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Heute Morgen schon im Radio gehört jetzt gelesen:

Das schwere Unwetter im Zollernalbkreis am Montag Abend hat mindestens zwei Todesopfer gekostet. Das bestätigte die Polizei in Balingen. Bei Bad Saulgau gab es ein unwetterbedingtes Zugunglück bei dem der Lokführer verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizei kam in Hechingen eine Frau ums Leben
die im Keller ihres Hauses in den Fluten ertrank
. In Jungingen starb ein Mann der in seinem Auto von den Wassermassen eingeschlossen worden war. Möglicherweise steigt die Zahl der Todesopfer noch an. Die Polizei hatte am Montagabend zunächst von vier Vermissten gesprochen.

Im Zollernalbkreis wurde ein Krisenstab eingerichtet. Besonders heftig betroffen von den Unwettern war das Tal des Flüsschens Killer am Rand der Schwäbischen Alb. Im Killertal zwischen Jungingen und dem sieben Kilometer entfernten Hechingen gingen am Abend so heftige Regengüsse nieder dass mehrere Autos weggeschwemmt wurden.

In der 1.500-Einwohner-Gemeinde Jungingen fiel der Strom komplett aus. Zahlreiche Keller in den Ortschaften im Killertal wurden überflutet. Die Bewohner mussten sich teilweise in die oberen Stockwerke flüchten und dort von Feuerwehr und Rettungsdiensten befreit werden. Häuser wurden von den reissenden Fluten unterspült und sind einsturzgefährdet. Voll gelaufene Keller und über die Ufer tretende Flüsse gab es auch in den benachbarten Landkreisen Reutlingen und Tübingen.

Zugunglück bei Bad Saulgau

Am Abend ist Polizeiangaben zufolge ein mit etwa 35 Fahrgästen besetzter Regionalzug auf der Strecke zwischen Herbertingen und Bad Saulgau gegen zwei umgestürzte Bäume geprallt. Der Lokführer wurde eingeklemmt. Er wurde von der Feuerwehr geborgen und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Zwei Fahrgäste wurden bei dem Aufprall leicht verletzt. Den Angaben zufolge wurden die Fahrgäste von Notfallseelsorgern betreut und anschließend nach Hause gefahren.

Quelle: SWR

Update: jetzt 3 Tote Quelle: Spiegel

Der aktualisierte Text vom SWR:

Nach Angaben von Landes-Polizeipräsident Erwin Hetger waren die katastrophalen Auswirkungen des Unwetters im Zollernalbkreis nicht vorhersehbar. Drei Menschen starben: In Hechingen ertrank eine Frau im Keller ihres Hauses. Zwei Frauen starben als ihr Auto von den Fluten mitgerissen wurde.

Neun Menschen wurden bei dem Unwetter verletzt einige von ihnen lebensgefährlich. Die Sachschäden sollen in Millionenhöhe liegen. Innerhalb von Minuten waren Privathäuser Büros und Läden überflutet. Laut Innenminister Heribert Rech (CDU) gab es am Abend in Absprache mit dem Deutschen Wetterdienst eine amtliche Gefahrenmeldung die kurz vor Mitternacht wieder aufgehoben wurde. Er machte sich am Vormittag ein Bild von den Schäden vor Ort. Anschließend nahm er an einer Pressekonferenz des Krisenstabs in Balingen teil. Nach Angaben eines Experten hatte der Sturm nur eine mittlere Stärke mit Sturmböen von mehr als 100 Kilometer pro Stunde.

Der Balinger Landrat Günter-Martin Pauli (CDU) sprach von der bislang schlimmsten Katastrophe im Zollernalbkreis. Er sagte eine schnelle und unbürokratische Hilfe durch den Kreis zu. Minister Rech versprach im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Hilfe durch das Land. Er lobte ausdrücklich das professionelle Handeln der über 1.000 Helfer die seit gestern Abend im Einsatz sind.

Unterspülte Häuser einsturzgefährdet

Besonders heftig betroffen von den Unwettern war das Killertal am Rand der Schwäbischen Alb. Zwischen Jungingen und dem sieben Kilometer entfernten Hechingen gingen am Abend so heftige Regengüsse nieder dass mehrere Autos weggeschwemmt wurden. In einem der Autos saßen die beiden Frauen die tot geborgen wurden. Die Starzel – normalerweise ein kleiner Bach – hatte sich in einen reißenden Wildbach verwandelt.

Landrat Pauli zufolge sind viele Wohngebäude noch nicht wieder beziehbar. Außerdem müsse eine Handvoll Brücken in der am stärksten betroffenen Region repariert werden. Die Brücken auf den Hautverkehrsstraßen seien aber für den Verkehr freigegeben worden. Zahlreiche Keller wurden überflutet. Die Bewohner mussten sich teilweise in die oberen Stockwerke flüchten und dort von Feuerwehr und Rettungsdiensten befreit werden. Häuser wurden von den reißenden Fluten unterspült und sind einsturzgefährdet.

Mehrere hundert Menschen in Sicherheit gebracht

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren stundenlang damit beschäftigt mehrer hundert vom Wasser eingeschlossene Menschen zu retten. Einige Orte hatten zeitweise keinen Strom.

In Schulen und Turnhallen wurden Notunterkünfte eingerichtet. Auch am Morgen waren noch mehrere hundert Einsatzkräfte damit beschäftigt Keller leerzupumpen und Straßen freizuräumen. Inzwischen sind die Wasserpegel gesunken und alle Durchgangsstraßen wieder befahrbar.

Die Kläranlage Hechingen wurde etwa einen Meter überschwemmt. Auf der Bundesstraße 32 bei Jungingen stand das Wasser zeitweise so hoch dass selbst die Rettungskräfte nicht durchkamen. Feuerwehrleute aus Stuttgart Karlsruhe Reutlingen und anderen Städten wurden als Verstärkung in die Unwetter-Region geschickt. Auch Taucher seien in Alarmbereitschaft teilte das Innenministerium in Stuttgart mit. Die Behörden warnten die Bevölkerung davor auf eigene Faust in die überfluteten Keller zu gehen. Zunächst müssten Fachleute sicherstellen dass keine defekten Stromleitungen ins Wasser führten.

Voll gelaufene Keller und über die Ufer tretende Flüsse gab es auch in den benachbarten Landkreisen Reutlingen Tübingen und Esslingen. Im Kreis Esslingen liefen mehrere hundert Keller voll.

Zugunglück bei Bad Saulgau

In Oberschwaben wurde ein Lokführer lebensgefährlich verletzt als der Zug auf der Strecke zwischen Herbertingen und Bad Saulgau gegen zwei umgestürzte Bäume prallte. Der Regionalzug war mit etwa 35 Fahrgästen besetzt. Der bei dem Unfall eingeklemmte Lokführer wurde von der Feuerwehr geborgen und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Zustand des Mannes sei kritisch sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Zwei Fahrgäste wurden bei dem Aufprall leicht verletzt.

Am dramatischsten finde ich den Autofahrer der in seinem eigenen PKW ertrunken ist. Schreckliche Vorstellung …..

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Mindestens zwei (*update* 3) Tote bei Unwetter” (davon )

  1. 18/44/04 am 3. Juni 2008 09:51

    Mittlerweile ist die Zahl auf 3 Tote angestiegen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,557282,00.html

  2. Skippy am 3. Juni 2008 10:50

    Ich weiss angesichts der Toten ist witzeln nicht gerade angebracht am mal ehrlich der name des „Flüsschens“ ist doch sarkasmus pur.

  3. Juerschen am 3. Juni 2008 16:12

    Hallo zur Info hier im Nachbarkreis vom Zollern Alb Kreis Kreis Tübingen wurde das Dorf Bodelshausen, Rottenburg/Dettingen und Rottenburg/Niedernau heimgesucht es gab zum glück keine Tote aber es waren viele Abteilungen im Dauer Einsatz. Es wurde auch eine Flutwelle der Starzel in Richtung Rottenburg/Bieringen erwartet.

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