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Sehr heisses Thema, das leidenschaftlich gerne diskutiert wird: der eigene Atemschutzkanal auf 2-Meter. Ich will hier gar nicht auf pro und kontra eingehen, sondern es geht einfach darum zu erfahren, wie verbreitet das ist.

Deshalb bitte ich freundlichst um ein kleines Häkchen in der Umfrage rechts unten. Danke!

Kommentare

11 Kommentare zu “Umfrage: Habt ihr Atemschutzkanal auf 2-Meter?” (davon )

  1. Carlo Schepers am 31. Juli 2008 13:02

    Bei uns wurde sogar pro Fahrzeug ein eigener Kanal erstellt und einen eigenen GF und LZF Kanal. (Ja das bedeutet das ein GF zwei Florentienen mit sich tragen muss)

  2. fratzi am 31. Juli 2008 13:21

    Nur die Führung funkt hier auf einem eigenen.

  3. Tobias am 31. Juli 2008 13:34

    @CS: Warum sinnlos? Irakli schreibt doch extra:
    Ich will hier gar nicht auf pro und kontra eingehen, sondern es geht einfach darum zu erfahren, wie verbreitet das ist.

  4. Bretti am 31. Juli 2008 13:34

    Antwort-> Alle funken bei uns auf einem Kanal.  So gilt bei uns: So wenig möglich, so viel wie nötig! Jeder weiß, was wer wo und wie tut.
    Eine Ausnahme dürfte es bei sehr großen Einsatzstellen geben, wo mehrere Abschnitte gebildet werden.

    Gruß

  5. Hans Beyer am 31. Juli 2008 13:49

    Hier im Lkr. wird auch alles auf einem Kanal gefunkt. Zusätzlich baut sich jede FW noch ein hübsches 2m-Gerät + Dachantenne ins Gerätehaus, damit man hübsch sämtliche Nachbarwehren „bügelt“.
    CSA Übungen beweisen wie katastrophal das enden kann.

    Allerdings ist hinzuzufügen, dass das im Einsatz m.W.n. noch nie zu größeren Problemen geführt hat. Vielleicht aber auch nur deswegen, weil die entsprechenden Lagen noch nicht da waren..?

  6. Christian Lewalter am 31. Juli 2008 13:53

    Ich habe bei diesem Einsatz: [url]http://www.feuerwehr-usingen.de/einsaetze/2008/071-2008.htm[/url]  die zentrale ASÜ gemacht – Anfangs mit nur einem Kanal. Eine Verständigung mit den A-Trupps war fast nicht möglich.
    Christian

  7. Julius Bübl am 31. Juli 2008 14:04

    Funk- und Führungskonzept seit 2004. Führungskanal separat. Arbeitskanäle (=Atemschutz und sonstiges) separat nach einzelnen BF-Einheiten und FF. Dazu extra Kanäle für Gebäudefunk, Abschnittskanäle z.b.V., CSA-Arbeitskanal, Rettungsdienst, Zusammenarbeit BOS, Veranstaltungskanal. Besser als vorher zumindest.

    Auffälligkeiten: meist BF vor Ort, die dann auch häufig Atemschutzüberwachung für vorgehende FF-Einheiten übernimmt. Dann halt an Kanalumstellung denken. Bei mehreren FF-Einheiten vor Ort alle zunächst auf einem Arbeitskanal (Außenangriff wie Innenangriff).

    Mit Digitalfunk wird das ja aber eh wieder alles anders… :)

  8. ffsto1 am 31. Juli 2008 14:50

    Bei uns ist Standartmäßig an allen 2m Geräten der selbe Kanal eingestellt.
    Der Führungskanal ist ebenfalls schon festgelegt.

    Somit werden alle kleineren Einsätze auf dem einen Kanal abgearbeitet.
    Bei größeren Ereignissen werden Abschnitte gebildet mit entsprechender Kanaltrennung.
    Wobei die zuerst eintreffende Einheit beim unserem Standart Kanal bleibt und die nachrückenden Kräfte umschalten müssen.

    Da sich die meisten Einsätze ja mit der Zeit entwicklen und somit die erste Einheit schon Beschäftigt ist ist der Vorteil das diese nicht auch noch mit Funkumschalten „gestört“ werden.
    Zu 99% ist unser Standart Kanal somit dann für PA und Innenangriff „Reserviert“.

    Bei 4m gibt es bei uns im Lk einen Arbeitskanal und bei Großschadenslagen gibts dann zusätzlich noch einen Ausweichkanal. Insgesamt sind es 4 Ausweichkanäle für den ganzen Kreis.

    Hat sich bis dato eigentlich immer bewährt, zuletzt am Montagabend da gabs mal auf die schnelle 300 Einsätze dank 80l/m².

    Digital wirds bei uns frühestens erst 2011 aber vermutlich eher 2015. Aber nur 4m Ersatz. Die 2m Geräte werden wohl bleiben, mangels Geld :-)

  9. p_k am 1. August 2008 00:07

    das funkkonzept is so ne sache…
    es gibt einen kanal für den innenangriff / atemschutz
    einen kanal für die „führung“
    einen kanal für nachrückende kräfte / bereitstellungsraum
     
    sehr viel wird verständlicher weise nicht beachtet bzw. ist einsatzmässig nur eingeschränkt praktikabel aus meiner sicht. trotzdem funktioniert es zum glück immer irgendwie – und selbst die am grellsten leuchtende führungsweste bei uns hat nur 4 taschen für funkgeräte – 3 x 2 meter und einmal 4 meter – dann is physisch gesehen schluß – psychisch wahrscheinlich schon bei der hälfte.

  10. Sebastian Schubert am 1. August 2008 00:57

    funkkonzept münchen definiert getrennte kanäle für arbeitende einheiten (zug-/abschnittsweise) und führung.

    je nach schadenslage (u-bahn/s-bahn) kommen für die verschiedenen einsatzabschnitte einzelne funkkanäle zum einsatz wobei sich alle wieder oben aufm führungskanal treffen.

    im 4m gibts diverse kanäle die alle in der ilst landen. normal funken wir alle auf einem kanal. je nach schadensereignis werden dann z.b. einheiten links der isar (fluss durch münchen) auf kanal x und rechts der isar auf y – oder bf auf kanal x und ff auf y …
    lustig ist seitdem der rettungsdienst bei „einsätzen mit personenschaden“ auf den fw kanal umschaltet kommt immer etwas leben in die bude – funkdisziplin gibts da eher selten ;)

  11. Cimolino am 1. August 2008 08:38

    Hallo,

    die Frage ist falsch, weil ein Atemschutzkanal schlicht ungeeignet ist.

    Kanalorganisation MUSS der Führungsorganisation folgen.
    – Führungskanal
    – mehrere Abschnittskanäle.

    Zum Atemschutzkanal, vgl. Auszug aus Atemschutz, http://www.einsatzpraxis.org bzw. dito Kommunikation im Einsatz (oder Veröffentlichungen seit ca. 1996, oder zig Diskussionen in http://www.feuerwehr.de):

    Version separatem Atemschutzkanal
    Vorteile:
    –         Eine reale Entlastung des Einsatzstellenfunks ist gegeben.
    –         Der Kanal der Atemschutztrupps ist getrennt, d.h. bei Standardeinsätzen (z.B. Zimmerbrand) kann von sicherer Kommunikation ausgegangen werden.
    –         Feste Kanalvorgaben, es muß keiner umschalten.
    Nachteile:
    –         Da jeder Fahrzeugführer direkt personalverantwortlich seinen ihm unterstellten Einsatzkräften ist (hier i.d.R. Gruppe oder Staffel), muß er sowohl mit seinen Atemschutztrupps als auch mit der übergeordneten Führungsebene kommunizieren können. In dieser Variante benötigt daher schon jeder Fahrzeugführer mit eigenständig arbeitenden Trupps je zwei 2-m-Funkgeräte!
    –         Der übergeordnete Führer (hier schon der Zugführer!) bekommt nur die durch den Fahrzeugführer gefilterten Meldungen mit.
    –         An größeren Einsatzstellen bricht gerade bei den Einsatzkräften mit dem größten und wichtigsten Kommunikationsbedarfs – den Angriffstrupps – der Funkverkehr zusammen, da alle anderen Angriffstrupps ebenfalls auf diesem Kanal senden.
     

    Anmerkung:
    Die schlechteste der vermeintlichen Lösungen ist die Kommunikation auf einem „Atemschutzkanal“ zu einem eigenen (zentralen) „Atemschutzüberwacher“, der dann seinerseits wieder mit den eigentlichen Führungskräften (Fahrzeugführern) kommunizieren soll.
    Eine solche Organisation der Einsatzstelle bzw. Funkverkehrs führt zum Abkoppeln der verantwortlichen Führungskräfte von Informationen und entspricht nicht dem Führungsaufbau. Damit wird unnötig der Kommunikationsbedarf vergrößert, der darüberhinaus wegen der Kanalüberlastung (alle Atemschutztrupps auf EINEM Kanal) gar nicht mehr erfüllt werden kann.
    Es wurde trotz großen Aufwands nichts erreicht und allenfalls eine Scheinsicherheit erzeugt.

     

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