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(iw) Die Kolumne von Hans-Peter Kröger im Feuerwehr-Magazin als PDF-Download [Link aktualisiert 11.08. iw].

Vielen herzlichen Dank an das Feuerwehr Magazin Jan-Erik Hegemann für die Bereitstellung auch an den DFV für die Erlaubnis. Wir sind alle gespannt auf die entstehende Diskussion die ja gewollt ist.

Ich werde mich am Montag dazu äußern wenn ich mit dem DFV gesprochen habe. Und: bitte sachlich bleiben!

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Kolumne zum Download: „Engagiert euch auch im echten Leben“” (davon )

  1. t0bias am 30. Mai 2008 15:34

    genau! Deutschlandweiter Meinungsaustausch mit wenigen Klicks gehört verboten. Wir sollten uns alle alle 14Tage irgendwo im Ruhrpott treffen. (alle 14 Tage Ruhrpott kann alternativ durch Freitagnachmittag Berlin ersetzt werden)
    So werden:
    1. Leute ihre eigene Meinung nicht mehr vertreten wenn sie dabei anderen ins Gesicht schauen müssen (*grausige Vorstellung*)
    2. endlich wieder Leute ausgeschlossen die an dem Termin keine Zeit haben

    „Engagiert euch auch im echten Leben“, wenn man sich den Spruch etwas durch den Kopf gehen lässt, könnte man meinen jeder der sich an diversen Diskussion/Weiterentwicklungen beteiligt hätte noch nie eine Feuerwehr von innen gesehen.

    Wo wäre manch eine Feuerwehr in Punkto Hohlstrahlrohrtraining wenn man sich nicht auf diversen Seiten mit Infomaterial versorgen könnte? Auch Diskussionen im Feuerwehrforum spielen hier ein ganz wichtige Rolle.

    Wie viele Feuerwehren hätten schonmal ein Dollhouse gebaut, wenn es nicht diverse Bauanleitungen im Netz geben würde?

    Wie viele Feuerwehren hätten sich schon im VORFELD Gedanken um ein Sicherheitstruppkonzept gemacht OHNE auf einen Vorfall in den eigenen Reihen reagieren zu müssen?

    Ich finde der Titel ist sowas von schlecht gewählt, schlechter geht es nicht ….. die ganzen (okay okay, nicht alle ;-) ) Onlinediskussionen haben doch nur ein Ziel: „Die Ausbildung in der eigenen realen Wehr zu fördern“

    „Engagiert euch auch im echten Leben“, klingt so, als würde jeder der sich irgendwie einbringt ein 14-jähriger Emergency Junky sein der Tips für sein virtuelles Feuerwehrleben sucht :-(

    Alles in allem mal wieder ein Schuss in den Ofen, also den reellen, nicht den virtuellen.

  2. galaxyquest am 30. Mai 2008 16:28

    Dem Commetn von Tobias ist eigentlich kaum noch etwas hinzuzufügen.

    Klar, Verbandsarbeit im real life ist auch wichtig, da hat DFV-Kröger Recht, nur gitbt es im real life wenig Impulse, die bis nach oben dringen. Vieles wird auf untersten Hierarchiebenen zerredet, zerfledert, zerpflückt.

    Kommt jetzt ein Impuls aus dem Teufelsmedium Internet, wird das gleich kritisiert. Für mich klingt die Kolumne von Kröger danach, als sei das Internet „nur ein Kommunikatonsmedium“ wie Handy oder Fax auch. Ich habe den Eindruck, dass man sich der Potenziale, die das Web bietet, nicht bewusst ist (oder nicht bewusst sein will). Das rührt vllt. daher, dass man ungern traditionelle Hierachieebenen aufgegeben will. Denn in gewisser Weise fungiert die Verbandshierachie als Filter. Er selektiert von unten nach oben Informationen aus. Im Verband kommen nur ein Bruchteil der Ideen der Ebene auch oben an, auch wenn diese noch so genial sind. Das Internet (=wir) überspringen diesen Verbandsfilter und konfrontieren die Spitze nun direkt. Dass sich da altgediente Funktionäre nicht angetan fühlen, kann sich jeder vorstellen.

    Ich denke, der Comment von DFV-Kröger zielt nicht nur auf die Petition, die Irakli initiierte, sondern hat auch mit der teilwesie polemischen Diskussion in einem Feuerwehr-Forum zu tun.

    Nicht wir Internet-Fuzzies (=ein Teil der Basis!) müssen uns an das „Gestern“ (=trad. Verbandsarbeit) anpassen, sondern das „Gestern“ muss sich den Gegenenheiten einer vernetzten Kommunikationsgesellschaft öffnen und sich die Potenziale offensiv nutzbar machen.

  3. p_k am 30. Mai 2008 16:45

    die politik ist der qualität abträglich…

    damit meine ich nicht die politiker persönlich – und schon gar nicht den herrn kröger. hatte hier noch sehr viel mehr stehen – aber da sich systeminhärent sowieso nichts ändern kann, können mir einige aussagen aufgrund der fehlenden anonymität nur negativ ausgelegt werden.

  4. Cimolino am 30. Mai 2008 18:30

    Hallo,

    ich bin mir sicher, die vielen engagierten Diskutierer (und noch viel mehr „heimliche“ Mitleser) haben mehr in der Fw bewegt, als viele andere, die seit Jahren in vielen Gremien sitzen. Das heißt NICHT, dass das auf die Mehrzahl der Gremienmitglieder zutrifft, aber die Minderheit der dt. FA sitzt in Gremien. Ganz viele FA bewegen aber trotzdem was. Oft sogar aufgrund rein fachlicher Argumente GEGEN die – oft auch politische -Meinung von Gremien. (Die sich dann oft auch schon im Zuge der „Mehrheitswandlung“ doch geändert hat…)

    Gremienarbeit ist wichtig (und genau deshalb beteilige ich mich daran ziemlich offensiv), aber
    – sie dauert aus verschiedensten Gründen sehr (oft zu!) lang.
    – sie wird nicht immer mit der gebotenen Fachlichkeit für eine Nutzung an der Basis geführt, es gibt da natürlich auch diverse politische Zwänge, die man nicht unterschätzen sollte (einige sind unvermeidbar, andere eher unverständlich) – viele wünschenswerte Detaillösungen sind in der Masse so am kleinsten gemeinsamen Nenner (z.B. der diversen Bundesländer) wohl schon gescheitert.
    – sie schließt die allermeisten von der Diskussion aus, weil dazu muss man erst mal einem Gremium angehören (und die Wege dahin sind teils sehr verschlungen)
    – Reallife ist nunmal heute nicht nur für Jüngere auch (bzw. v.a.) das viel schnellere Internet (bzw. sogar das „Web 2.0“ als Kommunikation- und Informationsmittel

    Die Kolumne könnte m.E. einige engagierte Kollegen auf dem falschen Fuß erwischen. Nämlich alle die,
    – die versucht haben sich „offiziell“ einzubringen, und auf verschiedensten Ebenen aus i.d.R. ähnlichen Gründen gescheitert sind,
    – ebenso wie all denen, die das schon versucht haben und sich nach einschlägigen Erfahrungen (man ändert ja doch nichts, bzw. nur mit immensem Aufwand) aus der Gremienarbeit fast komplett zurückgezogen haben (das gibts sogar bis in oberste Dienstgrade der Berufsfeuerwehren!) und denen
    – die da schlicht keine Zeit und Lust zu haben, sich aber massiv in ihren Wehren engagieren (das dürfte m.E. die Mehrheit sein).

    All diesen indirekt vorzuwerfen, sie würden sich nicht einbringen wollen, wenn sie ihre (bzw. allgemeine) Probleme auch im Internet diskutieren, sorgt ziemlich sicher nicht für Begeisterungsstürme.

    Irgendwie versteh ich persönlich nicht so ganz, was man eigentlich damit bewirken will. Aber das ging mir schon beim Editorial im Brandschutz 05/08 so.

    Übrigens:
    Der neue Entwurf zur Kennzeichnung von Führung der Feuerwehr basiert neben meinen Arbeiten von Mitte der 1990er v.a. auf der Diskussion im Internet und den Erfahrungen mit den ausufernden bzw. fehlenden Länder- bzw. Verbandsregelungen dort. Hier hat bei einem aktuellen Beispiel der DFV also mindestens indirekt davon profitiert, dass die Mitleser in der Diskussion Andreas Weich und mir die jeweiligen Regelungen schnell zugänglich gemacht haben. (Würde ich das konventionell über Anschreiben und Abfragen machen wollen, so bin ich mir sicher, dass das nicht nur Jahre dauern würde, sondern vermutlich teilweise gar keine Antworten von den zuständigen Stellen – die noch lange nicht immer die gleichen sind! – kommen würden.)

    Liebe Verbände, (be-)nutzt das Internet doch einfach selbst. Nichts einfacher als das. Machen andere ja auch…

  5. Funkieman am 30. Mai 2008 18:56

    Mehr als „Unverschämtheit“ fällt mir dazu nicht ein, diese unterschwelligen Vorwürfe sind weder haltbar noch entsprechen sie dem Umgang eines Präsidenten mit den Mitgliedern die er offiziell immer so gern vertritt.

    Ich bin sprachlos, wütend und enttäuscht…

  6. Firefighter_junior am 30. Mai 2008 20:01

    @FUNKIEMAN: So geht es mir auch! Mir fällt jetzt nach dem Lesen der Kolumne auch nur noch das Wort „Unverschämtheit ein“, und solch eine Kolumne vom Präsidenten des DFV, des Verbandes aller Feuerwehrleute…..manchmal frage ich mich inszwischen, ob der DFV nicht inszwischen unfähig geworden ist, alle Feuerwehrleute zu vertreten…..also ich fühle mich jedenfalls nicht durch den DFV vertreten, und besonders nach der Kolumne eher provoziert und angegriffen….Schade eigentlich!

    Aber wenn Herr Kröger fordert, wir sollen uns auch im echten Leben beteiligen, dann forder ich, dass er bzw. der DFV sich auch im Internet beteiligen soll und muss! Ausserdem habe ich den Eindruck, dass sich ein Großteil der User aus dem FWnetz, Feuerwehr.de und etc. auch im „echten“ Leben engagieren und nicht nur „hohle Emergeny Junkies“ sind…..

    …Fazit: Der DFV muss noch viel, viel lernen, wenn er weiterhin der Verband der deutschen Feuerwehrleute sein will!

    In der Schule würde man jetzt sagen: Sechs, setzen! Hausaufgaben nicht gemacht!

    Gruss
    Christian

  7. FwTaucher am 30. Mai 2008 20:58

    Bei der Zeit, die ich persönlich schon zur Informationsgewinnung (z.B. im Internet, Fachliteratur, etc.), Dienste, Ausarbeitungen u.s.w. stecke, habe ich wirklich keine Zeit mehr für langwierige Verbandsarbeit.

    Durch mein Engagement im „echten Leben“ habe ich mir schon so manche blutige Nase geholt, aber inzwischen auch schon einiges positiv auf Stadtebene bewirken können und wir sind bei uns gerade erst am Anfang.

    Ohne die Diskussionen im Internet würden mir viele Argumentationsgrundlagen fehlen!

    Gruß,

    Lars

  8. darthvader am 30. Mai 2008 23:48

    Vielleicht noch ein anderer Blickwinkel:
    Es scheint so, als ob Herr Kröger und viele seiner Kollegen aus der Gremienebene mit den modernen Kommunikationsformen schlecht umgehen können, bzw. Ihnen dazu das nötige Wissen fehlt. Unkenntnis führt dann oft zu Abwehr- und Angstreaktionen. Das ist nicht als Vorwurf gemeint, sondern ein ganz normales menschliches Verhalten.
    Helfen wir Ihnen doch! Bitterernst gemeinter Vorschlag: Bieten wir doch für den DFV einen Seminartag zum Thema „moderne Kommunikation“ an! Damit engagieren wir uns auch im echten Leben, so wie von Herrn Kröger gefordert, oder?

  9. Funkieman am 31. Mai 2008 00:20

    @darthvader völlig unabhängig ob jemand Angst vor gewissen Dingen hat oder nicht, ist der Artikel schlichtweg unverschämt und diffamiert mich und viele Kameraden, was ich durchaus auch als persönlichen Angriff auf mein Engagement werte.

    Ich hätte mehr Sachlichkeit und weniger Stammtischparolen erwartet, nein ich verlange von einem Dachverbandspräsidenten mehr Sachlichtkeit.

    Der DFV ist für mich dank dieser Aktion sehr weit in der Glaubwürdigkeitsskala gefallen.

  10. Fighting15 am 31. Mai 2008 01:14

    Reicht es nicht das wir uns für Einsätze die Nächte um die Ohren schlagen, unsere Wochenenden für Ausbildungen hergeben, unsere Familien vernachlässigen wir weil andere Menschen in Not sind? Ich glaube jeder von uns Engagiert sich mehr als genug, Dank kriegen wir dafür am allerwenigsten. Aber zu allem Überfluß müssen wir uns jetzt auch noch vom Verbandsvorsitzenden des DFV angreifen lassen und uns unterstelen lassen wir würden nicht genug Engagement zeigen.

    Ehrlich gesagt fehlen einem die Worte für diese Aussagen!

    Ich glaube jeder von uns gibt mehr als man von uns verlangen kann!! Der DFV leider nicht!!

  11. hannibal am 31. Mai 2008 06:54

    Mahlzeit

    ich frage mich immer noch ob ich lachen oder weinen soll.

    Sicherlich ist es einfacher sich im Internet seine Gedanken, seine Visionen und seine Sorgen von der Seele zu schreiben.

    Aber wie oft ist es denn der Fall das der FA der sich einbringen möchte erst gar kein Gehör findet?

    Ich selbst habe versucht mich in einer AG des Saarländischen LFV einzubringen und wurde mit einer Aussage getreu dem Motto „hier nur Stammgäste“ abgewimmelt.

    Der Regionalverbandsfeuerwehrverbandsvorsitzende lässt seit Februar und 2 Erinnerungsemails mit der Antwort auf die Frage „Wie kann ich mich einbringen“ warten,

    Von meinen Bemühungen somewhere over the rainbow etwas zu verändern und bei denen mir zum Teil nur Desinteresse, Hass und Spot entgegenschlägt mal ganz zu schweigen. Fördern und Forden geht auch anders.

    Ist es da verwunderlich wenn der FA sich im Internet an Gleichgesinnte wendet, sich dort auch mal ein ermutigendes Schulterklopfen abholt und merkt das er nicht alleine ist?

    Was Herr Kröger hier so schreibt kann man nicht stehen lassen.

    Ich lasse mich nicht als aufsässiger, rein in der digitalen Welt lebenden Motzkoffer abstempeln…

  12. Harald am 31. Mai 2008 08:59

    Der DFV ist im heutigen „echten Leben“ meiner Meinung nach NICHT angekommen.

    Andere Verbände, Organisationen usw. nutzen heute das Internet, um sich beispielsweise per Videoblog persönlich an ihre Mitglieder und/oder Bürger zu wenden. Hier muss ich u.a. an die beiden Vorsitzenden unserer zwei grossen Volksparteien denken.

    Schade, wenn wir mit unseren Vorschlägen und Ideen nicht ernst genommen werden. Ich denke in diesem Zusammenhang an meinen Vorschlag von neulich (Video Feuerwehr Kaufbeueren): http://www.fwnetz.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1851&Itemid=152

  13. Adrian Ridder am 31. Mai 2008 16:33

    Was mir grade so bewusst wird: Der DFV hat einfach eine ganz andere Auffassung von dem, was das „echte Leben“ ist….mit dem, was „wir von der Basis“ darunter verstehen, z.B. aktuelle Ausbildung, Taktik, Technik, Hniweise auf aktuelle Entwicklungen u.ä. hat das scheinbar einfach nix zu tun, sondern eher was mit Verbandssitzungen, Ehrungen, Feuerwehr-Musik u.ä. mehr…insofern einfach alles nur ein Kommunikationsproblem seitens des DFV und keine böse Absicht …nehme ich jetzt einfach mal an.

  14. t0bias am 1. Juni 2008 10:20

    nur sind wir Feuerwehrleute oder Feierwehrleute?

  15. Der Lars am 2. Juni 2008 00:29

    Wir sind „Mitstörer“….

  16. IngoHorn am 2. Juni 2008 10:54

    Hoi,

    ich frage mich gerade, wofür ich 7 Jahre Jugendwart, 5 Jahre stv. Stadtjugendwart und 4 Jahre stv. Wehrführer war, wenn mich der DFV mit einem Schlag als jemanden abstempelt, der sich im „wahren“ Leben nicht engagiert. Ich gehe mal davon aus, dass ich da nicht der einzige bin und es hier und auf fw.de noch ein Menge weiterer FA gibt, denen es sehr ähnlich geht.
    Und.. lieber DFV: Ich war auf dem Zukunftskongress. Das, was da allerdings jetzt als Ergebnisse präsentiert wird, sieht etwas anders aus, als das, was besprochen wurde. Zumindest empfinde ich das so.
    Nach dem Kongress hatte ich echt das Gefühl, es würde bei Euch was voran gehen. Zu früh gefreut…

    MfG

    Ingo

  17. vectisfire am 3. Juni 2008 22:13

    Seid gegrüßt Feuerwehr- Zombies aus der Welt der „Unrealen“!

    Die Kolumne erinnert mich irgendwie an eine Rede, die ein fiktiver „Feuerwehr- General“ den versammelten Kadetten der „Fire Brigade Academy“ analog zur „Police Academy“ halten könnte.

    Ich habe grosse Sorge um den grossen Vorsitzenden Kröger. Mir schwant, dass er und sein DFV- Raumschiff derart abgehoben in einer kolossal entfernten Umlaufbahn kreisen und er selbst und seine Crew galaktisch entfernt vom „echten Feuerwehrleben“ ihr Verbands- Dasein fristen müssen.

    Get real Mr. President !

  18. Magnus am 4. Juni 2008 19:33

    [quote]Ich werde mich am Montag dazu äußern, wenn ich mit dem DFV gesprochen habe.[/quote]

    Ich bin ziemlich gespannt auf Iraklis Stellungnahme, vermutlich wird sie aber noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, oder?
    Fand das Gespräch mit dem DFV bereits statt oder gibts auch hier Probleme?

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