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(sc) Aus einem beinahe alltäglichen Einsatz in der sauerländischen Kleinstadt Menden (NRW) entspann sich im Forum bei DerWesten.de eine hitzige und teilweise polemische Diskussion die als prototypisch für die Wahrnehmung der Feuerwehr durch den kritischen und interessierten Bürger gelten kann. Was war geschehen: Die hauptamtliche Wache in der 40.000 Einwohner Stadt war mit zwei Rettungswagen gebunden sodass für eine zeitgleich eingehende Brandmeldung „nur“ sieben hauptamtliche Kräfte zur Verfügung standen. Aufgrund der unklaren telefonischen Feuermeldung wurde ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr hinzu alarmiert. Am Einsatzort angekommen stellte sich der Brand als harmloser Containerbrand heraus.
Soweit so gut. Ein kritischer Bürger fragte nun wie es sein könne dass die „Freiwillige Feuerwehr“ alarmiert werden müsse wo er doch Steuergelder für die „Berufsfeuerwehr“ (sic!) zahle und zudem eine ganze Wache voller neuer Fahrzeuge stehe die ja dann aufgrund des wenigen Personals gar nicht besetzt werden können. Vorangegangen war natürlich ein unklarer Einsatzbericht auf DerWesten.de über die Einsatzstärke der Wache. Anstatt den Bürger der zweifelsohne Interesse an dieser Steuergelder kostenden Materie bekundete aufzuklären flüchten sich viele vermeintliche Feuerwehrleute in Polemik Sarkasmus und abfällige Bemerkungen.
Es bleibt festzuhalten dass die Feuerwehr – gerade die Freiwillige Feuerwehr – trotz 150-Jähriger Tradition und auch Bewährung kontinuierlich ihren Einsatzwert und auch ihre Daseinsberechtigung in sachlichem Ton vermitteln muss und nicht davon ausgehen kann dass eine einmal instituierte Institution als gegeben hingenommen wird. Das Mittel der Wahl nennt sich Öffentlichskeitsarbeit die aber wie in dem konkreten Fall auf DerWesten.de durch Unsachlichkeit konterkariert wird und dem Bürger ein falsches Bild vermittelt ja sogar zur Verfestigung einer feuerwehrfeindlichen Meinung führen kann.

Kommentare

Keine Kommentare bislang zu “Wie viel Feuerwehr braucht eine Stadt?” (davon )

  1. Sven Callender am 21. Juli 2008 13:39

    Naja, dem Günther kann man das wohl nicht so erklären das er zufrieden ist…
    Die Frage ist was man dann schreibt, bzw. ob man überhaupt was schreibt.
    Die ideale Situation währe hier imho das der Brandschutzdezernent diesen Günther dort im Forum einläd sich den Brandschutzbedarfsplan erklären zu lassen.

    Wie würdest Du vorgehen?

  2. p_k am 21. Juli 2008 16:31

    leider wird wieder niemand die wahrheit sagen – ohne moos nix los…

  3. Cimolino am 21. Juli 2008 22:23

    Hallo,

    vielleicht soll der kritische Bürger mal nach Vergleichen in anderen Bundesländern fragen…

  4. Philipp am 22. Juli 2008 01:06

    Wobei ich da teilweise zustimmen muss. Das klingt so ähnlich wie das vorher in Berlin war. Laut Statistik waren mehr Fahrzeuge in Dienst, als dann tatsächlich besetzt werden konnten.

    Und hier denke ich, dass die RTWs im Regelfall ein gewisses Fahrtaufkommen haben, d.h. die 4 Leute stehen für andere Fahrzeuge nicht zur Verfügung. Sollte man evtl einplanen.

  5. Stephan78 am 22. Juli 2008 01:19

    Vielleicht sollte man sich freuen, wenn Bürger in eine Richtung Druck machen, dass vielleicht mehr Leute für die FW eingestellt werden könnten? Wer da rumstänkert hat echt nicht nachgedacht.

  6. Philipp am 22. Juli 2008 01:23

    Ich hab mir das jetzt mal alles durchgelesen.

    Günther stänkert ja nicht nur gegen die Menge an Hauptamtlichen sondern keilt noch munter gegen die Freiwilligen, auch dass die Feuerwehr ja ihr einziges, von der Stadt bezahltes Hobby sei usw.
    Allerdings bekommt er auch vorgerechnet, dass halt ein Ausbau der Stellen mit einigen Mio.

  7. ffsto1 am 22. Juli 2008 12:25

    Kann ich Philipp nur beipflichten,
    beim durchlesen von diesem Forum sind mir schier die Haare zu berge gestanden.
    Am schluss der Kommentare wird denke ich noch klar das es sich um einen Insider handeln muss.
    Irgend eine beleidigte Leberwurst aus der Verwaltung oder von einer andere norganisation vielleicht die nicht ganz versteht das ein Menschenleben nicht zu Bezahlen ist.

    Aber ich gebe auch gerne zu das unsere Kollegen in Menden schon gut ausgestattet sind :-)

    Vielleicht kann mir auch noch jemand helfen zu verstehen warum in diesem (Stänker-)Forum immer von Berufsfeuerwehr die rede ist? Gerade dieser Günther redet da immer von BF?
    In Menden sind doch Haupamtliche Kräfte und keine Berufsfeuerwehr, oder hab ich da einen Denkfehler? Bisher war ich der Meinung das Hauptamtliche Kräfte auch anderweitig von der Gemeinde eingesetzt werden können also für Gemeindeaufgaben und BF eben nur Feuerwehr ist und somit in Menden die Wache nur für den ersten Abmarsch da ist, also für alle Kleineinsätze und somit immer von FF Begleitet wird sobald halt was unklar ist oder größer wie ein Container.

    Ist vielleicht nicht die dringenste Frage in meinem Leben würde aber trotzdem gerne Bescheid wissen :-)

  8. firerobs am 22. Juli 2008 19:31

    Muss nicht zwingend so sein. In Schweinfurt gibt es auch eine Freiwillige Feuerwehr mit ständig besetzter Wache. Hier versehen jeden Tag ca. 10-12 hauptamtliche Kräfte ihren Dienst auf der Wache wie bei einer Berufsfeuerwehr auch. Nachalamiert wird erst bei Bedarf.

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