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(sc) Sicherlich wenig Gedanken machen sich viele Atemschutzgeräteträger nach einem Einsatz über das Ausziehen verschwitzter und verdreckter PSA. Auch hier sollte ein verantwortungsvoller Atemschutzgeräteträger mit Bedacht ans Werk gehen. Oberstes Ziel ist es den Körper nicht mit der potenziell kontaminierten PSA in Berührung zu bringen.

Der Grund für das „vorsichtige Ausziehen der PSA ist die mögliche Kontamination mit Rußpartikeln oder chemischen Stoffen die an der PSA nach einem Innenangriff haften können.

Dies ist eine Vorabveröffentlichung eines Teils des Artikels über die WGA-Ausbildung bei der Firma Feurex die der Autor anlässlich des zurückliegenden Landesfeuerwehrtages Baden-Württemberg 2008 in Ravensburg/Weingarten besuchen konnte.

Das Vorgehen wird anhand der folgenden Bilderserie gezeigt:

Abb 12: Im ersten Schritt zieht der Trupp seine Handschuhe aus ...

Abb 12: Im ersten Schritt zieht der Trupp seine Handschuhe aus ...

Abb 13: ... anschließend werden die Riemen des Feuerhelms gelöst.

Abb 13: ... anschließend werden die Riemen des Feuerhelms gelöst.

Abb 14: An den Riemen hebend wird der Helm abgelegt, mit der Schale nach oben.

Abb 14: An den Riemen hebend wird der Helm abgelegt, mit der Schale nach oben.

Abb 15: Dann öffnet der Trupp Bauchgurt des PA und ...

Abb 15: Dann öffnet der Trupp Bauchgurt des PA und ...

Abb 16: reißt die Einsatzjacke auf, ...

Abb 16: reißt die Einsatzjacke auf, ...

Abb 17: ... sodass aufgestaute Wärme entweichen kann.

Abb 17: ... sodass aufgestaute Wärme entweichen kann.

Abb 18: Jetzt öffnet der Trupp den Schulterriemen des PA und legt diesen neben sich.

Abb 18: Jetzt öffnet der Trupp den Schulterriemen des PA und legt diesen neben sich.

Abb 19: Nun beginnt der Trupp die Einsatzjacke auszuziehen, dabei greift er diese am Innenfutter ...

Abb 19: Nun beginnt der Trupp die Einsatzjacke auszuziehen, dabei greift er diese am Innenfutter ...

Abb 20: ... und legt die Einsatzjacke neben sich ab, mit dem Futter nach oben, sodass dieses trocknen kann.

Abb 20: ... und legt die Einsatzjacke neben sich ab, mit dem Futter nach oben, sodass dieses trocknen kann.

Abb 21: Im Anschluss daran zieht der Trupp die Flammschutzhaube aus.

Abb 21: Im Anschluss daran zieht der Trupp die Flammschutzhaube aus.

Abb 22: Schließlich wird die Atemschutzmaske abgezogen und in den Helm gelegt.

Abb 22: Schließlich wird die Atemschutzmaske abgezogen und in den Helm gelegt.

Nachtrag:

Die Fotos gibt es in hoher Auflösung hier zu sehen.

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Ausziehen – aber richtig!” (davon )

  1. fratzi am 15. Juli 2008 20:50

    Interessante Idee – bin mir nur nicht sicher ob die Ausziehmethode (sprich mit angeschlossenem PA) wirklich was bringt. Denn meistens landet die Uniform dann eh in der Fahrzeugkabine auf der Rückfahrt.

  2. fratzi am 15. Juli 2008 20:50

    Bin aber auf jeden Fall auf den Artikel gespannt!

  3. t0bias am 16. Juli 2008 07:28

    uns wurde damals noch gesagt, dass man vor dem letzten Punkt noch nen Standortwechsel machen sollte. Man schnappt sich also den PA und geht noch ein paar Meter von der abgelegten Schutzausrüstung weg. War auch bei Feurex.

  4. ffsto1 am 16. Juli 2008 08:19

    Objektiv betrachtet eine super Idee, schlieslich sind im Brandrauch/Ruß genügend gifte.
    Nur Praktikabel finde ich das ganze irgendwie nicht, denn im Sommer geht dies vielleicht ja noch draußen, aber was mache ich im Winter?
    Ziehe ich mich dann im Auto aus?
    Da Ich jemand bin der viel schwitz unter der PSA lasse ich die Jacke lieber mal ein bisschen länger an.
    Mal davon abgesehen das die PSA dann eigentlich ja noch separat Transportiert werden müsste!?
    Stelle ich mir bei FFs mit ein bis drei Autos schon recht schwierig vor.

    Ich bin ja schon froh das es auf unserem neuen LF einen Hygiene Bereich gibt mit Wasserhahn und Seife.

    Vielleicht hat ja auch schon jemand Antworten bzw. praktiziert das Ausziehen ja schon und kann mir die Erfahrung (praktisch) dazu geben :-)

  5. ro0f am 16. Juli 2008 10:49

    Im Winter nicht wirklich mein Ding, bin ebenfalls jemand der viel unter der Jacke schwitzt und eine Erkältung ist das letzte was ich mir da holen möchte. Immerhin landet bei uns schon die Kontaminierte ausrüstung in einem Geräteraum mit viel Platz.

  6. maos am 16. Juli 2008 12:41

    In der Praxis ist das ganze wirklich nicht ganz leicht. Aber was man auf jeden Fall machen kann ist, bei angelegtem PA die Jacke ausziehen, kräftig durchschütteln um die meisten Rußpartikel loszuwerden und danach nach Standortwechsel die Jacke wieder anziehen.

  7. jfb am 16. Juli 2008 15:10

    Es geht ja vor allem darum, eine Verbesserung zum bisherigen Ablauf hinzubekommen, Bewußtsein zu schärfen und die Verschleppung zu verringern bei der Großzahl der Einsätze. Man könnte aber natürlich auch bei jedem Innenangriff im Brandraum gleich Dekon-G/Dekon-P nachfordern allein zum Training. Dürfte aber auf noch mehr Widerstand stoßen als zumindest das vorsichtige und durchdachte Ablegen durch die Einsatzkräfte selber…

  8. diggler am 17. Juli 2008 04:20

    Wir benutzen einen speziellen Einsatzkleidungsreiniger, der nach dem Einsatz aufgesprueh wird (mit PA angeschlossen) und dann einfach mit Wasser abgespuehlt, und bei groeberen Verunreinigungen mit einer Buerste nachgeholfen wird.

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