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Schöner Artikel in der aktuellen „Wirtschaftswoche“ Nr. 33/2008 ab Seite 70 in der Rubrik „Technik+Wissen“. Unter dem Titel „Die Cyber-Löscher“ geht es um neue Technik und die Feuerwehr der Zukunft.

Man kann sicher sein, dass der Autor mehr als nur feuerwehrkundig ist… ;)

Kommentare

6 Kommentare zu “Feuerwehr der Zukunft” (davon )

  1. Cimolino am 14. August 2008 22:29

    Hallo,

    ich hab ihm dazu meine Meinung schon geschrieben….

    Grüße
    UC

  2. Toemmel am 15. August 2008 17:47

    @alle: Die ganze Geschichte und das zugehörige Interview mit Hamburgs Feuerwehrchef Klaus Maurer gibt’s jetzt auch zum Nachlesen im Web unter:

    http://www.wiwo.de/technik/die-cyber-loescher-303334/
    sowie
    http://www.wiwo.de/technik/absolut-simpel-303357/

    @UC: Wenn Du willst, kann ich den Kommentar ja hier posten. Oder Du machst es selber, dann können wir’s hier ja mal diskutieren.
    Gruß
    Thomas

  3. Cimolino am 15. August 2008 18:37

    Hallo,

    na, wenn Du mich so schön bittest, s. unten *g. Wobei Diskussion hier mangels echter Forenfunktionen doof ist..:

    Leserbrief zur WiWo 33/2008
     
    Hübsch aufgemachter Bericht mit vielen derzeit diskutierten technischen Zukunftsvisionen. Solche ähnlichen Geschichten hat auch der ehem. Leiter der BF FFM, Prof. Achilles vor ca. 30 – 40 Jahren geträumt. Nur ein sehr kleiner Teil davon ist m.W. mittlerweile eingetroffen – und dieser basiert v.a. auf der Fortentwicklung vorhandener bzw. wieder vergessener Verfahren, der Rest ist eher Phantasie geblieben…. (Und so wird das auch in den nächsten 40 Jahren bleiben, wenn sich nichts Gravierendes ändert – zumal die technischen Voraussetzungen für bestimmte Projekte, z.B. die Ortung von Einsatzkräften in Gebäuden, weitaus komplexer sind, als z.B. die Ortung von Kräften – oder Fahrzeugen – im Freien.)
     
    Die beschriebene Technik ist in diesem Umfang höchstens für einen Bruchteil der heutigen Feuerwehren zu bezahlen – und dann bleibt die Frage, ob das dann auch alle benutzen könne. Künftig wird die Konkurrenz um immer weniger qualifizierte Bewerber stärker als heute sein. Erfahrungsgemäß wird der öffentliche Dienst da eher häufiger 2. Sieger sein. Das gilt übrigens v.a. für die Angestellten nach TVöD, die diese Technik warten müssen. Auch bei den Ehrenamtlichen ist dieses Problem nicht geringer. Potenziell ausreichend qualifizierte Führungs- und Einsatzkräfte sind auch beim Arbeitgeber eher unverzichtbar, zeitlich oft lang am Arbeitsplatz gebunden, örtlich im Arbeitseinsatz häufig flexibel – und wollen auch ein weiterhin funktionierendes Privatleben haben.
     
    Ob die Qualität mit sehr viel weniger Personal – dafür deutlich mehr an Technik – insgesamt besser wird, kann man vor diesem Hintergrund lang und breit diskutieren. – Sie wird es aber nicht werden, wenn sich nicht schnell an der auszubildenden Anzahl (die muss geringer werden!) und deren Aus- und v.a. Fortbildung (die muss im Schnitt und auch für die Spezialisten deutlich besser werden!) nichts ändert.
     
    Mehr Computer – bzw. intelligente Stoffe – machen den Einsatz übrigens noch lang nicht automatisch besser und sicherer! Vgl. die Erfahrungen mit dem in den Medien und von offiziellen Stellen seit Jahren hoch gelobten „Infanteristen der Zukunft“ und die teils sehr bittere Realität für die Feldkommandeure im Ausland mit der modernen Technik….
     
    Gleichwohl müssen wir als Anwender ein Interesse an zukunftsweisender Grundlagenforschung, praxisgerechten Produktentwicklungen und den passenden begleitenden Anwenderschulungen haben. Es liegt an jedem von uns, wie wir uns wohin weiter entwickeln – oder ob wir entwickelt, oder sogar abgewickelt werden!
     

  4. AlexBentzien am 16. August 2008 23:42

    Klaus Maurer jetzt Chef in HH. Glückwunsch. Guter Mann, Kölner Schule. War schon immer visionärer und weitblickender in seinen Ideen….

  5. Cimolino am 17. August 2008 10:55

    @Alex
    Ich weiß – ich war da im Abschnitt und er war mein Betreuer (nie soviel gearbeitet, nie soviel gelernt). (Die Frage in dem Zusammenhang ist, was „Kölner Schule“ wirklich ist/war – und welchen Anteil er (und noch mindestens ein anderer daran hatten).)

    Umso mehr hat mich der Inhalt des Berichts im Zusammenhang mit ihm etwas verblüfft. Aber wer weiß, was davon wie in welchem Zusammenhang gesagt und natürlich für einen allgemein-verständlichen Artikel verkürzt wieder gegeben wurde (musste)?

  6. Toemmel am 17. August 2008 13:52

    Im Zusammenhang mit meinem Artikel habe ich – wie der Text ja zeigt – mit einem Haufen Leuten gesprochen … und nur etwa die Hälfte hat es überhaupt ins Heft geschafft. Mangels Platzes – wohlgemerkt – und nicht weil die Gesprächspartner die These verrissen hätten.

    Alle Aussagen und speziall das komplette Interview sind exakt so, wie sie im Text stehen, autorisiert. Die Idee, das Gespräch mit OBD Maurer als eigenständiges Element herauszuheben, kam mir übrigens erst nach dem Interview. Er ist ja ein (wie Eure Kommentare belegen) durchaus angesehener Mann und die FW HH keine schlechte Adresse.

    Da fand ich ihn einen doppelt interessanten Gesprächspartner.

    Abschließend noch der – ja auch schon in der persönlichen Antwort geäußerte – Hinweis, dass ich mit der Geschichte ja nicht behaupten wollte, dass (a) alles, was ich da beschreibe kommt und (b) schon gar nicht, dass es so kommen wird. Ziel war, aufzuzeigen, woran momentan mit Millionenaufwand geforscht wird. Und ich bin sicher, dass manche der geschilderten Technologien in der einen oder anderen Form mittelfristig tatsächlich in unserer Einsatzkleidung stecken wird.

    Gruß
    Thomas

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