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Weiter geht es mit der Vorstellung von Fachblogs aus dem Bereich Rettungsdienst. In Teil drei stellt der „Krangewarefahrer“ sich und seinen Blog vor. Der Krangewarefahrer ist ausgebildeter Rettungsassistent arbeitet aber mangels freier Stellen als Rettungssanitäter. Nach seinem Zivildienst machte er zunächst eine Ausbildung zum Fachinformatiker und arbeitete als Programmierer. Erst 2003 verschlug es ihn zum hauptberuflich zum Deutschen Roten Kreuz.

Beim Schnellen drüberlesen fällt es kaum auf aber der Titel des Blogs heißt tatsächlich „Der Krangewarefahrer“ und nicht Krankenwagenfahrer. Zwar hat beides etwas miteinander zu tun allerdings hat der eine Term unverknnbar einen moselaner Dialekt. Der „Krangewarefahrer“ erklärt aber dass der Begriff für nahezu alle Rettungsdienstler Verendung findet. „Mit der Bezeichnung „Krangewarefahrer“ werden hier im ortsansässigen Krankenhaus bzw. auch diversen Alten- und Pflegeheimen und auch von Privatpersonen eigentlich alle tituliert die in Rettungsdienst-Montur erscheinen. Meist wird man dabei (besonders im Krankenhaus) begrüßt mit der Floskel: ‚AAAhhhh die Krangewarefahrer sin endlich doa. Der Transport war doch schon vor ner halben Stunde bestellt!‘ Dies kann ungefähr mit den folgenden Worten ins Hochdeutsche übersetzt werden: ‚Oh wie schön das Rettungsdienst-Fachpersonal ist auch heute wieder wie so oft viel zu früh zur Stelle da die Papiere noch gar nicht fertig sind.’“

Auch beim „Krangewarefahrer“ führte die private Beschäftigung mit Blogs zur Etablierung eines Fachblogs. „Begonnen hat es mit einem privaten Blog in dem ich über alles geschrieben habe was mich so beschäftigt hat. Da waren dann auch hin und wieder Berichte aus meinem Berufsleben dabei die letztlich immer öfter vorkamen“ erzählt er. Die Initialzündung für einen eigenen RD-Blog kam als er immer mehr Blogs aus dem Bereich Rettungsdienst las. Großen Wert legt er auf Authenzität. „Es sind eben meine eigenen Geschichten die ich erlebt habe und interessant finde und die ich dann versuche möglichst verständlich und interessant an den Mann bzw. die Frau zu bringen.“

Auch beim Bloggen achtet „Krangewarefahrer“ auf die richtige Behandlung: Schutz von Persönlichkeitsrechten und Datenschutz sind für ihn beim Bloggen zentrale Richtwerte. Sich selbst nimmt er davon nicht aus und will sowohl in seinem Blog als auch hier im Interview anonym bleiben. Denn von seiner Bloggerei wissen bisher Arbeitgeber noch Kollegen. Angst hat er aber nicht enttarnt zu werden. „Und wenn schon. Ich denke ich schreibe nichts was dem Ansinnen der Firma schaden könnte. Es gibt keine reellen Namen keine reellen Schauplätze und eigentlich nichts was Stunk geben könnte. Hoffe ich zumindest.“

Hier geht es zum Blog: Der Krangewarefahrer

Bisher erschienen in dieser Serie:

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