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[ausdrücklicher Hinweis: dies ist ein Aprilscherz…] 

Keine besonders glücklichen Zeiten für die Bayerische Staatsregierung: nach der Transrapidpleite und dem immer größer werdenden "Subprime-Loch" bei der BayernLB wackelt nun das nächste Prestigeprojekt: die bereits für dieses Jahr geplante Einführung des Digitalfunks wird möglicherweise verschoben.

Nach unbestätigten Angaben kommt die  [edit] zur der Einsicht die geplante Technologie sei "zu wenig zukunftsicher und sicher nicht wirtschaftlich". Als Beispiele führte Dr. Johannes Melter die "völlig unzureichende Bandbreite" die "nicht erwiesene Übertragunssicherheit" sowie die "große Komplexität im Einsatzbetrieb".

"Was bringt mir die Möglichkeit jedes Gerät bundesweit einzeln ansteuern zu können" so Melter "wenn die Geräte niemand bedienen kann".

Vielmehr solle nun geprüft werden ob man nicht mit bestehenden Technologien die gleichen Ergebnisse erzielen könne. Insbesondere beruhen die Vorstellungen auf die nächste Generation von drahltosen Signalen (WiMAX) oder aber man könne auf bestehende Infrastrukturen (UMTS) zurückgreifen. Das eingesparte Geld könne beispielsweise für eine Förderung von Geräten verwendet werden oder auch für die Entwicklung besserer Verschlüsselungstechnologien. Zwar würde sich der Roll-Out der infrastruktur verzögern jedoch würde sich die flächendeckende Versorgung aufgrund der Nutzung bestehender Infrastrukturen insgesamt schneller erzielen lassen.

Die Vorschläge sollen bei der nächsten Sitzung des AK V "Feuerwehrangelegenheiten Rettungswesen Katastrophenschutz und zivile Verteidigung" der Innenministerkonferenz in Bad Saarow am 18.4. eingebracht werden.

(iw) 

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Digitalfunk nun doch verschoben” (davon )

  1. JohnnyKnoxville am 1. April 2008 09:37

    Zunächst hören sich diese Aussagen sehr positiv („völlig unzureichende Bandbreite“) an und es sieht fast so aus, als hätte da jemand wirkliche Probleme erkannt.

    Auf der anderen Seite klingen die anderen Ideen mit UMTS und WiMAX (hier ist nciht ganz klar was gemeint ist) etwas haarsträubend, da in beiden Fällen wohl private Anbieter in der Übermittlungskette stehen, auf deren Zuverlässigkeit und Funktion nur begrenzt Einfluß genommen werden kann.

  2. darthvader am 1. April 2008 09:42

    So langsam überlege ich mir, ob ich noch Wetten annehmen soll, ob der Digitalfunk bis zum Ende meiner aktiven Dienstzeit (2035) eingeführt sein wird.
    Ich frage mich nur, warum unsere Herren im Stmi erst jetzt anfangen, sich ihres Hirnes zu bedienen. Die Fakten (geringe Bandbreite, Komplexität, etc.) liegen seit langem auf dem Tisch.

  3. Wildcat am 1. April 2008 17:49

    Für mich hört es sich leider mehr nach einem Aprilscherz an, auch wenn es sehr wünschswert das sich die Ansicht durchsetzt

  4. Stefan Hirsch am 1. April 2008 17:58

    Soweit mir bekannt, wurde die betreffende Fachgruppe beim Bundesinnenministerium vor genau einem Jahr umorganisert. Einige der leitenden „Ordensständer“, die noch nicht einmal den Unterschied zwischen k/bit und k/byte kannten bzw. nicht wussten was IT genau bedeutet wurden durch fachlich besser ausgebildete und (firmen)unabhängige Profis ersetzt. Wie oben bereits richtig geschrieben, plant man jetzt ein eigenes BOS-WIMAX-Netz um den gestiegenen Anforderungen der Endnutzer (u.a. Ruckelfreie Videoübertragung in HD-Qualität und in Echtzeit) umsetzen und für die kommenden, zukünftigen Anforderungen noch „Luft“ nach oben zu haben. Somit eine völlig richtige und zukunftsweisende Entscheidung.

  5. JohnnyKnoxville am 2. April 2008 08:42

    Wie Darthvader schon sagt – die Fakten liegen auf dem Tisch, seit man damit angefangen hat.

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