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Aus gegebenen Anlaß der Hinweis, dass das Aufsteigenlassen der derzeit bei Feierlichkeiten in den Sommermonaten beliebten „Himmelslaternen“ zumindest in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln untersagt ist. Es droht Geldstrafe bis zu 50.000 EUR beim Aufsteigenlassen, falls nicht sogar eine Straftat wie etwa Brandstiftung vorliegt. Siehe dazu die Allgemeinverfügung im Amtsblatt der Bezirksregierung Köln vom 7.1.2008 auf Seite 19.

Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt mit diesen Laternen? Gefürchtete Flächenbrände schon deswegen gehabt? Abweichende Rechtslage in anderen Bezirken und Ländern bekannt? Öffentlichkeitsarbeit dazu betrieben? Vorgaben des Vorbeugenden Brandschutzes bei Veranstaltungen dazu?

Kommentare

8 Kommentare zu “Wunderschön verbotene Himmelslaternen” (davon )

  1. Harald am 12. August 2008 22:52

    Innerhalb der letzten vier Monate durfte ich zweimal das Schauspiel am nächtlichen Himmel verfolgen: Einmal war zum damaligen Zeitpunkt die Waldbrandgefahr hoch. Das andere Mal konnte ich von meiner Terrasse aus sehen, wie einige „ausgeleuchtete“ Laternen über dem Altstadtkern meiner Heimatstadt niedergingen.

    Einerseits ist die Brandgefahr hoch. Andererseits könnte eine Laterne nach ihrem Flug an einem Haus o.ä. hängen bleiben und beispielsweise auf einen Fußweg zu Stürzen drohen. Wer dann wieder kommen darf, brauche ich in dieser Runde wohl nicht zu sagen.

  2. Dirk Wiesner am 12. August 2008 23:06

    Einsätze hatte ich deswegen noch keine, das Polizeipräsidium Unterfranken hat aber Anfang August in einer Pressemitteilung die Rechtslage in Bayern beschrieben. Diese habe ich öffentlichkeitswirksam auf der HP meiner Feuerwehr verarbeitet.
    Siehe hier .

  3. Toemmel am 13. August 2008 12:03

    Die Feuerwehr Königswinter (Kleinstadt im Umland von Bonn) hatte unlängst – ausgerechnet wegen eines sehr aufreibenden, personalintensiven Haupteinsatzes – einen laternen-bedingten Zweitalarm.
    Anrufer hatten bei der Leitstelle angerufen und von einem Feuer berichtet, das vom Himmel abstürzte. Sie befürchteten einen Absturz eines Kleinflugzeuges. Statt dessen, stellte sich später heraus, dass da eine Laterne vom Himmel trudelte. Mehr dazu hier (im vierten Absatz): http://www.feuerwehr-koenigswinter.de/press2008/pm-080810.htm

  4. Toemmel am 13. August 2008 16:20

    Statt „wegen“ sollte es „während“ heißen!

  5. Ulrich Wolf am 14. August 2008 00:22

    Hier ein Bericht der Osthessen-News zum Thema:
    http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1153707

  6. hannibal am 20. August 2008 06:36

    WIe ich auf Feuerwehr.de schon verknüpft hatte ging bei uns im Beritt die Meldung ein das ein Flugzeug abgestürzt sei. Was das war darf jeder 3 mal raten :-)

    Ich kam neulich in den Genuss einen Schwarm Himmelslaternen zu begutachten. War dann doch recht imposant, so nach dem 3. Bier.

  7. muresan am 27. Januar 2009 09:31

    Himmelslaternen sind was ganz tolles .die fliegen schon seit 1000 jahren in thailand durch die gegend und wenn es da nicht trocken ist, wo sonst?
    Es dürfen aber nur vernünftige Erwachsene damit umgehn .
    wenn man es richtig macht ist das Feuer nur in der luft zu sehn die laterne kommt nur ohne feuer zum boden zurück sollten die voraussetzungen die auf der beschreibung stehn nicht zutreffen darf man die laternen nicht steigen lassen dann passiert auch nichts .
    Um bei Wind und Trockenheit einen Brand zu entfachen braucht man keine Himmelslaterne …..

  8. nabravo am 3. August 2009 22:55

    Vernunft allein reicht nur nicht. Die Dinger sind auch für Erwachsene unkontrollierbar und wer das Risiko eingeht, der ist für eventuelle Schäden voll verantwortlich:

    http://www.versicherungsrechtsprechung.de/HINTERGRUNDARTIKEL/Haftung_Skylaterne.pdf

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