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Die Süddeutsche Zeitung schreibt über die Verschärfung des Grundsatzes G 26.3 (Atemschutz).

Demnach fallen alle AGTs, die nicht (mehr) fit genug sind, aus dem Atemschutz raus – und die freiwilligen Feuerwehren könnten ein Problem bekommen.

Bei uns in Winterberg wird schon einige Zeit Feuerwehrsport angeboten, wie siehts bei euch aus? Wie haltet ihr euch fit?

Kommentare

9 Kommentare zu “G26 verschärft” (davon )

  1. Irakli West am 21. August 2008 17:42

    Der BMI als Richtwert kann, muss aber nicht Quatsch sein, denn er macht keinen Unterschied zwischen Muskel- und Fettmasse.

  2. fratzi am 21. August 2008 17:52

    BMI < 30 – finde ich ok.

    Allerdings sollte der BMI auch von unten ein Limit sein. Wer Untergewichtig ist ist ebenso nicht tauglich (Meine Meinung – Habe da leider schon Erfahrungen mit Kameraden gesammelt deren BMI gegen 16 geht (!))

  3. Jens Fischer am 21. August 2008 18:13

    Schlimmer als den BMI find ich eher mal wieder diese Aussage:
    „Aber eigentlich sei das mit der Diabetes und dem Übergewicht überhaupt nicht das Hauptproblem der Freiwilligen Feuerwehr, meint Peetz. Gravierender sei die ewige Flut von Normen, Vorschriften und Merkblättern.“

  4. Julian1601 am 21. August 2008 18:14

    Also bei uns ist 2x die Woche freiwillig Sport angesagt und langsam hat sich da schon seine Gruppe aus 10-15 Leuten zusammen geschlossen, die das regelmäßig macht.

    Auf dem Dienstplan bieten wir dieses Jahr sowas auch zum ersten mal an. Eine Teilnahme beim Feuerwehrlauf in Bielefeld ist auch schon geplant, waren diese Woche schon einmal zum Laufen da.
    Also ich denke wir sind da bei uns auf dem guten Wege, wobei man immer noch Leute dabei hat, die sportlich wenig tun, aber das werden sie dann ja spätestens bei der nächsten G26.3 dann selber sehen.

    Gruß Julian

  5. jojo1985 am 21. August 2008 19:40

    Also ich finde dass sehr bedenklich mit dem BMI. Ich würde somit die G26 auch nicht schaffen, obwohl ich mindestens 3x die Woche Sport mache und z.B. ohne Probleme 10km joggen kann. Also hat bei mir der BMI nichts mit meiner Leistungsfähigkeit zu tun.
    Hoffentlich prüfen die Ärzte dass dann „nach Gefühl“.
    Und ich freu mich, dass ich in Baden-Württemberg wohne und somit bei mir die Leistungsfähigkeit zählt.

    Gruß Jojo

  6. Jens Fischer am 21. August 2008 19:43

    Das Problem würde sich mit einem obligatorischen Belastungs-EKG ja einfach aus der Welt schaffen lassen.
    In der Tat hat das körperliche Erscheinungsbild nicht immer was mit der tatsächlichen Fitness zu tun.

  7. saiki am 21. August 2008 21:42

    @jens macht ihr kein Belastungs-EKG?! das ist bei uns standard. das gewicht spielt natürlich auch eine rolle. wenn der arzt jemand sieht, der wirklich zu viel speckröllchen hat und keine muskelmasse, würde ich dem auch die G26 verweigern.

  8. Cimolino am 21. August 2008 23:15

    Hallo,

    auch dieses Thema wird alle paar Monate neu gedreht… wenn ich mir überlege, wie meine erste G26.3 bei der FF ausgeführt wurde, wird mir heute noch Angst und Bange!
    Verschärft haben sich daher – auch in Bayern – v.a. die Vorgehensweise der Ärzte (weil die m.W. haften, wenn sie „Gefälligkeitsbeurteilen“, weniger die Vorschriften an sich!

  9. schlumpf am 22. August 2008 08:54

    Ich finde, in diesem Bereich liegt vieles im Argen. Bei vielen Verantwortlichen ist nicht einmal rudimentäres Wissen zu diesem Themenbereich vorhanden. Ich habe zum Beispiel einen Ruhepuls von teilweise unter 45, einen Maximalpuls von über 220 und einen Pulsabfall nach Belastung von 200 auf 130 in unter 30 Sekunden.  Sportmediziner und Kardiologen bekommen da leuchtende Augen, weil diese Kombination für sehr hohe Leistungsfähigkeit spricht. Auf der Atemschutzstrecke wirst Du aber angeguckt, als würde man jeden Moment einen Herzinfarkt erwarten – die interessiert nur der Maximalpuls. Für die ist es scheinbar unbegreiflich, daß gut Trainierte locker eine dreiviertel Stunde mit Puls 200 durchhalten können.

    Und wenn ich erst an den praktisch nicht vorhanden Feuerwehr-Sport denke… also wer Fussball für einen geeigneten Feuerwehr-Sport hält, dem ist eh nicht mehr zu helfen. OK, das meiste muss man alleine wegen dem Zeitaufwand eh selber privat organisierien (drei bis vier Tage Sport pro Woche sollte man sich als AGT ja schon gönnen). Aber gerade da würde ich mir eine kompetente Trainingsberatung durch einen Sportbeauftragten wünschen. Dann kommt es hoffentlich auch nicht mehr vor, daß schwer übergewichtigen, abnehmwilligen FA empohlen wird, mit dem Joggen anzufangen.

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