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Bei Genf, im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich, geht bald der Large Hadron Collider in Betrieb. Was da geforscht wird übersteigt leider bei Weitem mein, öhm, Wissenschaftsverständnis. Ausser, dass es wunderschön ist, man beachte das neunte Bild von oben: Tunnelwehr. Die Röhre ist 27km lang und der Flüssigstickstoff mit -270 Grad dürfte nur eine der vielen Gefahren darstellen, die dort lauern könnten. Hoffentlich kommt der Ernstfall nie.

[kottke]

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Tunnelwehr der anderen Art” (davon )

  1. stoenggi am 3. August 2008 12:40

    Schönes Bild. Der Detektor(ausschnitt) den man hier sieht wurde bei uns am PSI (www.psi.ch) entwickelt (stand die ganze Zeit in meinem Nachbarlabor).

    Wir haben bei uns am PSI ja auch diverse Beschleuniger, Reaktoren udgl. mit all ihren Vor- und Nachteilen. Mit dem LHC muss ich mich in den Kühldetails noch genauer beschäftigen, aber idR wird der Stickstoff vor allem zum kühlen der Magnete verwendet, da die beschleunigten Teilchen eine dermassen grosse v erhalten, dass da schon enorme Kräfte wirken (beim LHC geht man sogar davon aus, dass v so gross wird, dass sich die Masse der p+ ändern kann…)
    Doch zurück zu den Stickstoff-Kühlungen. Diese Leitungen sind idR nicht so extrem voluminös, dass eine grosse Gefahr für die Einsatzkräfte besteht in Punkto Verbrennungen. Klar ist Gefahr der Luftverdrängung im Tunnel, desshalb (und wegen anderen Gründen) nur Einsatz unter PA bzw. evtl. sogar KG (Kreislaufgeräten).
    Da in vielen Bereichen solcher Stollen ausser zu Wartungszwecken sich keine Personen aufhalten,  können normalerweise relativ einfach Brandschutzabschnitte gebildet werden die dann je nach Bedarf mittels CO2 oder Leichtschaum geflutet werden können. Der Vorteil ist eben auch, dass sich Brandlast idR nicht zu gross darstellt, Kabelbrände gehören da eigentlich fast zum einzigen Problem. Die Speisungen, udgl. werden idR zusammengefasst in Hallenbereichen aufgestellt, so dass dort wiederum einfacher vorgegangen werden kann.
    Wie der Brandschutzplan am CERN LHC aber ausschaut weiss ich im Detail auch nicht ->
    Ich muss unbedingt einmal wieder ans CERN gehen und dann versuchen auch die Feuerwehr dort zu interviewen/besuchen…

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