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Auf der selbst auferlegten Mission das perfekte Dollhouse (einweg-Flashover-Box) zu entwickeln sollte diesmal das obere Ende des Spektrums erforscht werden.

In anderen Worten: eine Kiste mit 1 Meter Kantenlänge und einer vergleichsweise kleinen Öffnung. Hintergedanke war hier ordentlich "rumms" erzeugen zu können. Aus den Erfahrungen mit der ersten Kiste wurde der Boden mit extra Platten versehen ebenso die Front über der Tür – diese beiden Stellen brannten als erste durch.

Insgesamt war die Kiste (Materialwert: €50.-) viel zu groß und unstabil. Es liessen sich nur sehr kurzzeitig Flashover abbilden und diese waren nicht schöner größer oder besser als mit der kleineren Kiste. Durch die Größe und die verhältnismässig dünnen Wände verzog sich die Dollhouse sehr schnell und Rauch trat aus allen möglichen Ecken aus. Schließlich gab die Front nach und kollabierte.

Auf der positiven Seite wurde eine Unmenge an Rauch erzeugt der alle wichtigen Aspekte – Dichte Flußgeschwindigkeit "Ruhe" und Farbe – in ihrer gesamten Bandbreite bot. Zum Rauch gibt es im Video ein Paar Kommentare von mir.

flvc2008_05_19_dollhouse2/flvc 

Als Ergebnis werden die nächsten Modelle in zwei Richtungen verfolgt: eine Holzbox mit 50cm Kantenlänge und relativ großer Öffnung und dickere Wände (zweilagig) und eine Holzbox in der Metallbox.


Man sollte sich auch überlegen eine Zuluft zu bauen beispielsweise in Form eines Metallrohres durch den mit Hilfe eines Föns mit Trichter Frischluft direkt an den Brandherd geliefert werden kann. Ich denke eine ausreichend dimensionierte Abluftöffnung in der Decke könnte auch ganz nützlich sein für die Phasen wenn das Feuer in Schwung kommen soll.

Zu- und Abluft haben dann wie Adrian richtigerweise anmerkt dann nur noch wenig mit der nachgestellten Brandentwicklung in einem Raum zu tun. 

 

 

Kommentare

9 Kommentare zu “Dollhouse XXL” (davon )

  1. Adrian Ridder am 20. Mai 2008 11:18

    Hi,

    Zusätzliche Zu- und Abluftführung, ggf. sogar noch mechanischer Art, hat dann aber nichts mehr mit dem typsichen Brandverlauf in Realräumen zu tun…das bitte ich zu bedenken.

  2. rakeman am 20. Mai 2008 11:30

    Adrian: hast Recht. Korrigiert.

  3. Carlo am 20. Mai 2008 13:15

    Habt ihr vorher an der Leitstelle bescheid gesagt? Wir haben das gemacht nachdem wir gesehen habe wie fett das qualmt, vor allem ist unser Rauch in die Innenstadt gezogen. ;)

  4. rakeman am 20. Mai 2008 13:28

    Ja klar, Leitstelle wusste Bescheid.

  5. JohnnyKnoxville am 20. Mai 2008 16:07

    Glaubt Ihr, eine Box aus Metall würde die Probleme des Verziehens und des Kollabierens verhindern?

  6. RobertFFw am 20. Mai 2008 22:25

    Habe hie ein Video gefunden wie ein Feuerwehrmann U.S. vor dem Feuer STEHT und versucht die Durchzündung zu kühlen
    http://extremefirevideos.ning.com/video/video/show?id=2041917:Video:3836

  7. marens am 21. Mai 2008 08:31

    Hat jemand Erfahrungen / Vermutungen mit USB Platten im Bezug auf ein Dollhouse?

    Geht das auch? Geht das gar nicht?

  8. maos am 31. Mai 2008 18:59

    Ich könnte mir jetzt mal vorstellen, dass eine OSB-Platte etwas länger dem Feuer stand hält als eine Pressspannplatte. Deshalb habe ich auch die Vermutung, dass die OSB-Platte nich so schön ausgast.
    Wie gesagt, das vermute ich jetzt mal. –> Learning by doing! ;)

  9. S.F am 5. Mai 2009 13:19

    Es liessen sich nur sehr kurzzeitig Flashover abbilden

    beim „spielen“ mit der Kiste habe ich genau 1x einen Flashover (Raumdurchzündung) alles andere sind Rauchgasdurchzündungen, das ganze ist ja nichts anderes wie in einer RDA nur das uns eben der Vorraum fehlt in dem wir die Rauchgase sammeln.
    Das hat die LFS in BaWü gut gelöst, die verwenden Deutsche Namen dazu und jeder FA kann damit auch etwas anfangen.
    Flashover——–Raumdurchzündung
    Rollover———Rauchgasdurchzündung
    Backdraft——–Rauchgasexplosion

    Grüße

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