blinkern
Die Dinger hatte ich auch auf der FDIC in USA gesehen: hochwetterfeste und ausgesprochen robuste rundum-LED-Blinker. Die Schweden hatten sie von Haus aus dabei ein Mann steckt quasi den Einsatzort ab – allerdings nur wenn dieser vom Gruppenführer (Team Captain) für sicher befunden wurde.

Die Engländer machens ähnlich allerdings mit Verkehrsleitkegel.

“Safety Man”
Den “safety man” hatte ich auf der Challenge in Köln kennen gelernt er wurde dort von den Holländern eingesetzt. AUf der VU ist das zwar kein eigener Posten jedoch eine Aufgabe der so genannten “safeties”. Ein Mannschaftsmitglied rennt in regelmässigen Abständen um das Fahrzeug und kontrolliert den Sitz der Abstützung schaut aber auch nach scharfen Kanten Scherben und ist für die Sicherheit der Insassen (Opfer und Medic) verantwortlich.

Im täglichen Einsatzgeschehen bei uns sollte der “safety man” ein Teil der Persönlichkeit des Gruppenführers sein. Dieser sollte sich die Sicherheit beherzigen.

Hydraulische Kabel verlegen
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit aber ich gehörte bis zu diesem Wochenende auch zur Spezies die die Geräte vom Hydraulikgerät abnimmt und das Kabel hinterherzieht. Oft geht man nicht direkt vom Aggregat zum Unfallfahrzeug sondern ums Eck – und schon ist das Kabel in der Trommel verkantet.

Lösung: erstmal Kabel von der Trommel von unten abziehen dann das Gerät holen. Dauert initial vielleicht ein bisschen länger man spart aber später Zeit und ist wesentlich flexibler.

In den Videos sieht man zwei Varianten einmal alleine und einmal im Trupp (die Engländer): einer zieht das Kabel der andere nimmt schon mal das Gerät.

Rope Ratchet
Einfach geniales und simples Gerät: Seil mit Haken und Ratsche / Seilbremse. Damit lässt sich beispielsweise am seitlich liegenden PKW die Tür problemlos anheben und entsprechend festbinden oder eben auch das aufgeschnittene Dach aufbiegen und arretieren.

Schwer zu beschreiben und im Video sieht man das nur andeutungsweisen aber es ist echt genial. Bei amazon.com zu beziehen.

Arbeiten mit der Säbelsäge
Der Punkt dürfte für recht kontroverse Diskussionen sorgen aber mich hat’s überzeugt: Säbelsäge ist eine Alternative – solange sie nicht zu viele Vibrationen auslöst.

Insbesondere bei den Lagen in denen etwas höher geschnitten werden musste (Auto seitlich auf Leitplanke) aber auch bei paralleler Arbeit kommen die Vorteile voll zum tragen. Insbesondere ist das Gerät wesentlich leichter als eine Schere man hat dadurch einen größeren Aktionsradius und ist viel schneller als mit hydraulischem Gerät. Die korrekte Bedienung der Säge bedarf allerdings einiger Übung.

Zum Thema Vibrationen und Lärm: die hydraulischen geräte generieren über die Einsatzzeit zwar nicht den gleichen Lärm jedoch ist der Stoß wenn das Metall durchtrennt wurden in den meisten Fällen sehr heftig und die dadurch ausgelöste Vibration nicht minder. Die Säge arbeitet lauter dafür gleichmässiger und eben schneller – für Patienten durchaus eine Alternative.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

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5 Fragen – 5 Antworten: Gabi aus Wallerfangen

29. April 2008 von Stefan Cimander · Kommentieren 

5 Fragen – 5 Antworten ist eine Serie im FWeblog die „Otto-Normal-Feuerwehrleute“ vorstellt. In fünf Antworten charakterisieren sich die Feuerwehrleute. Dabei sollen Ähnlichkeiten im Denken aber auch Unterschiede gezeigt werden. Im heute stellt sich Gabi Kiefer vor.

Gabi Kiefer ist 36 arbeitet als Elektronikern. Sie ist in der Freiwilligen Feuerwehr Wallerfangen einer Gemeinde im Saarland mit ca. 10.000 Einwohnern. Die Gemeinde hat 8 Löschbezirke sie gehört dem Löschbezirk Wallerfangen an. Zusätzlich ist sie auch in der Werkfeuerwehr Ford Saarlouis tätig wo sie beschäftigt ist.

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Im Magazin: Gesundheitsaspekte im Realbrandeinsatz Teil 3: Verbrennungsprodukte

28. April 2008 von · Kommentieren 

Im Magazin nun online: Teil drei der Artikelreihe "Gesundheit im Brandeinsatz" von Adrian Ridder. Diesmal geht es um die Verbrennungsprodukte – Atemschutzgeräteträger das ist für Euch!


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Gesundheitsaspekte im Brandeinsatz und bei Realbrandausbildung (3) Verbrennungsprodukte

28. April 2008 von · Kommentieren 

Von Adrian Ridder Atemschutzunfaelle.eu


 

Die Verbrennung von Brennstoffen setzt Wärme Licht Kohlendioxid (CO2) und Wasserdampf sowie diverse giftige Gase und Dämpfe frei. Die exakte Zusammensetzung der Gase und Dämpfe hängt von den verwendeten Brennstoffen der Verbrennungstemperatur und dem Ventilationsprofil ab.

Dass das Einatmen dieser Verbrennungsprodukte schädlich ist (sowohl in der akuten Wirkung als auch in langfristiger Betrachtung in Form von chronischen bzw. Langzeitschäden) sollte heutzutage jedem Feuerwehrangehörigen klar sein.


Daher ist beim TVIA genauso wie bei jeder Brandbekämpfung die erste Regel keinen Rauch einzuatmen. PA müssen für jedes TVIA getragen werden bei dem sich die Teilnehmer in einem Container Brandhaus oder sonstigem Bereich aufhalten wo sie eventuell giftige Verbrennungsprodukte einatmen können.

Da die Zusammensetzung von Verbrennungsprodukten vom verwendeten Material abhängt ist der verwendete Brennstoff besonders wichtig. Eine US-Norm welche das TVIA regelt (NFPA 1403) verbietet so z.B. die Verwendung von Plastik und Gummi als Brennstoff für Realbrandausbildungen. Diese Art von Materialien besitzt neben einem hohen Wärmegehalt auch eine erhöhte Toxizität ihrer Verbrennungsprodukte.

Dekontamination
Bei Arbeiten in verrauchten Bereichen können Verbrennungsprodukte die Fasern der Schutzkleidung (Jacke Hose Handschuhe Flammschutzhaube) durchdringen sowie sich an glatten Oberflächen der Ausrüstung (Helm PA) ansammeln. Wenn diese Verbrennungsprodukte nicht durch eine Art von Dekontamination beseitigt werden stellen sie zum einen eine Gesundheitsgefahr bei Berührung dar und zum anderen gasen viele dieser Stoffe über die Zeit aus wodurch sekundäre Atemgifte freigesetzt werden vgl. vfdb-Richtlinie 10/03.

Feuerwehrleute werden genauso wie bei der realen Brandbekämpfung auch beim TVIA kontaminiert. Strenger und anhaltender Geruch nach Rauch ist ein Anzeichen dafür dass Verbrennungsprodukte sich am Körper angelagert haben (d.h. an Haut und Haaren). Ein guter Hinweis hierzu: Wenn Sie etwas riechen können ist zumindest ein Molekül davon bereits in ihrer Nase und auf dem Weg durch ihre Atemwege. Als Merkregel kann gelten: Ein „dreckiger“ Feuerwehrangehöriger ist kontaminiert.

Die folgenden Empfehlungen können obgleich sie v.a. für TVIA gedacht sind auch für reale Brandeinsätze verwendet werden.

  • Falls großflächige grobe Kontamination beim Verlassen der Anlage/Gebäudes vorhanden ist (d.h. große Mengen an Partikeln Russ etc.) sollte diese Kontamination vor Ablegen des Atemanschlusses beseitigt werden. Bei TVIA mag dies nicht sehr häufig vorkommen bei Realeinsätzen jedoch schon.


Wichtig! Seien sie bei der Verwendung von Wasser für diese Dekontamination vorsichtig da durchnässte Einsatz- und Unterkleidung bei folgenden Durchgängen oder erneutem Einsatz zu Verbrühungen führen kann.

  • Nach Abschluss des TVIA sollten die Teilnehmer duschen und saubere Kleidung anlegen. Die Schutzkleidung sollte zeitnah in einer Reinigung gesäubert werden. Falls dies nicht möglich ist sollte sie luftdicht verpackt von der Einsatzstelle zurück transportiert werden und anschließend in einem besonderen Bereich zum Trocknen und Ausgasen aufgehängt werden da sie ebenfalls kontaminiert ist und auch nach einiger Zeit noch Schadstoffe abgeben kann.

 

  • PA und Atemanschlüsse sind nach Herstellerempfehlung zu reinigen und zu prüfen. Bei manueller Ausführung der Reinigungsarbeiten empfiehlt es sich Schutzhandschuhe aus Gummi o.ä. zu tragen um den Kontakt mit kontaminierter Ausrüstung zu vermeiden.

Nach Einsatz bzw. Übung sollte der Atemanschluss noch einige Minuten nicht abgenommen werden um die Kleidung und evtl. darauf abgelagerte Partikel ausgasen zu lassen.

Einsatzstellenhygiene (Dekon-Stufe I nach FwDV 500) sollte zum Standard bei allen Einsätzen gehören. Darunter fällt z.B. kein Essen und Trinken sowie Rauchen im „nicht-dekontaminierten“ Zustand sowie die Vermeidung einer Aufnahme (Inkorporation) von Schadstoffen jedweder Art  durch simple Maßnahmen wie z.B. Händewaschen.

Die Qualifikation der Ausbilder spielt eine herausragende Rolle in puncto Sicherheit der Teilnehmer. Adäquat geschulte Ausbilder sind der Garant für eine sichere Ausbildungsdurchführung und gewährleisten die Sicherheit der Teilnehmer auch dadurch dass sie diese auf korrektes Verhalten (z.B. Flüssigkeitsaufnahme Pausenzeiten Dekontamination etc.) hinweisen und in jeder Hinsicht vorbildlich sind.

Quellen:

  • Pschyrembel Klinisches Wörterbuch X. Auflage
  • Goltermann Dr. K. Korrespondenz zum Thema (www.feuerwehrarzt.de)
  • Hartin E. – Managing Health Hazards Auszug aus:
  • Grimwood P.; Hartin E.; McDonough J.; Raffel S. – 3D Fire Fighting S. 362 – 371 ISBN 0-87939-258-4

Weiterführende Literatur:

  • Cimolino Ulrich: Einsatzpraxis Atemschutz 4. Auflage dort v.a. Kapitel 6
  • Cimolino Ulrich: Brandrauch – Schadstoffe in: Einsatzleiterhandbuch – Feuerwehr
  • vfdb Richtlinie 10/03
  • vfdb Richtlinie 10/04


Bereits Veröffentlicht:

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Kleinlöschfahrzeug – ganz anders

25. April 2008 von --Das-Mue-- · 1 Kommentar 

(cl). Was sich in diesem Fall hinter der Abkürzung KLF-W (KleinLöschFahrzeug-Wasser) verbirgt kann sich wirklich sehen lassen. Ein Feuerwehrfahrzeug der Sonderklasse – aufgebaut auf ein PistenBully-Fahrgestell – ist der Erstangreifer in einem Schiort in Österreich.

pistenbully01

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OT: Zweiter Rettungsweg mal anders

25. April 2008 von Stefan Cimander · Kommentieren 

Wie ein zweiter Rettungsweg auch aussehen kann zeigt uns das Boston FD:

[via vententersearch.com]

(sc)

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Björn Steiger Stiftung: Neue Initiative LifeSensor

25. April 2008 von Stefan Cimander · Kommentieren 

Die Björn Steiger Stiftung aus Stuttgart hat eine neue Initiative initiiert wie einer Pressemitteilung vom 17. April 2008 zu entnehmen ist. Sie heißt LifeSensor und soll zusammen mit dem LifeService (die Handy-Ortung) den Rettungskräften schon auf der Anfahrt zu einem Verunglückten wichtige medizinische Daten wie Vorerkrankungen und zu benachrichtigende Kontaktpersonen liefern. Das erleichtert den Rettungskräften eine zielgerichtete Hilfe. Um diesen Service nutzen zu können müssen sich die Teilnehmer kostenlos bei der Björn Steiger Stiftung registrieren. Die Notfallakte wird dann der Leitstelle bei einem Notruf über die 112 angezeigt. [Bjön Steiger Stiftung] (sc)

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News aus dem Ausland

25. April 2008 von Stefan Cimander · Kommentieren 

Das Jackson Township Fire Department in Nashville (Indiana USA) verkauft einen Pumper von 1978 auf Ford LT-8000 für 100 Dollar. Der Haken: das Los kostet 100 Dollar. Alle Lose wandern in einen Topf und der Gewinner wird dann ermittelt. [Firegeezer]

In Springfield (Massachusetts/USA) hielt sich die Crew einer Ambulanz nur an das Gesetz als sie den Leichnam eines im Rettungswagen verstorbenen älteren Mann wieder bei seiner Familie „abgab“. [Firegeezer]

Im kalifornischen Hesperia stand die Feuerwehr bei der Bekämpfung eines Brandes vor einer besonderen Herausforderung: Diebe hatten Teile mehrerer Hydranten gestohlen. Die Feuerwehr musste erst auf einen Tankwagen warten. Verletzte wurde niemand es entstand aber ein Brandschaden von umgerechnet 110.000 Euro. [WestCoast911]

Nicht nachvollziehbar ist ein Brandanschlag auf die East Providence fire station (Rhode Island USA). Unbekannte warfen gegen 23 Uhr einen Brandsatz durch das Fenster des Gebäudes. Da das Gebäude nicht besetzt war wurde der Anschlag nicht sofort bemerkt. Glück im unglück: Die Sprinkleranlage löschte das Feuer. Die Polizei bewacht nun die Feuerwehrhäuser. [Firegeezer]

In den USA steht die Waldbrandsaison bevor und in den amerikanischen Nationalparks Angeles und San Bernardino können nicht mehr alle Feuerwehrfahrzeuge besetzt werden wel Personalmangel herrscht. Viele fire engines können nicht mehr an sieben Tagen die Woche bereit gehalten werden. Der San Bernardino Nationalpark wird acht von 25 Fahrzeugen an 5 Tagen die Woche betreiben können und der Angeles Nationalpark 15 von 28. [WestCoast911]

(sc)

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Feuerwehrfrau kämpft gegen Polizei

25. April 2008 von Stefan Cimander · Kommentieren 

Iin Chicago trainiert Feuerwehrfrau Meg Ahlheim für den Benefiz-Boxkampf zwischen der Feuerwehr und der Polizei.

youtubeIqNwsUm81hA/youtube

[via Feuerwehr Weblog Schweiz]

(sc)

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