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„Florian Musterdorf 44 von Florian Leitstelle Musterstadt kommen“… . Im Feuerwehrwesen begegnen wir ihm häufig im 4-Meter-Funk aber er ziert als Skulptur als Bild oder als Symbol auch unzählige Feuerwehrhäuser und Feuerwehrfahnen. Heuer ist der 4. Mai und zugleich Namenstag des Heiligen St. Florian.

Am 4. Mai 304 starb Florian von Lorch. Florian von Lorch ist der Schutzpatron der Feuerwehr – und ironischerweise auch Standespatron der Bierbrauer. Aber auch die Böttcher die österreichischen Kaminkehrer und Seifensieder haben in Florian ihren Standespatron. Er ist außerdem der zweite Landespatron von Österreich und Schutzheiliger von Bologna (Italien) St. Florian (Österreich) und Kraków (Polen) sowie ein viel verehrter Volksheiliger in Bayern.

Florian von Lorch war der höchste Beamte des römischen Statthalters Aquilinus in der Provinz Ufernoricum (dem heutigen Lorch an der Enns). Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Christentum verlor Florian jedoch seine Stellung. Als Aquilinus ab 303 in Lauriacum dem heutigen Lorch an der Enns auf Basis der Diokletian’schen Verfolgungsdekrete 40 christliche Legionäre und ehemalige Militärkameraden von Florian einsperren ließ eilte Florian dorthin um seinen Glaubensbrüdern zu helfen und wurde verhaftet. Doch anstatt den römischen Göttern zu opfern und dem christlichen Glauben abzuschwören blieb Florian standhaft und wurde hingerichtet.

Nach schlimmer Folter wurde Florian ein Mühlstein um den Hals gebunden und in die reißende Enns geworfen. Die Überlieferung berichtet dass zunächst niemand die Hinrichtung an Florian vollziehen wollte. Auch der Fluß spuckte den standhaften Christen wieder aus. Der Leichnam soll dann der Legende nach von einem Adler bewacht worden sein. In der folgenden Nacht erschien Florian demnach Valeria einer frommen Frau mit der Aufforderung ihn zu bestatten was diese auf ihrem Landgut umgehend tat. An der Stelle wo Florian begraben worden sein soll ist im 8. Jahrhundert das noch heute existierende Augustiner-Chorherrenstift St. Florian errichtet worden.

Dargestellt wird Florian als römischer Legionär mit Fahne Wasserkübel und mit einem Mühlstein um Hals – letzterer als Symbol für seine Hinrichtung. Aber wie kommt es dass ein christlicher Märtyrer Schutzpatron der Feuerwehr wird? Florian galt zunächst als Wasserheiliger im 15. Jahrhundert setzte sich mehr und mehr die Verbindung als Beschützer vor dem Feuer durch. Im 19. Jahrhundert erkoren die ersten Freiwilligen Feuerwehren Florian als ihren Schutzpatron.

Im Magazin wird ein etwas ausführlicher Artikel zu St. Florian erscheinen. Ich habe leider die erforderliche Literatur und weitere Informationen nicht rechtzeitig auftreiben können sodass ich gezwungen bin den Magazinartikel etwas zu verschieben. Der Magazinartikel greift den historischen Hintergrund auf versucht aber auch zu erklären weshalb die Verbindung Florian und Feuer-Wehr zustande kam. (sc)

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