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Bad Kreuznach (RLP) 17. Mai 2008 (sc). Der Kreisfeuerwehrverband Bad Kreuznach (RLP) will verstärkt Migranten als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gewinnen. Bisher konnten in dieser Richtung keine Fortschritte erzielt werden. Ein Grund liegt sicherlich in den unterschiedlichen Verwaltungs- und Politikstrukturen.

Imihan Kiziltoprak vom Integrationsbeirat konnte der Runde erklären warum das so ist. Denn wie sie sagte wüssten viele ausländische Bürger gar nicht dass die Arbeit bei der Feuerwehr freiwillig ist. „Deshalb sollte man sie einladen und ihnen erklären wie die Tätigkeit bei der Wehr überhaupt abläuft.“ Werner Hofmann ergänzte dass die Feuerwehren in anderen Ländern anders strukturiert seien oft handele es sich um Berufsfeuerwehren oder die Wehr sei über das Militär organisiert. [Allgemeine Zeitung bad Kreuznach]

Auch die Erreichbarkeit der Migranten ist ein Thema weshalb man gezielt Cliquen-Chefs ansprechenoder auch beim Freitagsgebet auf diesen Bürgerdienst hinweisen will.

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Feuerwehr sucht Migranten” (davon )

  1. Der Lars am 17. Mai 2008 18:29

    Und das obwohl die Feuerwehr, noch vor der NPD, die größte Ansamlung von rechter/mitte-rechter Gesinnung ist.

  2. spiderschwein am 18. Mai 2008 07:53

    @ DER LARS hab ich was verpasst ?

  3. galaxyquest am 18. Mai 2008 10:32

    @DER LARS An Deiner Feststellung ist was wahres dran. Und bevor jmd. widerspricht: Ich hab Ohren und höre worüber diskutiert wurde/wird. Und, immer daran denken, auch die Feuerwehr ist ein Spiegelbild der Gesellschaft.

  4. basti am 18. Mai 2008 14:14

    naja das kann ich ned so ganz bestätigen hier. in der nördlichsten stadt italiens (münchen) – immerhin haben wir auch dänisch-georgier bei der fw (zwinker). wie das bei anderen, eher ländlicheren feuerwehren, ist kann ich leider nicht sagen. evtl. gibts ja etwas größere unterschiede zwischen stadt und land feuerwehren (auch was alkoholkonsum, anzahl irgendwelcher garten|grill|sonstwas-feste anbelangt etc.)

  5. galaxyquest am 18. Mai 2008 16:23

    @Basti, kann sein, ich kenne halt doch eher Dorf- und Kleinstadt-Feuerwehren

  6. diggler am 18. Mai 2008 21:56

    Das Bestreben immer mehr „visible minorities“ in die Feuerwehren zu ziehen, wird schon seit Jahren auch in Kanada versucht. Allerdings mit eher schlechtem Ergebniss, da man klar sagen muss, dass viele Volksgruppen die Feuerwehren bzw. das Feuerwehrwesen als nicht erstrebenswert finden. Das liegt, zumindest hier, wohl daran, dass in den „Ursprungslaendern“ der Ferwehrmann als Beruf im Ansehen direkt nach dem „Scheisseschuepper“ kommt.

    Erstrebenswerte Ziele fuer die hiesigen Einwanderer, vorallem aus Asien, sind da mehr Berufe wie Steuerberater, Aerzte, Selbstaendigkeit usw. Leider wurde und wir immer wieder von Seiten der Politik versucht in den Einstellungsprozess einzugreifen, um gezielt Frauen und sichtbare Minderheiten in die Feuerwehr zu ziehen. Dabei wird vieler Orts der maennliche „Weise“ Bewerber benachteiligt und die Anforderungen fuer die Minderheiten GESENKT !!!.

    Das kreiert natuerlich innerhalb der FW extreme Gegenwehr, was dann natuerlich als Rassismus und Frauenfeindlichkeit ausgelegt wird. Wir (als in Feuerwehrmaenner/frauen) wollen aber, dass der am besten quaifizierte Kandidat eingestellt wird und nicht der, der die richtige Abstammung hat und/oder das richtige Geschlecht.

    Ich habe es auch in Deutschland, waehrend meiner 12Jahre bei der FF, nicht erlebt, dass ein Tuerkischer oder sonstiger „nicht Deutscher“ Mitbuerger sich bei uns beworben hatte. Es liegt da IMHO einfach kein grosses Interesse am Ehrenamt vor. Ich denke auch, dass weder das THW noch die HiOgs mit einer grossen Zahl an „nicht Deutschen“ glaenzen koennen.

    Es waere natuerlich schoen, wenn die FW tatsaechlich die Demographie der Umgebung wiederspiegeln wuerde, aber das sollte ohne Druck durch die Politik geschehen und in zusammenarbeit mit den jeweiligen Organisationen.

  7. JohnnyKnoxville am 19. Mai 2008 11:23

    Ich seh das wie DIGGLER. Habe schon unzählige Male versucht Jugenliche „mit Migrationshintergrund“ anzusprechen.
    Offensichtlich sind die Jungs und Mädels aber genauso wie ein Großteil der Jugendlichen OHNE Migrationshintergrund viel zu viel mit sich selbst beschäftigt, als daß Sie Zeit für gemeinnützliche Arbeit (OHNE Richterbeschluss ;) aufbringen könnten.

    Erinnert mich an eine blablasülz-Meldung vom DFV, der auch so eine Kampagne angekündigt hat…

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