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Dieses kleine Gerät gehört zu der Kategorie „für mich nicht wirklich nötig“ aber haben möchte ich es dennoch: der SPOT Messenger sendet in regelmässigen Abständen seine Koordinaten, die dann ubers Web auf Google Maps abgelesen werden können. Das Ganze über Satellit, ergo unabhängig von Telefongesellschaften.

Ein Anwendungsbeispiel sind die Waldbrand-Feuerwehrleute in USA, die somit ein „I’m here and I’m OK“ senden können. Wenn sie „not OK“ sind, kann ein Notsignal abgegeben werden, fast weltweit. Darüberhinaus ist es robust gebaut und hat eine richtig lange Batterielebensdauer. Perfekt, wenn die Anwendung da wäre.

Da es mit GPS funktioniert, sollten die Koordinaten recht genau sein. Denkbare Anwendungen bei uns: Führungskräfte damit versehen (auch auf Kreisebene), dann könnte man bei Bedarf nicht zwingend den zuständigen, sondern den nächsten KBM/I/R (je nach Bundesland :) holen. Auch könnte man damit die Fahrzeuge ausstatten… Möglichkeiten gibt es viele.

Kommentare

7 Kommentare zu “Techwatch: SPOT Messenger” (davon )

  1. Dominic am 16. August 2008 10:00

    Ich bin ja zugegebenermassen auch ein Technik-Begeisterter. Allerdings sehe ich, je nach Anwendungsbereich, auch Probleme hinter solchen Geräten und zwar immer dann, wenn sie dazu verführen Verantwortung weiterzugeben. Als bestes Beispiel die FuG: Damit ausgerüstet kann man schnell dazu verleitet sein viel an Information nach aussen zu tragen um dann diese Leute dort entscheiden zu lassen -> Die eigene Kompetenz wird an die überliegende Führungskraft delegiert.
    Dies ist jetzt beim hier gezeigten Gerät im Waldbrandeinsatz wohl weniger der Fall (und gerade dort finde ich das Gerät SEHR sinnvoll!), aber wenn nun jedes Fhz und jede Führungskraft damit ausgerüstet wird sehe ich denn Sinn nicht mehr…
    Dies sind Notfallgeräte und sollten auch dafür eingesetzt werden; da zählt ein Feuernotfall IMO einfach nicht dazu, da wir dazu gerade so gut geeignete Tools in der Hand haben ohne ein weiteres Netz belasten zu müssen…

  2. Michael Bleck am 16. August 2008 12:40

    Ich halte den SPOT-Messenger für eine Spielerei.
    Dieses Gerät vermittelt eine Scheinsicherheit. Da es ausschließlich GPS-gestützt arbeitet muss es eine Satellitenverbindung haben um eine Standortmeldung bzw. ein Notrufsignal abgeben zu können und diese Verbindung ist relativ schnell gekappt wenn sich der Geräteträger in einem Gebäude oder unter irgend einer Deckschicht befindet.

    Es gibt wesentlich leistungsfähigere Systeme die seit Jahren in der Erprobung sind und mit einer Kombination von GPS- und Funkortung arbeiten. AFAIK soll der Markteintritt mit diesen Geräten in 2009 erfolgen. Dieses System funktioniert  nachweislich noch bis zu einer Schichtdicke von 13 Metern (Erde / Beton). So können z. B. Geräteträger nach Gebäudeeinstürzen (z. B. in Erdbebenregionen) von den SAR-Teams noch unter den Trümmern geortet werden. Für diese Geräteart gibt es sehr vielfältige Anwendungs- und Implementierungsmöglichkeiten……bis hin zur Überwachung von Atemschutzgeräteträgern im Innenangriff.

  3. Sven am 16. August 2008 13:23

    Das auf Basis von solcher Ortung nicht das  „auf Papier zustaendige“ Fahrzeug, sondern das taetsachlich zum konkreten ZEitpunkt naechste Fahrzeug dipatched wird gibt es ja schon.

    Gut evlt. in .de weniger, und in verkrusteten Amtsstuben noch weniger aber in Branchen wo es um echtes Geld geht (Speditionen, Kurierdienste…) und nicht nur Menschenleben durchaus auch eingesetzt.

    (Dieser Beitrag enthaelt Ironie)

  4. Irakli West am 16. August 2008 13:51

    Ja mei, vielleicht sehe ich inherent zu sehr das Positive :)

    Nochmal: das Ding kostet nicht viel, kann viel (mein Tomtom-GPS funktioniert wunderbar fast überall), und ist eine wunderbare Ergänzung zum bereits Vorhandenen. Daraus etwas Kritisches zu machen halte ich auch für abwegig…

  5. Geza am 16. August 2008 15:45

    Nach Iraklis ersten Satz in diesem Beitrag habe ich noch bei mir gedacht „weiste was ich alles haben will?!!? Ich stell mal ne Liste ein…“
    Ich hätte aber nicht so destruktive Kommentare erwartet.
    „Problem“ – „Problem“ – „Problem“ und „da gibt´s schon was besseres“ und „da sollten wir erstmal…“

    Traurig, traurig!
    Sind wir offen genug für Neues und Veränderungen?

    Fehlt nur der Hinweis, dass der Datenschutz nicht gewährleistet ist und irgendjemand, der nicht berechtigt ist, die Daten sehen könnte…
    …und der wüsste dann wo ich bin… oder zumindest wo das Gerät ist…

  6. Dominic am 16. August 2008 15:55

    Betrachten wir die ganze Sache doch ein wenig differenzierter:
    Auflösung GPS ist abhängig von der Anzahl der verfügbaren Satelliten. Sehr schlechtes Wetter, Hohe Strassenzüge udgl. können die Auflösung stark beeinträchtigen. Dies spielt im Auto z.B. weniger eine Rolle, da dort oft eben auch aufgrund der ermittelten Fahrgeschwindigkeit ein paar Korrekturen vorgenommen werden können. Um einen verunfallten Trp im IA zu finden sind 3m dann zu ungenau -> Möglicherweise gehe ich dann genau in die falsche Wohnung/Zimmer.  Da habe ich lieber die Lage des Trupps konsequent bei der Überwachung um in Notfall wissen wohin man muss; zusätzlich dann das Signal des Totmanwarners.
    Bin ich draussen unterwegs (z.B. in den Bergen auf Hochtouren udgl) habe ich eh ein GPS mit (ok, ich navigier noch mit Karte und Kompass ;) ), aber wenn, dann ein richtiges GPS. Dann kann ich im Notfall noch immer eine qualifizierte Meldung abgeben und dabei halt auch die Anzahl der betroffenen Personen, Art der Verletzung udgl mit übermitteln was durchaus angebracht ist.

    Geht es nun um die Dispo von FW und NA udgl. denke ich dass es besser ist ein eigenes System zu etablieren, das durchaus GPS bassiert sein darf aber halt eben NICHT mit richtigen Notfällen die Über solche Geräte geführt werden vermischt sind.

  7. Philipp am 16. August 2008 16:14

    Zur Thematik Fahrzeugaussattung:

    Bei uns im Kreis sind alle RTW, KTW und NEF mit einem GPS ausgerüstet und die Leitstelle kann über Funk die GPS-Koordinaten abfragen.

    Eigentlich soll dadurch immer der nächste RTW zur Einsatzstelle geschickt werden um so die Anfahrtswege kurz zu halten.

    Das ganze System scheitert aber regelmäßig am Anwender und oft fährt auch mal ein RTW mit Sondersignal an einem RTW vorbei, der frei aus Richtung der Einsatzstelle kommt.

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