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5 Fragen – 5 Antworten ist eine Serie im FWeblog die „Otto-Normal-Feuerwehrleute“ vorstellt. In fünf Antworten charakterisieren sich die Feuerwehrleute. Dabei sollen Ähnlichkeiten im Denken aber auch Unterschiede gezeigt werden. Im heute stellt sich Kai König vor.

Kai König ist Jahrgang 1981 und in Kiel geboren. Er hat nach dem Abitur erfolglos studiert und dann eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert. Seit 2006 arbeitet ich er einem großen IT-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung im Support. Seine Feuerwehr besteht aus 2 Ortswehren und hat 8 Fahrzeuge sowie 4 Anhänger. Seine Abteilung ist eine Hilfeleistungsfeuerwehr d.h. Sie hat ein großes Gebiet in das sie zur technischen Unterstützung der jeweiligen Ortsfeuerwehren ausrückt. Die Gemeinde Altenholz hat knapp 9.900 Einwohner und liegt im Norden von Kiel in Schleswig-Holstein.

1. Wie bist Du zur Feuerwehr gekommen oder anders gefragt was fasziniert Dich an der Feuerwehr?

Ein Freund nahm mich damals einfach mal mit zur Feuerwehr. Er war früher in der Jugendfeuerwehr und nun auch in der Aktiven. Wir sprachen dann mal darüber was er so in der Freizeit machte und so kam ich dann einfach mal mit.

Mich fasziniert bei der Feuerwehr unter anderem das Fahren mit Blaulicht bei Nacht. Oftmals rücken wir auch zu Unwetterereignissen aus zu denen sich die „normalen Menschen“ nicht mehr auf die Straße begeben. Auch beim schlimmsten Sturm eilt man zum Gerätehaus. Es hat noch etwas von Abenteuer.

2. Welche Ausbildung und welche Lehrgänge hast Du bei der Feuerwehr gemacht und hast Du die erworbenen Kenntnisse auch einsetzen können bzw. wie hast du das beispielsweise getan?

Ich bin EDV-Fachwart Funkwart und stellvertretender Jugendwart. Ich habe folgende Lehrgänge besucht: Truppmannausbildung Atemschutzgeräteträger Sprechfunk Truppführung Maschinistenausbildung TS Gefahrgutlehrgänge auf Kreisebene Technische Hilfeleistung Jugendfeuerwehrwart und Gruppenführer Teil 1 von 2.

Vor allem der Lehrgang Jugendfeuerwehrwart hat mir sehr viel gebracht und ich wende dieses auch praktisch bei unserer Jugendfeuerwehr an.

3. Was hat Dich in Deiner Zeit bei der Feuerwehr besonders geprägt oder ist Dir in besonderer Erinnerung geblieben?

Mich hat die Jugendarbeit am meisten geprägt. Wir haben nun 5 Jugendliche in meiner Zeit in die Aktive Wehr übergeben und das freut mich doch sehr. Außerdem beobachte ich die Jugendlichen gerne wenn sie etwas Neues lernen oder wenn sie bei einer Sache richtig engagiert dabei sind. Dann weiß ich dass die Ausbildung Spaß macht. Weiterhin haben mich meine ersten Einsätze unter Atemschutz geprägt. Ich gehe immer noch gerne ins Feuer weil auch hier die Spannung groß ist und es eine gewisse Art von Abenteuer ist.

4. Gibt es etwas was Dich besonders nervt oder in Rage bringt wenn Du an „Feuerwehr“ im Allgemeinen wie im Besonderen denkst und warum?

Nein eigentlich nicht.

5. Wenn Du noch einmal vor der Wahl stehen würdest zur Feuerwehr zu gehen oder nicht wie würdest Du Dich entscheiden und warum?

Ich würde mich immer wieder entscheiden zur Feuerwehr zu gehen. Es ist eine Erfahrung auf die ich nicht verzichten möchte.

Vielen Dank Kai König für das Interview. Kai ist auch im fwnetz aktiv.

Bei „5 Fragen – 5 Antworten“ darf jeder Mitmachen. Einfach Email an mich schicken und ich leite die fünf Fragen umgehend weiter. Ich freue – und auch die Leser – freue mich über jede Zuschrift. (sc)

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “5 Fragen – 5 Antworten: Kai aus Altenholz” (davon )

  1. Firefighter_junior am 7. April 2008 20:02

    Deine Aussage zu 4. überrascht mich dich schon ein wenig, mir fallen, da vlsweise viele Dinge ein….ich sag nur Alkohol, etc….

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