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Kleiner Nachtrag zu FWnetz 2.0: Eine Sache, auf die ich mich besonders freue ist, dass es wieder weg vom Netzwerk hin zum Blog geht. Dachte nicht, dass das so eine „Befreiung“ bedeuten würde, ist aber erstaunlicherweise so – nun können wir uns wieder voll darauf konzentrieren zu schreiben.

Und das wiederum führt zu dem, was das Bloggen eigentlich ausmacht: einerseits die Subjektivität, die Schnelligkeit, insbesondere aber die Zusammenarbeit mit den Lesern. Das dürfte auch den größten Unterschied zur „normalen“ Presse darstellen. Gut erklärt von Robert Scoble:

I tried to make the point that blogs self correct very quickly (usually within hours) because if I get it wrong the people who actually know the truth will jump on me fast and furiously and that blogs arrive at the truth faster BECAUSE of the participation of everyone involved.

This is something that RARELY happens in the paper press. Or, if it does, thanks to letters to the editors, it happens very slowly, so readers never really see that feedback until weeks or months later.(…)

I liked having my readers as fact checkers a lot more than the magazine style of working to get it right before publishing. Every column I publish (…) gets edited and fact checked by someone else. That’s cool and usually keeps me from looking like an idiot in print. But I much prefer the blog because I think the comments are actually part of the article.

Gut: wenn man einen Fehler begeht, wird das SCHNELL von der Leserschaft korrigiert. Im Print passiert das nur sehr langsam und man kriegt nicht alles mit. Die Leser sind sozusagen „fact checkers“. Übrigens sieht man hier sehr gut die unterschiedliche Arbeits- und Denkweise von Stefan Cimander und mir: er schreibt super fundierte und extrem wertvolle, dafür „perfekte“ Artikel. Ich schiesse drauf los. Beides komplementär, und funkioniert imho gut.

Entbindet einen nicht von der Sorgfaltspflicht, das ist klar. Vielleicht sollte man unter jedem Artikel ein Vermerk setzen, dass es sich hier um ein Blog handelt? Ob das die Leser verstehen würden, das ist eine völlig andere Kiste. Ich finde es jedenfalls super, wenn Diskussionen live und ungefiltert, für alle sichtbar stattfindet.

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Bloggen vs. Netzwerk” (davon )

  1. Daniel Comtesse am 27. Juli 2008 11:57

    Sehr schön. Ich freu mich schon drauf… gutes gelingen für’s fwnetz 2.0!
    Gemeinsam. Das macht uns stark.

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